Kennzahlen-Überwachung für Kleinbetriebe

Von: Robert Chromow
Stand: 6. Juni 2011
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Fazit: Kennziffern im Auge behalten

Wenn Sie mit dem elementaren Controlling-Instrumentarium ein wenig experimentieren, bekommen Sie schnell ein Gespür für die Entwicklung der Erfolgs-, Vermögens- und Liquiditätslage in Ihrem Unternehmen. Und das ist ausgesprochen hilfreich.

Auf Grundlage einer für interne Zwecke aufgestellten Mini-Bilanz können auch Einnahmenüberschussrechner die wichtigsten betriebswirtschaftlichen Kennziffern ermitteln. Nicht alle dieser Kennzahlen sind dabei für jeden Betrieb unverzichtbar.

Selbst wenn Sie auf Unterstützung durch Unternehmens- oder Steuerberater zurückgreifen können, sind die so gewonnenen Einsichten hilfreich: Sie erleichtern die Kommunikation mit kaufmännischen Profis nämlich ungemein. Das gilt auch für die Vorbereitung auf Bankgesprächen: Jedes Finanzierungsgespräch basiert bankseitig auf einer zumindest groben "Bilanzanalyse". Auch wenn Sie als nicht bilanzierungspflichtiger Unternehmer keine Bilanz vorlegen, stellt sich Ihr Banker aus den sonstigen Unterlagen eine zusammen und wertet sie gründlich aus.

Kostenanalyse und Kalkulationsverfahren

Mindestens ebenso wichtig wie die regelmäßige Bestandsaufnahme von Erfolgs- und Vermögensentwicklung Ihres Betriebs ist die laufende Kostenanalyse. Unter der Überschrift "Kostenmanagement im Kleinbetrieb" haben wir uns vor einiger Zeit etwas ausführlicher mit diesem Thema befasst. Damit Kosten-Nutzen-Optimierung nicht zu unwirtschaftlicher Knauserei wird, legen wir Ihnen auch die Lektüre des Beitrags "Teure Sparsamkeit" ans Herz.

Wer bei der Entscheidung zwischen Alternativen nicht Äpfel mit Birnen vergleichen will, sollte sich außerdem mit elementaren Kalkulationstechniken vertraut machen. Sie finden bei akademie.de unter anderem ausführliche Einführungen in die ...