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Forderungsmanagement: die 20 häufigsten Irrtümer bei Mahnen, Inkasso & Co.

Irrtum Nr. 9: Wer einmal zahlt, zahlt immer

Das kennen Sie sicherlich auch: Bisher hat der Kunde alle Rechnungen (mehr oder weniger pünktlich) bezahlt. Es scheint also alles in Ordnung zu sein. Jetzt lockt der Kunde mit einem lukrativen Folgeauftrag. Viele Dienstleister oder Lieferanten sparen nun am falschen Ende. Da der Kunde bisher seine Rechnungen bezahlt hat, wiegen sie sich in Sicherheit. Das böse Erwachen kommt dann erst nach der Rechnungslegung. Die Zahlungsfähigkeit des Kunden hat sich in der Zwischenzeit rapide verschlechtert - die Forderung wird entweder mit großer zeitlicher Verzögerung beglichen oder fällt gar ganz aus.

Deshalb macht es durchaus Sinn, bei (Stamm-)Kunden, deren Bonität man zu kennen glaubt, die Sachlage regelmäßig zu überprüfen. Oft ist es nicht einmal der Kunde selbst, der durch schlechtes Wirtschaften in Schieflage geraten ist, sondern einer seiner Kunden, der ihn seinerseits mit Forderungen hängen lässt oder ein großer Auftraggeber, der gerade in Konkurs geht. Insbesondere in der Baubranche und bei Zulieferern der Autoindustrie sind die sogenannten Anschlusskonkurse keine Seltenheit.

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Über die Autorin:

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Dr. Ellen Ulbricht ist Juristin und Unternehmensberaterin, sie liefert unter Mahnen leicht gemacht Hilfen für das Forderungsmanagement. Dr. Ulbricht war 15 Jahre lang in leitender Position im Inkasso ...

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