Anfragen zu Aufträgen machen
Angebote schreiben - der Alltag
Wie sieht aber der normale Alltag in vielen Unternehmen aus? Man hat eine Anfrage bekommen. Man weiß, Anfragen sind wichtig, aber das Tagesgeschäft hat Vorrang. So wird die Anfrage dann zunächst beiseite geschoben. Erfolgt dann endlich die Bearbeitung, hat man bereits einige (wichtige) Details vergessen. Da nicht nachgefragt wird, sind dann auch die Auftragsbeschreibung und einige Details des Angebotes nicht mehr hundertprozentig erinnerlich. Das Ergebnis ist klar: Den Auftrag erhält ein Wettbewerber.
Leider machen sich viele Unternehmer nicht bewusst, was jetzt alles passiert ist.
Es wurde Zeit und Aufwand völlig nutzlos investiert.
Der Interessent muss feststellen, dass der Betrieb
- nicht interessiert ist und/oder
- nicht in der Lage ist, die notwendigen Anforderungen zu erfüllen und/oder
- nicht empfehlenswert ist undder Interessent wird seine negativen Erfahrungen weitergeben.
Nur wer am Ball bleibt, schießt das Tor!
Warum Sie beim potenziellen Auftraggeber unbedingt nachfassen sollten - und wie Sie das tun, ohne aufdringlich zu wirken: "Angebote verfolgen und nachfassen".
Was ist also zu tun? - So machen Sie Anfragen zu Aufträgen
Lassen Sie es mich an einem Beispiel darstellen, wie Anfragen zu Aufträgen gemacht werden:
Wenn Personen einen Auftrag zu vergeben haben, verfügen sie im Allgemeinen über mehr oder weniger konkrete Vorstellungen davon, was sie erreichen wollen. Deshalb ist es für den Auftragnehmer wichtig, wenn der Zweck und die individuelle Zielsetzung nicht absolut eindeutig sind, nach der Zielsetzung zu fragen: "Was soll erreicht werden und welche Qualitäts-, Leistungserwartungen sind damit verbunden?"
Bei einem Schreinerbetrieb, der eine Küche anbieten soll, könnten das zum Beispiel folgende Fragen sein:
