Fotos verfremden - Kunst- und Zeichenfilter

Von passenden und unpassenden Kunst- und Zeichenfiltern

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Stand: 26. November 2007

Um kreativ Fotos zu verfremden, bieten die meisten Bildbearbeitungsprogramme so genannte "Filter". Experimentierfreude ist gut, aber nicht jeder Effekt unterstützt die Bildaussage. Außerdem macht ein einzelnes, beliebiges Filter das Bild nicht unbedingt attraktiver. Wir zeigen Ihnen Beispiele, wie Sie mit dem Kunst- und Zeichenfilter Ihren Motiven eine ganz besondere Note verleihen.

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In der ersten Folge unserer Artikelreihe zum Thema "Digitalfotografie" haben wir bereits in "frustfreie Digitalfotos" den wichtigsten Grundsatz erwähnt: Die Qualität beginnt beim Fotografieren. Verfremdungen machen aus einem schlechten Bild noch kein gutes, auch wenn sie kleine Schwächen ausmerzen können. Manchmal hilft auch schon eine reduzierte und gleichmäßige Farbigkeit, um das Bild zu korrigieren. Diese Verfremdungsmethoden haben wir im Beitrag "Tonung - Fotos verfremden ohne Effekthascherei" vorgestellt.

Der kreative Bildbearbeiter hat die Qual der Wahl: Photoshop bietet standardmäßig im Menü "Filter" nicht weniger als 13 Haupt-Rubriken an. Allein bei den Untermenüs der Kunst-, Mal- und Zeichenfilter erhält man schon knapp 40 Verfremdungsmöglichkeiten. Toll, meint der Einsteiger. Doch schnell kann die Lust an der Verfremdung zur Effekthascherei werden. Denn nicht alle Spielereien dienen der Bildaussage.

Die Industrie ist natürlich sehr pfiffig und bietet den rastlosen Filteranwendern immer wieder neue Produkte und Varianten an:

  • Plugins zum kostenlosen Download, z.B. bei Optikvervelabs oder

  • Software-Vollversionen gegen Geld.

Letztlich basieren alle Produkte auf einer Kombination der verfügbaren Standard-Filter. Deren sinnvolle Handhabung lässt sich am besten Schritt für Schritt erlernen.

Ist ein Motiv beim Fotografieren leicht verwackelt, kommt ein Mal- oder Kunstfilter als letzte Hilfe gerade richtig. Denn bei diesen Filtern wird ohnehin viel weich gezeichnet. Für kleine Illustrationen auf persönlichen Grußkarten oder für die Präsentation im Web kann man so zur Not auch ein unscharfes Bild noch benutzen. Wirklich überzeugend sind die Ergebnisse aber nicht, spätestens wenn das Bild etwas vergrößert wird, ist der Fehler zu sehen.

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