Die eigene Geschäftsausstattung entwickeln

Die Produktion der Geschäftsausstattung - Hilfe von außen einkaufen

Wann benötige ich die Hilfe eines Grafikers oder einer Agentur?

Wie produziere ich kosteneffizient meine Geschäftsausstattung?

Eine gute Geschäftsausstattung muss nicht zwangsläufig teuer sein.

Kosteneffizienz ist das Schlagwort - wer vorausschauend die Gestaltung und Produktion seiner Geschäftsausstattung plant, kommt im Endeffekt günstiger weg, als bei so manchem Billigangebot. In diesem Workshop bekommen Sie die nötige Hilfestellung, damit Sie den besten Weg durch den Preisdschungel von Grafikern, Agenturen und Druckern finden:

  • Wann benötige ich die Hilfe eines Grafikers oder einer Agentur?

  • Wie erkenne ich eine gute Agentur bzw. einen professionellen Grafiker?

  • Was darf die Leistung einer Agentur/eines Grafikers kosten?

  • Was kann ich selbst machen?

  • Was kann ich bei welcher Druckerei produzieren lassen?

  • Wie erkenne ich eine gute Druckerei?

  • Wie formuliere ich durchdachte Anfragen?

Wann benötige ich die Hilfe eines Grafikers oder einer Agentur?

Grundsätzlich schadet es nicht, sich von einem Profi helfen zu lassen. Die Ausnahme ist, Sie beherrschen zumindest ein Grafikprogramm aus dem "ff" und der Gedanke an die Erstellung einer Druckvorlage oder einer Webgrafik bringt Sie nicht ins Schwitzen.

Alle anderen sollten sich zumindest für die ersten Entwürfe an eine Agentur oder einen Grafiker wenden. Im Endeffekt sparen Sie Zeit und Geld, wenn Sie mit einem Profi arbeiten:

  • Know-how: Sie kaufen neben dem Endprodukt auch das nötige Wissen und langjährige Erfahrung ein. Was geht, was macht Sinn, was kann verbessert werden?

  • Beratung: Ein guter Grafiker bzw. eine Agentur denkt nicht nur für Sie und denkt mit, sondern korrigiert auch Ihre Vorstellungen, wenn es nötig ist.

  • Exakte Planung: Wenn Sie mit einem Dienstleister arbeiten, geben sie einen Zeitrahmen vor. Es fällt immer leichter, diesen in der Zusammenarbeit mit Dritten genau einzuhalten. Bei der Eigenleistung kontrolliert man nur selbst seine Zielvorgaben, da werden Deadlines gerne verschoben.

  • "Freie Hände": Rechnen Sie - Ihr "Stundenlohn" im Vergleich zu den Kosten des Grafikers oder der Agentur. Rechnen Sie auch mit hinein, was Sie in der Zwischenzeit tun könnten: Akquisition, Korrespondenzen erledigen, Behördengänge, Aufträge bearbeiten...

  • Mehr Objektivität: Sie werden Ihre eigenen Entwürfe immer subjektiv bewerten. Bei Entwürfen Dritter ist Kritik nicht nur leichter, sondern fällt meist auch viel konstruktiver aus.

Arbeiten mit einem Grafiker

Wenn Sie konkrete Vorstellungen haben und ein sehr detailliertes Briefing verfassen können, dann sind Sie mit den Leistungen eines Grafikers bestens versorgt.

Einige Grafiker bieten auch Schulungen für bestimmte Grafikprogramme an, damit Sie später selbst einige Elemente nachbearbeiten können.

Arbeiten mit einer Agentur

Wenn Ihnen die Zielrichtung noch nicht ganz klar ist, Sie Zweifel haben, ob Ihre Strategie noch Lücken hat oder Sie einfach keinen Kopf für Design und Text haben, dann sollten Sie sich an eine Agentur wenden. Es muss ja nicht gleich Jung von Matt sein...

Eine Agentur hat den Vorteil, dass Sie Ihnen gleich ein Paket für die Umsetzung und Produktion Ihrer Geschäftsausstattung schnüren kann. Das hat den Vorteil, dass alle Elemente aus einem Guß sind, weil sie von der Visitenkarte bis zur Homepage quasi aus einer Feder stammen.

Auf Fachkompetenz achten

Das sind die Idealfälle - gute Beratung und Top-Leistung. Nun ist es für Neulinge auf diesem Terrain nicht einfach, eine gute Agentur bzw. einen guten Grafiker zu erkennen.

Wie auch in anderen Berufen sagt die Berufsbezeichnung nichts über die Kompetenz aus, die dahinter steckt. Bei Werbeagenturen kann eine oft nur rudimentäre Ausbildung der Mitarbeiter nicht das nötige Gespür für die Thematik und die nötige Erfahrung ersetzen.

Bei Grafikern ist es ähnlich. Natürlich gibt es Einschränkungen für die Berufsbezeichnung Diplom-Designer, hierzu ist eine mindestens vierjährige Ausbildung nötig.
Meiden sie "Selbstberufene" und Autodidakten. Außer diese können einen beeindruckenden und vor allem überzeugenden Katalog an Referenzen vorweisen.

Versuchen Sie nicht, Kosten zu sparen, indem Sie mit Laien arbeiten. Auch wenn die Nachbarstochter gerade eine Ausbildung zur Mediengestalterin macht, der Cousin sich so gut im Web auskennt und die beste Freundin ein Zeichentalent ist - lassen Sie die Finger davon. All diesen möglicherweise durchaus talentierten Laien fehlt es an der nötigen Fachkompetenz.

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Über die Autorin:

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Elisabeth Karger-Posch ist Kommunikations-Wissenschaftlerin, begeisterte Empirikerin und bekennender Fan der Systemtheorie. Seit 1995 ist sie als Kommunikationsberaterin, Texterin und Journalistin tä ...

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