Fotos verkleinern: So gehts
Bilder und Office-Anwendungen: Fotos mit Word, PowerPoint & Co bearbeiten.
Vielleicht war Ihnen das Arbeiten mit einem Bildbearbeitungsprogramm immer schon zu umständlich und Sie laden Ihre Fotos gerne in Powerpoint- oder Word-Dateien. Dort kann man bequem Grafikelemente kombinieren, Text dazu schreiben oder die Fotos nach eigenem Geschmack anordnen. Das einzige Problem: die Office-Dateien werden enorm groß. Auch hier leistet das Bilder-Verkleinern im Vorfeld sehr gute Dienste.
Verkleinern Sie die Fotos wie oben beschrieben, speichern Sie sie in einem separaten Ordner und importieren Sie sie von dort aus in Word, Powerpoint & Co. Um ein Foto auf eine A4-Seite zu importieren und in Büroqualität zu drucken, genügt eine Bildgröße von 1200 Pixeln (längere Kante) bei 72 dpi
Powerpoint ist ehrlich
Ein Digitalbild in Originalgröße eingeladen in Powerpoint: wenn man die Ansicht der A4-Powerpoint-Seite auf 10% verkleinert, sieht man, dass das Originalfoto diese Seite völlig überdeckt. Es ist viel zu groß.
Das importierte Originalfoto aus einer 8 Megapixel-Kamera ist so groß, dass es den "Bildschirm sprengt". Es kann zwar durch Skalieren (Befehl: Grafik formatieren -> Größe ändern) beliebig verkleinert werden - aber die Datenmenge des Fotos bleibt davon unberührt. Die Powerpoint-Datei wird deshalb riesengroß, ohne dass Sie es merken. Je mehr Fotos Sie hinein laden, desto größer! Eine solche Datei lässt sich vielleicht noch drucken, aber sicher nicht mehr per Mail verschicken.
Vor diesem Bildimport wurde das Originalbild auf 25% seiner Größe verkleinert. Jetzt passt es sich gut an das A4-Format an.
Mit Bildern, die auf 1200x800 Pixel verkleinert wurden, kann man nicht nur besser arbeiten, sondern man erhält auch deutlich kleinere Powerpoint-Dateien.
Vergleicht man die Dateigrößen der Powerpoint-Dateien wird klar, wie sich die Dateien aufblähen: lädt man das Originalbild, ist die Powerpoint-Datei 4,5 MB groß - etwas größer als das JPG. Lädt man nur das für Web komprimierte Bild, das für die Präsentation in aller Regel ausreichen wird, hat man über 4 Megabyte Daten eingespart.
Die Bilder, die man auf diesem Weg importiert hat, kann man bequem stufenlos verkleinern. Das Ziehen an einer Ecke des Bildes bei gedrückter Umschalt-Taste sorgt für die proportionale Skalierung. Wenn die eingefügten Fotos aus dem Web stammen, sind sie womöglich sehr klein. Vergrößern sollte man solche Bilder nicht, sie werden sonst nur pixelig. Eine Abhilfe dafür gibt es nicht.
Kleine Bilder kann man nicht mehr groß ziehen, sie werden unscharf und pixelig.
Word hilft mit
Im Gegensatz zu Powerpoint wird das importierte Bild in Word automatisch an die Seitenbreite angepasst, auch wenn es sehr groß ist. Sie müssen es nicht selbst machen, obwohl Ihnen dazu verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Aber auch hier ändert sich nichts an der Datenmenge. Nur durch den Befehl "Bilder komprimieren" aus der Grafik-Befehlsleiste werden die Bilddaten selbst manipuliert. Eine weitere Besonderheit: mit dem Button "Grafik zurücksetzen" können alle in Word vorgenommenen Änderungen am importierten Bild rückgängig gemacht werden.
Das große Originalbild wird in Word automatisch richtig eingefügt und auf Seitenbreite angepasst. Problem: der Anwender merkt nicht so leicht, dass es die Gesamtdatei aufbläht.
Auch bei Word-Dateien macht sich das Verkleinern der importierten Bilddateien überdeutlich in der Dateigröße bemerkbar.
Wie bei Powerpoint lässt sich auch in Word viel Speicherplatz sparen, wenn man die Fotos vor dem Importieren verkleinert.
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