Forderungsmanagement für Selbstständige und Kleinstunternehmer leicht gemacht

Von: Dr. Ellen Ulbricht
Stand: 3. April 2009
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Checkliste Forderungscontrolling

Informationen sammeln und interpretieren

Wissen ist Macht

Wissen schützt vor unangenehmen Überraschungen. Eine interessante Studie kam zu dem Ergebnis, dass das Fehlen eines konsequenten Forderungscontrollings die zweithäufigste Ursache für das Scheitern von Unternehmen darstellt.

Forderungsausfälle ziehen stets Konsequenzen für die Liquidität nach sich:

  • Haben Sie Ihre Außenstände regelmäßig im Griff?

  • Wissen Sie, wie hoch die Summe aller Ihrer offenen Forderungen ist?

  • Wissen Sie, wie viele davon derzeit fällig bzw. überfällig sind?

  • Wie viel Prozent die überfälligen Forderungen am Gesamtvolumen ausmachen?

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Wie wichtig eine Analyse der Forderungen nach Kundengruppen ist, haben wir bereits an anderer Stelle gesehen (siehe Abschnitt Auch Kunden sind verschieden ).

  • Haben Sie sich Ihre Forderungsverluste, also die Insolvenz- bzw. Konkursfälle aus der Vergangenheit einmal näher angesehen?

  • Waren die Sicherheiten unzureichend?

  • War das Kreditlimit zu großzügig?

Sollten Sie bisher von Forderungsausfällen durch Insolvenz eines Ihrer Kunden verschont geblieben sein, so dürfen Sie nicht davon ausgehen, dass dies auch in Zukunft so sein wird! Es stellt sich heute nicht mehr die Frage, ob einer Ihrer Kunden insolvent wird, sondern wann dies passiert.

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