So finden Sie das passende Notebook

Von: Ralf Puppe
Stand: 2. September 2009
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Das sollten Sie beim Notebook-Kauf beachten

Ergonomische Faktoren

Was Sie vor dem Kauf eines Notebooks unbedingt testen sollten, ist die Tastatur.

Selbst das schönste Notebook wird zur Last, wenn man nicht effektiv damit schreiben kann. Das ist häufiger der Fall, als man es annehmen sollte. Ich kenne viele Leute, die an ihr neues Notebook eine externe Tastatur über eine USB-Schnittstelle anschließen, weil Sie mit dem eingebauten Keyboard nicht zurechtkommen.

Wo bleiben da die Vorteile eines Notebooks, wie z. B. Tragbarkeit und Bequemlichkeit?

Testen Sie also die Tastatur und achten Sie darauf, ob Ihnen der Anschlag zu hart oder zu weich ist und ob die Tastatur einen soliden Gesamteindruck macht.

Wenn Sie sehr oft größere Zahlenreihen eingeben müssen, sollten Sie sich eine separate Zehnertastatur zulegen. Es gibt zwar Notebooks, die einen solchen separaten Nummernblock bereits in die Tastatur integriert haben, aber diese sind meist wesentlich teurer als die Standardmodelle.

Bedenken Sie auch, dass immer die Tasten zuerst kaputtgehen, die Sie am meisten benutzen. Wenn z.B. die Leertaste bei Ihren Tests bereits einen labilen Eindruck macht, sollten Sie sich den Kauf genau überlegen.

Ein zu kleines Notebook ist unter Umständen nicht sehr komfortabel zu bedienen. Wenn Sie meine Finger haben, dann sind Sie z.B. froh, wenn Sie mit einem Finger nicht 2 oder 3 Tasten gleichzeitig bedienen.

Oftmals hat der Bildschirm aus ergonomischer Sicht eine zu niedrige Position und die Tastatur ermüdet Ihre Hände schon nach kurzer Zeit durch eine zu hohe Einbauposition. Sie können sich dann unter Umständen dadurch helfen, dass Sie das Notebook auf einen Tisch stellen und die Höhe Ihres Stuhles anpassen. Für die Verwendung im Auto gibt es für diesen Zweck diverse Notebook-Halter.

In den letzten Jahren gab es einen Trend hin zum Hochglanz-Monitor (Glossy). Obwohl diese Bildschirme sehr klare, farbintensive Bilder liefern, sollten Sie sich genau überlegen, ob Ihr neues Notebook solch einen Monitor haben soll. Die Reflexionen, die durch einfallendes Sonnenlicht oder Lampen in ungünstigen Positionen erzeugt werden, haben dieser Art von Monitoren den Spitznamen "Schminkspiegel" eingebracht.

Sollten Sie das spiegelnde Display bereits haben und sich fragen, was Sie dagegen tun können, dann wird Ihnen ein Besuch der Webseiten der Firma TDComponents neue Perspektiven eröffnen. Neben günstigen Ersatzdisplays für zahlreiche Notebook-Modelle finden Sie dort auch Entspiegelungs- und Displayschutzfolien für Notebooks, Handys und PDAs.

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