öffentlich
Redaktion Druckversion

Google+ für Ihr Unternehmen einsetzen

4.75
(8)
Beitrag bewerten
Stand: 1. Juni 2016

Google+ in der Praxis

Elemente von Google+ kurz vorgestellt

Personenprofil

Das Personenprofil ist der Einstieg für die Google+-Nutzung – egal, ob Sie Google+ privat, geschäftlich, als Person oder hauptsächlich über Ihre Unternehmensseite nutzen möchten. Ihr Personenprofil können Sie direkt auf der Google+-Startseite erstellen. Voraussetzung für die Erstellung eines Personenprofils ist ein Google-Konto (Google Account). Wenn Sie noch keinen haben, müssen Sie dies nachholen.

Unternehmensseite/Markenseite

Nur wer ein Personenprofil hat, kann eine oder mehrere Unternehmens-/Markenseiten anlegen. Von der Benutzeroberfläche und den Funktionen her unterscheiden sich Personenprofil und Unternehmens- oder Markenseiten nur wenig.

Navigation und Suche

Eingehende Beiträge (Beitragsstrom, Stream), gefiltert nach einem Kreis - am Beispiel Personenprofil (klassisches Design)Bild vergrößern

Bild: Eingehende Beiträge (Beitragsstrom, Stream), gefiltert nach einem Kreis - am Beispiel Personenprofil (klassisches Design)

Jede Seite hat links eine Leiste mit der Navigation (Hauptmenü) und oben ein Suchfeld. Die Navigationsleiste ist erst sichtbar, wenn man mit der Maus auf Übersicht (beim klassischen Design siehe Bild) oder auf das Menüsymbol (drei waagerechte Striche übereinander, nur beim neuen Design) klickt. Über die Navigationsleiste gelangt man zum eingehenden Nachrichtenstrom (Übersicht), den man auch nach Kreisen filtern kann, zum Profil, zu den Personen (Kreise), Sammlungen, Communities, Einstellungen etc. Wählt man Profil aus, landet man auf dem eigenen Profil. Man kann die Profilansicht im klassischen Design wechseln, indem man oben links auf der Webseite, rechts neben dem Icon mit der Aufschrift Profil eine der folgenden Optionen auswählt: Profil ansehen als: ich selbst, als fremde Person, Marke oder Unternehmen (Profil ansehen als: <Namen eingeben>) oder Profil ansehen als: Öffentlich.

Kreise

Kontakte werden in Kreise sortiert. Interessiert Sie, was jemand anderer schreibt, so fügen Sie die Person einfach einem Ihrer Kreise hinzu. Fortan tauchen die öffentlichen Beiträge der Person in Ihrem Beitragsstrom auf der Übersichtsseite (Home) auf. Der neu "Eingekreiste" wird darüber informiert. Wenn er Sie interessant findet, fügt er Sie eventuell auch einem seiner Kreise hinzu und Sie können neben den öffentlichen Meldungen auch die Meldungen lesen, die an diesen Kreis gerichtet sind. Es gibt sowohl im Personenprofil als auch bei Unternehmensseiten ein paar vordefinierte Kreise, doch kann man sie umbenennen, löschen und/oder neue definieren. Unangenehme Zeitgenossen, mit denen man gar keinen Kontakt wünscht, kann man blockieren.

Mitteilung/Meldung

Beiträge (Posts) können kurze oder lange Mitteilungen/Meldungen sein. Sie können Text, Fotos, Links, Videos oder Veranstaltungen enthalten und können auch nachträglich noch editiert werden. Bei jeder Meldung gibt man per Mausklick an, wer sie lesen darf: eine einzelne Person, ein oder mehrere Kreise oder alle (auswählen: Öffentlich).

Beitragsstrom

Meldungen der Personen und Unternehmensseiten, die Sie in Ihre Kreise eingefügt haben, treffen als Beitragsstrom bei Ihnen ein. Man kann Beiträge lesen, positiv bewerten (+1), kommentieren und teilen. Es gibt den allgemeinen Beitragsstrom (Übersicht, Alle), der alle Posts enthält, die man lesen darf (weil man entweder im ausgewählten Kreis ist oder weil die Mitteilung öffentlich gepostet wurde), und man kann den Beitragsstrom nach Kreisen filtern. Beim klassischen Design wählen Sie einfach in Übersicht den betreffenden Kreis im waagerechten Menü neben Übersicht aus. Beim neuen Design gibt es in der Navigation einen Punkt Kreis-Streams, der aufgeklappt werden kann; dort kann man dann den gewünschten Kreis auswählen

Sammlungen

Mit Hilfe von Sammlungen kann man die eigenen Beiträge sortieren. Beispielsweise kann man für jedes Thema eine Sammlung anlegen und diese mit einem Design und einem Namen versehen. Für jede Sammlung kann man bestimmen, wer sie sehen und ihr folgen darf beziehungsweise ob alle Follower dieser Sammlung automatisch folgen sollen. Wenn man einen Beitrag postet, kann man bestimmen, ob dieser Beitrag in einer Sammlung, einer Community, bei einer einzelnen Person, einem Personenkreis oder öffentlich erscheinen soll.

Es existiert auch eine spezielle Google+ Hilfe zum Thema Sammlungen.

Communities

Beispiel für eine öffentliche Community (Gartentrends)Bild vergrößernCommunities sind Gemeinschaften mit einem eigenen gemeinsamen Beitragsstrom. Es gibt öffentliche und nicht öffentliche Communities. Sowohl mit einem Personenprofil als auch als Unternehmens-/Markenseite kann man einer Community beitreten oder selbst eine einrichten und moderieren. Außerdem kann jeder Teilnehmer einstellen, ob seine eigenen Meldungen an die Community gleichzeitig auf dem eigenen Profil (Profil: Beiträge) sichtbar sind. Communities werden häufig um gemeinsame Hobbys (Garten, Fotografieren, Handarbeiten etc.) oder Fachthemen (digitale Bildung, Self-Publishing, Marketing, Buchbranche etc.) gebildet.

Bild: Beispiel für eine öffentliche Community ("Gartentrends")

Hangouts

Hangouts sind Videokonferenzen von bis zu 10 Personen, bei denen man neben dem Videochatten auch gemeinsam YouTube-Videos anschauen, Dokumente bearbeiten, den Bildschirm freigeben und vieles andere kann. Die Grundausstattung sind eine Webcam und ein eingebautes Mikrofon, für manches muss man zusätzliche Apps herunterladen (YouTube App, Google Drive App etc.). Bei Hangouts on Air können zwar auch insgesamt nur 10 Personen aktiv teilnehmen, aber der Hangout on Air ist öffentlich sichtbar. Er wird live gestreamt und parallel aufgezeichnet, sodass man ihn später anschauen kann.

Google+-Suche

Im Kopfteil jeder Seite befindet sich ein Suchfeld. Die Suche durchsucht Google+. Man kann sich nicht nur alle Sucherergebnisse gemischt anzeigen lassen, sondern sie filtern. Je nach Filter werden die Sucherergebnisse, die in Profilen und Seiten, in Communities, in Beiträgen, in Veranstaltungen, in Hangouts, in Nachrichten an mich oder von mir oder in meinen Kreisen gefunden wurden, angezeigt.

+1

Mit +1 wird eine Wertschätzung zum Ausdruck gebracht. Die Funktion +1 wurde von Google bereits vor Google+ eingeführt. Webseiten- und Blogbetreiber können +1-Knöpfe auf ihren Seiten einbauen, damit Nutzer sie bewerten – Google zählt diese positiven Bewertungen, um sie in die Reihenfolge der Suchergebnisse in die Google-Suche einfließen zu lassen.

+1 taucht im Zusammenhang mit Google+ an verschiedenen Stellen auf. Zum einen kann man bei Google+ jeden Beitrag und Kommentar, der gefällt, mit +1 bewerten. +1 gibt es auch als Reiter/Unterseite im Personenprofil – dort werden die Internetseiten aufgelistet, die eine Person über den +1-Knopf auf den jeweiligen Internetseiten positiv bewertet hat (hier tauchen nicht die mit +1 bewerteten Google+-Beiträge oder Kommentare auf).

Mitglied werden, Vorteile nutzen!

  • Sie können alles lesen und herunterladen: Beiträge, PDF-Dateien und Zusatzdateien (Checklisten, Vorlagen, Musterbriefe, Excel-Rechner u.v.a.m.)
  • Unsere Autoren beantworten Ihre Fragen

Downloads zu diesem Beitrag

Über die Autorin:

bild117046

Eva Schumann ist Journalistin, Bloggerin, technische Redakteurin und erfahrene Fachfrau für Social Media. Mit ihrer Firma Eva Schumann Text & Kommunikation berät und unterstützt sie Firmen bei deren M ...

Newsletter abonnieren