HDR-Fotografie und Kontrast

Die schöne neue Bilderwelt und wie man sie auch "zu Fuß" erreicht

Kontrastumfang

Faszinierende, atemberaubende Fotos gibt es nicht erst seit Erfindung der Digitalfotografie. Jetzt soll "HDR" der Fotografie ganz neue Möglichkeiten erschließen. Doch immer mehr Leute stellen fest, dass ihre Bilder trotz steigender Qualität in der Technik zunehmend unscheinbar wirken. Haben wir durch die enormen Möglichkeiten der Bildkorrektur und der Fototechnik das Fotografieren verlernt? Sind die Kameras zu kompliziert geworden? Oder brauchen wir neue Zaubertechnik?

Wenn Sie sich als durchschnittlicher Foto-Amateur wundern, warum Ihre Bilder oft fad ausschauen, sollten Sie diesen Artikel lesen. Er erklärt nicht nur, was hinter dem Zauberwort "HDR" steckt, sondern ruft auch ein paar allgemeine Hinweise zum Thema "kontrastreiche Fotos" in Erinnerung. Denn das betrifft, wie man sieht, ganz grundlegende Aspekte des Fotografierens.

Salz für die fade Bildersuppe?

In Zeiten der analogen Fotografie hatten alle Amateure ungefähr die gleichen Ausgangsbedingungen: Man hatte eine Kamera, Filmmaterial und in der Regel ein Großlabor, das die Abzüge produzierte. Der Unterschied in der Qualität und Wirkung von Bildern lag darin, wie gut jemand gelernt hatte, ein Foto zu gestalten und die Belichtung zu steuern. Profis fotografierten auf Diamaterial, ihre Aufnahmen mussten beim ersten Schuss "sitzen" und taten es auch oft genug. Aber ein gutes Foto ist heute nicht mehr mit dem zu vergleichen, was vor zehn oder zwanzig Jahren als gut galt.

Bild vergrößernOriginal und auf HDR-ähnlich getrimmt: ein ganz normales JPG aus einer 5 Megapixel-Kamera.

Das Geheimnis liegt in unseren Köpfen. Durch die Bilderflut in den Medien, die immer perfekter getrimmten Abbildungen, hat sich unsere Bildwahrnehmung schleichend verändert. Die Ansprüche, die wir an Fotos stellen, sind - bewusst oder unbewusst, höher geworden. Schlagen Sie ein Magazin auf, surfen Sie durch die Galerien der Fotocommunities oder gehen Sie auch nur an einer Reihe Werbeplakate entlang - und was sehen Sie? Perfekte Fotos, "schärfer als die Wirklichkeit".

Das kommt uns möglicherweise komisch vor, trotzdem schauen wir uns den neuesten Renner in der Digitalfotografie an - die HDR-Fotografie.

Zu hoher Kontrastumfang - ein altes fotografisches Problem

Schon früher gab es Situationen, in denen die Technik überfordert war. Der klassische Fall: ein zu hoher Kontrastumfang. Das bedeutet, dass ein Motiv neben normalen Bildbereichen auch sehr helle und sehr dunkle Stellen enthält.

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Die ersten HDR-Kameras sind auf dem Markt. Ähnlich wie die ersten "normalen" Digitalkameras ist ihr Preis für den Normalverbraucher jenseits von Gut und Böse: knapp 60.000 EUR oder für 2000,- EUR Miete am Tag (inklusive Operator) zu haben.

"Die SpheroCam HDR ist die erste und einzige Kamera, die HDR Aufnahmen in einem einzigen Durchgang erstellt.Kein Stitchen kein zusammenführen mehrerer verschiedener Einzelbelichtungen. Die Kamera erzeugt bis zu 26 Blendenstufen in einem Bild und erfaßt somit alle Stufen der Lichtintensität in allen Richtungen und in nur einem einzigen Pass."

Weitere Infos:
http://www.3dpowerstore.de/page.php?modul=HTMLPages&pid=271

---> www.hdrsoft.de (ca: 90 $)

Der Dove-Werbspot ist gut - der hier noch besser:

http://www.youtube.com/watch?v=n-uKQGAwPcI&NR

Wolf

Das ist kein HDR, das ist DRI!

GIMP kann kein HDR, da GIMP nur mit 8 Bit pro Kanal umgehen kann.

HDR-Bilder sind z.B. mit Cinepaint möglich (fork von GIMP). Cinepaint kann 32 Bit pro Kanal (Gleitkomma)

HDRs erstellt man im allgemeinen auch nicht durch Ebenen stapeln, sondern durch rechnen.

... und hier noch der Link zu einem

Gimp-Tutorial: http://www.ufocomes.de/files/basegimp.html

@ anonym,

außer mit Photoshop Element können sie das einzelne Bearbeiten und anschließende Vereinigen von drei unterschiedlich belichteten Aufnahmen auch mit ganz kostenlosen Grafikprogrammen bewerkstelligen, die eine Ebenenfunktion haben - beispielsweise mit TheGimp. Wir haben dazu jetzt noch einen Screenshot in den Artikel eingefügt.

Simon
Redaktion akademie.de

Sie benötigen keine Software für 1000 EUR oder mehr.

Die hier vorgestellen Bearbeitungsschritte lassen sich mit Photoshop Elements (schon ab Version 2.0) durchführen. PS Elements erhalten Sie bereits ab 50,- EUR z.B. bei Amazon. Die Software ist auch häufig (kostenloser) Bestandteil beim Kauf von Neugeräten oder Webhosting-Paketen.

Schlechter Artikel: Wie immer nur Anleitungen für Photoshop, aber hat wirklich jeder eine 1000 EUR-Software? Ich meine: Wer sie gekauft hat, ist Profi und kennt HDR. Die anderen haben müssen die Software wohl stehlen. Mir wäre es lieber, es gäbe auch Anleitungen für ehrliche Menschen!

Gibt auch andere Programme

Gibt auch andere Programme wie Photoshop.

Photoshop Elemements reicht normal völlig.

http://www.franzis.de/bildbearbeitung/hdr-raw/hdr-fotografie/hdr-project... kann man auch super mit arbeiten.

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