Food-Fotografie: Speisen, Gerichte und Getränke ansprechend und professionell fotografieren

Von: Helma Spona
Stand: 30. Juni 2009
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Die fotografische Umsetzung

Perspektive und Ausrichtung

Gebräuchliche Perspektiven

In der Food-Fotografie gibt es im Prinzip drei gebräuchliche Perspektiven:

  • der Blick steil von oben,

  • eine Perspektive ganz von vorne, auf gleicher Höhe mit dem Motiv, und

  • der Blick leicht von oben auf das Motiv.

Die Perspektive steil von oben bietet sich an, wenn Sie viel Schärfentiefe haben möchten. Dagegen ist damit nur in wenigen Ausnahmenfällen, etwa bei höheren Motiven, ein schöner Schärfeverlauf möglich. Meistens ist der Abstand zwischen Schärfeebene und Untergrund zu gering.

von oben fotografiert

Die Perspektive ganz von vorn eignet sich vor allem für höhere Motive und um Spiegelungen zu fotografieren. Je flacher die Perspektive ist, desto stärker ist die Spiegelung sichtbar. Aber auch für Motive vor weißem Hintergrund, die schön durchleuchtet werden sollen, ist diese Perspektive gut geeignet.

Frontal von vorne

Wenn Sie Gefäße wie Schüsseln und Tassen fotografieren möchten, deren Inhalt nicht über die Oberkante hinausragt, ist diese Perspektive natürlich ungeeignet, denn dann ist der Inhalt nicht mehr sichtbar. Die Alternative ist hier der Blick leicht schräg von oben in das Gefäß.

von weiter oben

Wenn Sie ein passendes Objektiv mit größerer Brennweite verwenden, können Sie auch bei einer Perspektive schräg von oben noch einen schönen Schärfeverlauf hinbekommen. Mit Weitwinkelbrennweiten funktioniert das allerdings kaum noch.

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