Google-Abmeldung: Das können Sie tun, wenn Google eine Seite nicht finden soll

So bekommen Sie die Seiten aus dem Suchmaschinen-Index - oder sorgen dafür, das sie gar nicht erst dort landet

Von: Robert Chromow
Stand: 17. Februar 2011 (aktualisiert)
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Über den Autor: Robert Chromow

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Robert Chromow ist gelernter Industriekaufmann, Betriebswirt und Politologe. Seit über fünfzehn Jahren arbeitet er als freiberuflicher Journalist, Texter und Berater im eigenen Projektbüro. Print- und Online-Medien beziehen dort Fach- und Serviceartikel sowie Lernmaterialien. Außerdem schreibt er Handbücher, Webtexte und Newsletter für Unternehmen.

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Besser als von Google gefunden zu werden, ist es manchmal, von Google nicht gefunden zu werden: Unser Beitrag zur Vergess-Maschine zeigt, wie Sie es schaffen, Ihre Seiten zur Abwechslung einmal nicht an-, sondern wieder abzumelden.

"50 Ways to leave your Spider": So bekommen Sie Seiten wieder aus dem Google-Index

Die meisten Webmaster setzen Himmel und Hölle in Bewegung, damit ihre Seiten möglichst schnell von Google erfasst und möglichst prominent in den Ergebnislisten präsentiert werden. Es soll aber auch vorkommen, dass genau das Gegenteil erwünscht ist: Veraltete, fehlerhafte oder nur versehentlich veröffentlichte Seiten lassen sich notfalls zwar vom eigenen Webserver löschen. Angesichts des Elefantengedächtnisses von Google hilft das aber herzlich wenig: Denn im Archiv der Suchmaschine, dem sogenannten Cache, befindet sich in den meisten Fällen noch eine weitgehend identische Kopie.

Bild vergrößernGoogle-Archiv

Unter den allermeisten Suchmaschinentreffer findet sich der Link "Im Cache": Über den können Besucher sich eine Internetseite auch dann noch anzeigen lassen, wenn die Originalseite nicht mehr verfügbar oder der Server vorübergehend nicht erreichbar ist.

So praktisch dieses Online-Archiv für Suchende sein mag: Für Seitenbetreiber kann es im Einzelfall ärgerlich oder gar peinlich werden. Umso erfreulicher, dass Google die Möglichkeit bereitstellt, Content aus Such-Index und Archiv zu entfernen und bei Bedarf die Indizierung und / oder Archivierung von Seiten sogar ganz zu unterbinden.

  • Standardmäßig verhindern Sie die Erfassung Ihrer Website oder einzelner Seiten durch das Hochladen besonderer Dateien auf Ihren Webserver (sogenannte robots.txt-Dateien, in denen sich Anweisungen für die Suchroboter befinden) oder durch den Einbau spezieller HTML-Metatags. Dabei haben Sie die Wahl, ob Sie nur die Archivierung oder generell die Indizierung durch den Google-Suchautomaten unterbinden wollen. Die vorgenommenen Einstellungen greifen dabei aber erst beim nächsten Besuch des Google-Suchroboters ("Googlebot").

  • In dringenden Fällen bietet Google in seinen Webmaster-Tools darüber hinaus die Möglichkeit, die kurzfristige "Entfernung von URLs" zu beantragen.

Bild vergrößernGoogle Web Master Tools: URL-Löschung

Betrifft nur eigene Webseiten

Um Missverständnissen vorzubeugen: Das hier beschriebene Verfahren ermöglicht nur das Entfernen von Inhalten, die sich auf Ihrem eigenen Webserver befinden. Sind die betreffenden Texte, Bilder oder Videos auf einer fremden Website gespeichert, müssen Sie sich an dessen Betreiber wenden. Den Inhaber deutscher (.de) Domains ermitteln Sie mithilfe der Whois-Abfrage der Denic. Inhaber vieler internationaler Domains können Sie zum Beispiel mit der Heise-whois-Abfrage ermitteln.

"Vergiss das wieder, Google - und zwar schnell!"

Web master tools LogoVoraussetzung für die URL-Löschung ist, dass Sie über ein Google-Konto (z. B. Google Mail, Adsense, Adwords etc.) verfügen oder eines einrichten. Nach Registrierung und Login wechseln Sie zu den Webmaster-Tools, klicken auf der Startseite des Dienstes auf "Website hinzufügen" und geben die Adresse Ihrer Website ein. Sie können innerhalb eines Google-Kontos problemlos mehrere verschiedene Websites / Domains verwalten.

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Der Titel ist ja mal arg übertrieben …

Titel ist wirklich übertrieben, vor allem weil es ja hier fast nur um Google geht (Ok, der hat auch 90 % Marktes in D...). Jedoch trotzdem sehr gut!