Ein Freiberufler hat es gut ...
Ein Freiberufler hat es gut. Er muss z. B.:
keine Gewerbesteuer zahlen - ganz gleich, wie hoch der Gewinn ist;
keine aufwändige doppelte Buchführung einrichten (lassen), sondern kann seine Einnahme-Überschuss-Rechnung häufig kostensparend selbst erledigen;
kein gesetzliches Mindestkapital bereitstellen.
Hinzu kommen weitere Vorteile, die nicht unmittelbar in Euro und Cent beziffert werden können.
Unter diesen Voraussetzungen wundert es nicht, dass viele Unternehmer versuchen, eine Anerkennung als Freiberufler durchzusetzen - notfalls auch gerichtlich.
Gleichzeitig verzichten immer mehr Angehörige Freier Berufe freiwillig auf diesen Status und die damit verbundenen Vorteile, um eine GmbH zu gründen. Der Beitrag geht im Folgenden diesem scheinbaren Widerspruch auf den Grund.
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