Erfolg und Wirtschaftlichkeit
Weil hohe Gewinne in der Regel hohe Steuern nach sich ziehen, ist "Gewinn" nicht das Maß aller Dinge im Geschäftsleben. Jedenfalls dann nicht, wenn es um die Entwicklung über mehrere Jahre hinweg oder gar um den Vergleich verschiedener Betriebe geht. Wir zeigen, wie Sie auf Basis Ihrer Einnahmenüberschussrechnung aussagekräftige Erfolgsmaßstäbe entwickeln.
Bei der Untersuchung von Erfolg und Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens kommt es zunächst auf drei zentrale Unterscheidungen an:
betriebliche und private Sphäre,
Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung sowie
Gewinn- und Vermögensentwicklung.
Wer diese Unterschiede verinnerlicht hat, für den erschließen sich die wichtigsten betrieblichen Kennzahlen auf Anhieb.
- Abgrenzung: Betrieb oder Privatsphäre?
Kleinunternehmer haben's gut: Sie müssen keine Bilanz aufstellen, können auf die doppelte kaufmännische Buchführung verzichten und zahlen Steuern nur auf reale Einnahmen. Die geringeren formalen Anforderungen an das Rechnungswesen erschweren umgekehrt jedoch den schnellen Überblick über die betriebliche Entwicklung. - Kosten- und Ertrags-Korrekturen
Um Sonderentwicklungen zu bereinigen und um aussagekräftige, verallgemeinerbare Aussagen über die Ertragslage eines Unternehmens treffen zu können, sind in der innerbetrieblichen Buchführung in vielen Fällen sowohl auf der Kostenseite als auch auf der Ertragsseite Korrekturen sinnvoll. Wir erläutern, was es mit den "kostenrechnerischen Korrekturen" auf sich hat.
