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Foto-Collagen erstellen mit Photoshop und Photoshop Elements

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Stand: 13. April 2015

Zusammenfassende Anmerkungen zum Arbeiten mit Ebenen

  • Photoshop legt für jedes neu einkopierte Bild (Strg + C und Strg + V oder Drag & Drop) immer eine neue Ebene an.

  • Für Nachbearbeitungen einzelner Ebenen muss man in der Ebenen-Palette die jeweils gewünschte (zu bearbeitende) Ebene aktivieren.

  • Wenn nichts passiert: Prüfen, ob man in der Ebenen-Palette die richtige Ebene angeklickt hat bzw., ob das, was man sehen sollte, durch eine darüber liegende Ebene verdeckt wird.

  • Die einzelnen Ebenen lassen sich individuell bearbeiten, damit sie besser zusammenpassen: Man kann die Helligkeit anpassen, die Farben, den Kontrast usw. – diese Befehle funktionieren wie in der ganz normalen Bildbearbeitung ohne Ebenen.

  • Die Hintergrundebene ist ein Sonderfall und verhält sich bei einigen Befehlen anders als einfache Ebenen.

  • Eine Hintergrundebene kann jederzeit durch Doppelklick in der Ebenen-Palette in eine normale Ebene (Ebene 0) umgewandelt werden.

  • Für die Bearbeitungen der Ebenen stehen die normalen Befehle zur Verfügung, die man auch in der Bildbearbeitung von Nicht-Ebenen-Bildern verwendet. Wenn ein Befehl nicht angewendet werden kann (ausgegraut ist), gibt es möglicherweise irgendwo eine aktive Auswahl-Markierung, die auf eine Eingabe wartet, oder man steht in der falschen Ebene. Wenn man gar nicht weiß, was los ist:
    Strg + D deaktiviert aktive Auswahlmarkierungen;
    Aktivieren der Hintergrundebene schaltet ausgegraute Befehle wieder frei.

  • Die maximale Größe einer Collage orientiert sich an der Qualität (Auflösung) des kleinsten vorhandenen Elements. Idealerweise sollten alle Elemente einer Collage in etwa derselben Auflösung vorliegen.

  • Wenn einkopierte Elemente zu groß sind, kann man sie über den Befehl Bearbeiten -> Transformieren verkleinern. Wenn sie aber zu klein sind, muss man das ganze Bild kleiner anlegen, denn vergrößern sollte man wegen des Qualitätsverlusts nicht (maximal 130 %).

  • Es lassen sich sehr viele Ebenen übereinander legen, dadurch verliert man leicht den Überblick. Weniger ist sowieso meistens mehr, auch bei einer Collage.

  • Das Vergeben sinnvoller Ebenen-Namen erleichtert die Orientierung in der Ebenen-Palette.

  • Über die Deckkraft der Ebenen kann man steuern, wie durchsichtig die einzelnen Elemente sind. Wenn es eine Collage ist, wird man die einzelnen Bildelemente eher nebeneinander platzieren und die Transparenz auf 0 setzen, weil ja alle Elemente zusammen erscheinen sollen.

  • Zusätzlich gibt es in Photoshop die Ebenen-Befehle, mit denen man beispielsweise einzelne Ebenen zusammenfassen kann:

    1. vorübergehend (-> verketten) oder

    2. dauerhaft (Ebene -> sichtbare auf eine Ebene reduzieren)

Und noch eine Grundregel: Es gibt immer mehrere Wege zum Ziel. Die Bildbearbeitung ist eine sehr komplexe Angelegenheit – also nicht wundern oder verwirrt sein, wenn es an anderer Stelle Anleitungen gibt, in denen anders vorgegangen wird. Auch hier kann jeder seinen persönlichen Stil und seine eigenen Arbeitsweisen entwickeln. Was am Ende zählt, ist das Bild.

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Über die Autorin:

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Jacqueline Esen ist freiberufliche Fotografin und gibt ihr Wissen in Foto-Kursen, Online-Workshops und Fachbüchern weiter. Ihre Bücher "Der große Fotokurs" und "Digitale Fotografie" sind Bestseller ...

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