Gesunde Ernährung ganz einfach

Machen Sie sich auf den Weg!

Weg mit den Fertiggerichten

Die meisten Menschen greifen zu Fertiggerichten - aus Zeitnot, oder weil sie so schön billig sind. Sollten Sie zu den Menschen gehören, die meinen, sie würden Fertiggerichte essen, weil sie eben besser schmecken, ist wohl schon alles verloren - es sei denn, Sie lesen jetzt tapfer weiter.

Beiden Gruppen empfehlen wir die Bücher:

  • "Die Suppe lügt" von Hans-Ulrich Grimm

  • "Mund auf, Augen auf" von Hans-Ulrich Grimm, Annette Sabersky

  • "Die Ernährungslüge" von Hans-Ulrich Grimm, Bernhard Ubbenhorst

Nach der Lektüre dieser Bücher wird so mancher vielleicht doch Zeit finden, selbst etwas zu kochen, und mancher wird auch gar nicht mehr meinen, dass Fertiggerichte wirklich so preiswert sind.

Falls Sie nach dem Lesen dieser Bücher wirklich noch Appetit auf Joghurt mit Sägespänen oder Gulasch aus Klärschlamm (ja, das was Sie täglich in der Toilette herunterspülen) haben, dann essen Sie dieses einfach mit Genuss und warten Sie auf die Folgen. Wer aber noch ein wenig zart besaitet ist, dem wird der Appetit gründlich vergehen.

Zusammengefasst kann man sagen:

  • Fertiggerichte enthalten oft Zutaten, die auf Dauer und in der Summe gesehen gesundheitsschädlich sein können.

  • Fertiggerichte liefern Ihrem Körper fast nichts Gutes, was er für Ihre Gesundheit, für mehr Leistung oder Ihr Wohlbefinden verwerten könnte.

  • Fertiggerichte bestehen oft aus minderwertigen Zutaten und gaukeln dem Verbraucher einen Wert vor, den sie nicht haben.

  • Mit Fertiggerichten beleidigt man sich selbst: Haben wir nicht Besseres verdient?

  • Fertiggerichte "schmecken" nur wegen ihrer vielen Zusatzstoffe - wären die nicht drin, würde das niemand essen.

  • Fertiggerichte enthalten gefährliche Transfette, die für viele Krankheiten verantwortlich gemacht werden.

  • Wenn Sie viele Fertiggerichte konsumieren, dann überlassen Sie anderen die Verantwortung für Ihre Gesundheit.

  • Die in Fertigmahlzeiten enthaltenen Geschmacksverstärker machen Hunger auf mehr und entfachen ungezügelte Esslust. Wobei bekommen Sie eher einen Essanfall: bei Äpfeln oder Chips? Bei hochwertigen Lebensmitteln bekommt man nie einen Essanfall, nur bei billigen, minderwertigen. Ein Aspekt, den man bedenken sollte, wenn man seinen Speiseplan zusammenstellt.

  • Wer viel Fertiges isst, verliert seinen Geschmackssinn - Zusatzstoffe und allerlei Ungenießbares sorgen dafür, dass auch der sensibelste Gaumen abstumpft.

Das bedeutet nicht, dass Sie auf alles verzichten sollen, was in irgendeiner Form verarbeitet ist: TK-Gemüse und sogar Gemüse aus der Dose haben oftmals mehr Vitamine als Frischgemüse, das einen langen Transportweg und eine lange Lagerung hinter sich hat. Auch gefrorener Fisch oder manche Fertiggerichte aus der Tiefkühltruhe sind empfehlenswert.

Bei Gemüse können Sie sich an dieser Einteilung orientieren (vom Guten zum weniger Guten):

  • frisches Gemüse vom Bio-Bauern (kurze Wege, kurze Lagerzeit)

  • TK-Gemüse

  • Frischgemüse aus einem Supermarkt, der nicht täglich beliefert wird

  • Dosengemüse

Was Sie ganz meiden sollten, wenn Sie sich wirklich gesund ernähren wollen, sind all die bunten Päckchen, die man mit etwas Wasser angerührt zu einer "Mahlzeit" verwandelt. Grundsätzlich gilt: Je mehr ein Produkt bearbeitet wurde, desto schädlicher ist es für Sie.

Seien Sie auch Fertiggerichten aus dem Reformhaus gegenüber misstrauisch - nur weil die Ware im Reformhaus (oftmals teuer!) verkauft wird, ist sie noch lange nicht besser als Ware aus dem Supermarkt. Seien Sie immer kritisch und achten Sie auf die Inhaltsstoffe.

action!

Führen Sie ein Tagebuch: Notieren Sie eine Zeit lang, wie es Ihnen ergeht. Welche Signale sendet Ihnen Ihr Körper? Können Sie sie richtig deuten? Wie reagiert Ihr Körper auf eine Veränderung zum Guten hin?

Schreiben Sie auch ruhig einmal auf, was Sie gegessen haben. Bewerten Sie dabei weder Kalorien noch Fettgehalt, bewerten Sie einfach, wie Sie sich nach dieser Mahlzeit gefühlt haben: Vollgefressen oder angenehm satt? Sind Sie voller Energie oder abgeschlafft?

Achten sie auch auf Ihren Appetit - das ist die Sprache Ihres Körpers, mit der er Ihnen mitteilt, was er gerne hätte. Notieren Sie, worauf Sie Appetit haben - auch das sagt Ihnen eine Menge über Ihre Befindlichkeit.

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Über die Autorin:

Angelika Stein ist Lerntrainerin und Journalistin. Sie ist Expertin für Lerntechniken, als Journalistin beschäftigt sie sich mit den Bereichen Gesundheit, Ernährung und ganzheitliche Lebensführung. ...

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