Die Risiken der Selbstdiagnose
Als Nutzer des World Wide Web sind Sie es gewohnt, diversen Problemen mit Hilfe von Informationen aus dem Internet auf den Leib zu rücken. Das bietet sich auch bei der Lösung von Gesundheitsproblemen an.
Doch bitte beachten Sie: Das Internet ersetzt keinen Arzt. Auch wenn Sie aus verschiedenen Gründen nicht gerne zum Arzt gehen: wer etwa mithilfe des Internets eine Selbstdiagnose seiner Gesundheitsbeschwerden vorzunehmen versucht, geht das Risiko von Fehldiagnosen ein. Dabei können Gesundheitsprobleme völlig falsch eingeschätzt werden.
Wer etwa dazu neigt, sich übertriebene Sorgen um seinen Gesundheitszustand zu machen, kann richtig Angst bekommen, wenn er zu seinen Symptomen nach passenden Krankheiten googelt. So können dann beispielsweise einfache Spannungskopfschmerzen als Symptom eines Hirntumors gedeutet werden. Experten sprechen schon von einer neuen Form der Hypochondrie, welche durch das Internet verstärkt wird, der Cyperchondrie.
Fehleinschätzungen können auch vorkommen, beispielsweise wenn jemand seine Gesundheitsinformationen von Seiten bezieht, deren Inhalte nicht mehr aktuell und/oder durch wirtschaftliche Interessen verzerrt sind.
Um diesen Fehleinschätzungen vorzubeugen, empfehlen wir Ihnen, stets erst nach der Diagnosestellung durch einen Arzt und auf qualitätsgesicherten Webseiten weitere Informationen zu Ihren Gesundheitsproblemen einzuholen.
Mehr dazu, wie Sie die Qualität einer Seite mit Gesundheitsinformationen bewerten können, erfahren Sie hier im Beitrag. Vergleichen Sie neue Internet-Funde mit bewährten Quellen und werfen Sie auch einen Blick ins Impressum.
Dies ist eine Leseprobe
Möchten Sie den Beitrag komplett lesen? Dann werden Sie Probemitglied und testen Sie akademie.de 14 Tage kostenlos!
Auf Gesundheit aus dem Internet erfahren Sie mehr über diesen Beitrag und die weiteren Leseproben.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zur Mitgliedschaft und in unseren AGB.
Ich bin bereits Mitglied