Kooperationsformen zwischen Kleinunternehmern: Welche Möglichkeiten gibt es für Selbstständige und Freiberufler?

Von: Ulrike Bergmann-Albrecht
Stand: 13. Februar 2008
5
(2)
Anmelden um Kommentare zu schreiben

Flexible Zusammenarbeit

Flexible Zusammenarbeit

Wenn Sie mit einem oder mehreren Partnern möglichst flexibel zusammenarbeiten wollen, kommen folgende Kooperationsformen in Frage:

  • Wechselseitige Empfehlungen

  • Netzwerk: Mitgliedschaft in einem bestehenden oder Aufbau eines eigenen

  • Sonderform: In einem Erfolgsteam gemeinsam Ziele erreichen

  • Outsourcing: Aufgaben nach außen verlagern

Besonders die Inhaber von Klein- und Einzelunternehmen stehen immer wieder vor der Herausforderung, dass sie viele Aufgaben erledigen müssen, die im Rahmen ihres Geschäftsbetriebs erforderlich sind, auch wenn sie vielleicht lieber etwas anderes machen würden, sie sich manchmal dabei überfordert fühlen oder das dafür notwendige Fachwissen nicht besitzen.

Um Frustrationen vorzubeugen suchen sie sich daher Fachleute, die diese Aufgaben ganz oder teilweise übernehmen oder mit denen sie sich ergänzen, so dass eine Arbeitsteilung erfolgen kann.

Besonders häufig werden die Leistungen des Steuerberaters, eines Rechtsanwaltes oder auch die Abwicklung der Buchhaltung nach außen verlagert. Hier kaufen Sie sich die Fachkenntnisse von Spezialisten ein, mit denen Sie auf Dauer vertrauensvoll und gut zusammenarbeiten wollen.

Schließlich haben Sie kein Interesse daran, sich jedes Jahr wieder einen neuen Partner zu suchen. Dies sind die klassischen Beispiele von Outsourcing in kleinen und mittleren Betrieben.

Doch auch für andere Bereiche kann es sinnvoll sein, sich selber oder Mitarbeiter von Aufgaben zu entlasten, die nicht zu den Kernaufgaben Ihres Unternehmens gehören. Selbst wenn Sie sich in Ihrer Freizeit gerne mit einigen dieser Themen befassen, bedeutet es dennoch einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, sich Fachkenntnisse zu erwerben und diese dann auch noch regelmäßig zu aktualisieren. Denn nur wenn Sie eine Materie einigermaßen beherrschen, lassen sich "fachfremde" Aufgaben sinnvoll erledigen.

Dies gilt besonders für Fragen rund um den Computer, wenn Sie damit nicht gerade als Softwareentwickler oder EDV-Berater ihr Geld verdienen. Alle anderen müssen zwar die Grundlagen der Programme kennen, mit denen sie täglich arbeiten. Doch alles, was über die Anwendung und den Einsatz dieser Programme hinausgeht, erfordert ein Fachwissen, das sich in aller Regel nicht von jetzt auf gleich erwerben lässt. Da ist es sinnvoller, diese Aufgaben an einen Fachmann oder eine Fachfrau zu übertragen. Diese Person können Sie dann jederzeit einschalten, wenn Sie ein technisches Problem haben, zusätzliche Programme installieren oder auf aktuelles Wissen zurückgreifen wollen.

Diese Seite ist für Mitglieder von akademie.de reserviert.

Möchten Sie die Mitgliedschaft 14 Tage kostenlos testen und den Beitrag komplett lesen?

Oder möchten Sie zunächst mehr über diesen Beitrag erfahren und die Leseproben sehen?

Ich bin bereits Mitglied
Jetzt Probemitglied werden
Ich kann in den 14 Tagen Probezeit formlos z.B. per E-Mail stornieren. Wenn ich das nicht tue, entscheide ich mich für ein