Druckerei finden
Was kann ich bei welcher Druckerei produzieren lassen?
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Tiefdruck: Der Rotations-Tiefdruck steht technisch in der Tradition des Kupferstichs und der Radierung. Die Farbe wird über Druckwalzen auf feuchtes Papier aufgerieben.
Tiefdruck ist für Druckauflagen ab etwa 300.000 Exemplaren geeignet. Kataloge, Postwurfsendungen, Beileger, Zeitungen und Zeitschriften mit hohen Auflagen werden im Tiefdruck gedruckt.
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Rollenoffset: Rollenoffsetdruck ist ein Flachdruckverfahren. Von Druckplatten (für jede Farbe eine Platte: daher auch das CMYK-Prinzip) wird die Farbe auf eine durchlaufende Papierrolle übertragen.
Der Offsetdruck ermöglicht eine hohe Druckqualität. Hier kann mit Sonder- sowie Schmuckfarben und Spezialpapieren gearbeitet werden, abgestimmt auf das Druckraster (60er Raster, 70er Raster, und Kristallraster).
Rollenoffsetdruck lohnt sich für höhere Auflagen (Magazine, Kundenzeitungen, Broschüren usw.), da bis zu 20.000 der später direkt von der Rolle zugeschnittenen Druckbögen durch die Maschine laufen müssen, damit das Papier eine volle Farbsättigung erreicht. Zudem erfolgt pro Bogen noch eine Druckabstimmung, das heißt das Druckergebnis wird mit der gelieferten Farbvorlage abgestimmt und die Farbeinstellungen werden für jeden Druckbogen optimiert.
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Bogenoffset: Bogenoffset ist der "kleine Bruder" des Rollenoffsetdrucks. Hier wird auf vorgefertigten Papierbögen gedruckt. Das Druckverfahren ist dasselbe wie beim Rollenoffsetdruck, nur dass hier einzelne Papierbögen durchlaufen, die später nicht mehr geschnitten werden müssen.
Bogenoffset eignet sich gut für kleine bis mittlere Auflagen je nach Art des Druckobjekts, von ca. 1.000 bis 30.000 Exemplaren.
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Digitaldruck: Digitaldruck ist optimal geeignet für die schnelle Produktion von Kleinauflagen bis etwa 1.000 Stück. Es entstehen keine Zusatzkosten, da keine Druckplatten erstellt werden müssen. Es wird direkt aus der Datei, meist pdfs, gedruckt. Hier gilt auch - what you see is what you get.
Während es im Offset- und Tiefdruck immer wieder zu kleinen Farbabweichungen durch die Druckabstimmung oder eine uneinheitliche Farbsättigung kommen kann, wird im Digitaldruck 1:1 gedruckt.
Durch seine Flexibilität bietet sich der Digitaldruck auch für Designanpassungen und Personalisierungen z. B. bei persönlichen Mailings an.
Druckergebnis
Grundsätzlich gilt bei jeder Druckart: Das Ergebnis ist immer so gut wie seine Druckvorlagen. Haben Sie perfekt aufbereitete Daten, in welchen die Auflösung, das Farbprofil sowie das Druckraster stimmen und die Bilder und Schriften richtig eingebettet sind, dann erhalten Sie ein optimales Druckergebnis.
Papierqualität
Ergänzend zu den Druckverfahren sollten Sie sich auch mit den verschiedenen Papierqualitäten auseinandersetzen. Ihr Drucker stellt Ihnen dazu Papiermuster und die entsprechenden Druckmuster zur Verfügung.
Sie können sich aber auch schon vorab informieren und sich Papiermuster schicken lassen. Stöbern Sie einfach im Angebot der großen Papierhersteller, wie z. B.
Wie erkenne ich eine gute Druckerei?
Eine gute Druckerei hat eine Preisliste.
Ihre Anfrage wird innerhalb von maximal drei Werktagen bearbeitet; andernfalls erhalten Sie eine Information, wann das Angebot fertig ist.
Sie erhalten einen zentralen Ansprechpartner, der Sie persönlich betreut und für alle Ihre Fragen zur Verfügung steht.
Sie erhalten ausführliche Referenzen und Druckmuster.
Ihr Kundenberater macht Ihnen konkrete Vorschläge, wie der Druck kostengünstig abgewickelt und die Qualität des Endprodukts verbessert werden kann.
Sie können jederzeit eine Führung durch die gesamte Druckerei machen.
Sie werden rechtzeitig über Änderungen im Zeitplan, Zusatzkosten oder andere Verschiebungen informiert.
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Ein guter Drucker gesteht Fehler ein. Auch in den größten und modernsten Druckereien passieren immer wieder Fehler. Druckplatten haben Fehler, das Papier wurde nicht optimal auf das Objekt abgestimmt und ist gewellt, es wird nicht exakt gefalzt, Kanten haben Druckstellen durch die Weiterverarbeitung ... - die Liste ließe sich endlos fortsetzen.
Das ist alles kein Grund zur Panik. Druckereien behalten sich in ihren AGB meist das Recht zur Nachbesserung vor. Allerdings dürfen Ihnen dadurch keine zusätzlichen Kosten entstehen. Klären Sie das vorab!
Online Druckereien
Im Web gibt es eine Unzahl an Online-Druckereien vom Digitaldruck bis zum Rollenoffsetdruck. Grundsätzlich sind Online-Druckereien nicht schlechter als Ihre Druckerei vor Ort. Sie machen sich nur die einfachere und schnellere Abwicklung zunutze und geben diese Kostenersparnis über den Preis weiter.
Onlinedruckereien können Sie nutzen, wenn Ihre Druckdaten einwandfrei sind, Sie keine weiteren Fragen haben und nicht selbst die Druckabstimmung vornehmen wollen.
Wie formuliere ich durchdachte Druckanfragen?
Eine durchdachte Anfrage lässt (fast) keine Fragen offen. Egal ob Sie eine Anfrage für eine Visitenkarte oder einen in drei verschiedenen Sprachen zu druckenden Katalog verfassen, denken Sie immer daran: Was Sie nicht schriftlich festhalten, wird nicht gemacht.
Die wichtigsten Elemente einer Druckanfrage:
Objektbezeichnung, Art des Objekts
Druckauflage
Etwaige Mutationen und Varianten (anderer Text, andere Farben bei Teilauflagen)
Exakte Formatangaben: Druckformat/Endformat
Verarbeitungswünsche: Schneiden, Falzen, Stanzen, Lochen, Binden, Kleben, Zusammentragen, Heften usw.
Anlieferung der Druckdaten: Auf CDR; DVD; per ftp-Upload, als Film, mit farbverbindlichem Proof oder mit Farbausdruck zur Orientierung
Anlieferung des fertig gedruckten Objekts: Art der Verpackung (in Kartons, gebündelt, cellophaniert, zu einer bestimmten Anzahl von Exemplaren gebündelt ...), genaue Lieferadresse
Lieferdatum
Eine sehr übersichtliche und ausführliche Beschreibung aller Möglichkeiten der Weiterverarbeitung und Veredelung eines Druckobjekts finden Sie im Druckberater der Druckerei Haberbeck.
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