Foto-Dateien archivieren

Digitale Bilddaten strukturiert ablegen, sichern, archivieren

Von: Jacqueline Esen
Stand: 16. November 2005
4.5
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Über die Autorin:

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Jacqueline Esen ist seit mehr als zehn Jahren als freiberufliche Fotografin tätig und mit den analogen und digitalen Arbeitsweisen vertraut. Ihre Bücher "Rezepte für bessere Fotos" und "Der große Fotokurs" sind Bestseller.

Für akademie.de schreibt sie Beiträge zu Digitalfotografie, zu Bildgestaltung und zum Einsatz von Fotografien auf Webseiten oder im Marketing. Homepage: www.betrachtenswert.com

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Seit dem Siegeszug der Digitalkameras steht der Anwender vor einer neuen Herausforderung: seine Fotos bzw. Bilddateien effizient und sinnvoll zu archivieren. Welche Formate soll man sichern? Wie kann man sicherstellen, dass die Lieblingsfotos nicht bei einem Festplattencrash verloren gehen? Welche Ablagestrukturen sind sinnvoll? Hier erfahren Sie, worauf es ankommt.

Früher...

Heute...

Die meisten Fotos entstehen heute digital. Neben Grundsatzfragen wie der nach der langfristigen Erhaltung dieser digitalen Bilddokumente gibt es auch ein sehr viel banaleres Problem, das sich bereits jetzt stellt - und auf das wir Antworten geben können: Wie geht man bei der Archivierung der ständig wachsender Mengen von Bilddaten am effektivsten vor?

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Anders gesagt:

  • In welchem Format sollen die Daten gespeichert werden?

  • Wie läßt sich ein Archiv sinnvoll strukturieren?

  • Welche vorbeugenden Maßnahmen schützen vor ungewolltem Verlust der Bilddaten, wenn beispielsweise die Festplatte den Geist aufgibt?

Das Format

Da die meisten einfachen Kameras ohnehin nur JPGs liefern, stellt sich die Frage nach dem Format nicht für jeden. Mit dem Preisverfall bei den digitalen Spiegelreflexkameras bekommen jedoch immer mehr Anwender die Option, ihre Fotos als RAW-Daten abzuspeichern. Der Vorteil des RAW-Formats liegt darin, dass während der Aufnahme noch nicht alle Parameter endgültig festgelegt werden. Die Fotos können (und müssen) später am PC optimiert werden. Im JPG-Format sind die Möglichkeiten geringer, die Bild-Komprimierung erzeugt qualitativ deutliche Abstriche. Nachteile des RAW-Formats: Es erzeugt enorme Datenmengen und die Bilder müssen am Rechner nachbearbeitet werden, um gute Ergebnisse zu liefern. Und der größte Nachteil: Es gibt derzeit keinen einheitlichen Standard sondern ca. 160 unterschiedliche Formate, deren Zukunft höchst ungewiss ist. Mit JPG und TIFF als Archiv-Format sind Sie also auf der sicheren Seite. TIFF-Dateien beanspruchen wesentlich mehr Speicherplatz als JPGs, sie haben andererseits aber den Vorteil, dass die Bilder sich für eine spätere Weiterverarbeitung wesentlich besser eignen.

Die Datenmengen

Reine Texte produzieren bis heute harmlos kleine Datenmengen. Bei Datenbanken oder Präsentationen mit eingebundenen Grafiken kommen schon erheblich mehr Kilo- und Megabytes zusammen. Sobald wir in den Bereich von Musik-, Foto- und Videoanwendungen wechseln, wird der Bedarf an Speicherplatz immer größer. Je besser die Qualität, desto mehr Daten sind zu verwalten und zu archivieren, selbst im JPG-Format.

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Danke für den interesanten Artikel. Prima!

Danke für die Anregungen zum Nachdenken und Nachmachen!

KD Gens

XnView, ebenfalls kostenlos, kann Bilder drehen, ohne EXIF-Daten zu löschen.

hallo Herr Hühen,

haben Sie gesehen? Ihr Wunsch war uns Befehl - Exif- und IPTC-Daten werden hier behandelt:
http://www.akademie.de/direkt?pid=30198
(oder einfach das Kürzel "aka30198" in das Suchefeld oben eingeben, ohne Anführungszeichen).

beste Grüße

S. Hengel

ich nehm zum chronologischen umbenennen immer amok exif sorter www.amok.am - läuft dank java bei mir sowohl unter win als auch linux und kann ordner erstellen :-)

prima