Insolvenz: Tatsachen und Zahlen
Wer einmal die Insolvenz eines Kunden erleben musste, weiß, dass er nicht sehr viel erwarten kann. Ein Großteil der Forderungen muss abgeschrieben werden, das Geld ist verloren. Abgesehen davon sind die niedrigen Quoten und lange Insolvenzverfahren nicht nur unangenehm, sondern oft existenzgefährdend. Die Zahlungsausfälle können schnell auch das eigene Unternehmen in beträchtliche Schwierigkeiten bringen.
Nach Angaben des Verbandes der Vereine Creditreform e.V. ist im ersten Halbjahr 2009 die Zahl der Firmeninsolvenzen um rund 14 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gestiegen. Auch wenn man über die Landesgrenzen hinweg blickt, zeichnet sich in den westeuropäischen "EU-15-Staaten", Norwegen und der Schweiz ein ähnlicher Trend ab.
Sie tun also gut daran, sich frühzeitig mit dem Thema zu beschäftigen! Wir wünschen es Ihnen natürlich nicht: Aber die Wahrscheinlichkeit, "Opfer" eines insolventen Kunden zu werden, ist keineswegs so gering, wie viele Unternehmer annehmen.
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