Forderungsmanagement für Rechtsanwälte

Von: Dr. Ellen Ulbricht
Stand: 1. Februar 2008
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Outsourcing - Ein geeignetes Modell für die Anwaltskanzlei?

Verrechnungsstellen für Rechtsanwälte

Selbst wenn der Mandant einen angemessenen Vorschuss leistet, tragen Sie hinsichtlich des restlichen Anwaltshonorars zwei Risiken, die Ihre Liquidität in hohem Maße belasten können: Sie tragen das Risiko, die Zahlung entweder verspätet oder im schlimmsten Fall gar nicht zur erhalten. Einen erheblichen Teil Ihrer Zeit müssen Sie dafür aufwenden, um die eigenen Forderungen beizutreiben. Was liegt also näher, als sich frühzeitig von den Forderungen und der zeitraubenden Forderungsbeitreibung zu trennen und zugleich die Risiken auf anderen zu verlagern.

Bei Ärzten, Zahnärzten und anderen Vertretern der Heilberufe hat sich die externe Abrechnung und Beitreibung von Honorarforderungen bereits seit vielen Jahren etabliert. Privatärztliche und gewerbliche Verrechnungsstellen bieten ein recht unterschiedliches Leistungsspektrum an. Meist nehmen sie ihren Auftraggebern bereits die Rechnungserstellung ab und treiben die Forderung zunächst außergerichtlich bei.

Gelingt dies nicht, wird die Forderung gerichtlich geltend gemacht und durchgesetzt.

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