Kostenmanagement im Kleinbetrieb: Ausgaben im Blick, Kosten senken, Finanzen optimieren

Was wirklich Kostenvorteile bringt - damit Sie erfolgreich an der Sparschraube drehen

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Stand: 10. April 2013 (aktualisiert)

Auftragsflauten fördern auch bei Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmen die Bereitschaft, sämtliche Ausgabenpositionen auf den Prüfstand zu bringen. Doch für ein produktives Kostenbewusstsein genügen gut gemeinte Sparvorsätze nicht. Wir nennen die wichtigsten Schrauben, an denen erfolgreiche Sparkommissare drehen, weil sie wirklich Einsparungen bewirken.

Bei wirtschaftlichen Engpässen legen Kleinunternehmer und Selbstständige ihr Hauptaugenmerk auf zusätzliche Aufträge und das Aufspüren neuer Kunden. Und das ist im Prinzip auch gut so. Nur: Der wirkungsvollere und auch dauerhaft Gewinn bringende Ansatzpunkt zur Verbesserung der kurzfristigen Liquidität ist die Ausgabenseite.

Dass die altehrwürdige Kaufmannsweisheit "Im Einkauf liegt der Gewinn" noch immer aktuell ist, zeigt eine einfache Gegenüberstellung:

  • Gewinnerhöhung über die Einnahmenseite: Der zusätzliche Gewinn ist immer nur ein – mehr oder weniger großer – Teil des Mehrumsatzes. Schließlich müssen die für die Erstellung der Leistung oder des Produkts erforderlichen Aufwendungen abgezogen werden.

  • Gewinnerhöhung über die Ausgabenseite: Jede erfolgreiche Kostensenkung schlägt voll als zusätzliches Plus in der Kasse durch!

Um die gleiche Liquiditätswirkung zu erreichen, müssen Sie über die Einnahmenseite wertmäßig erheblich mehr bewegen als bei der Ausgabenseite. Weiterer Vorteil: Kostensenkungen zeigen durchweg schneller Wirkung als ein Umsatzplus, bei dem bis zum Rechnungsausgleich durch Kunden ja einige Zeit vergeht.

Gefahr des Kaputtsparens?

Sicher: "Sparen um jeden Preis" geht zulasten der Produkt- und Leistungsqualität. Das gilt es zu vermeiden. Sie stehen also vor einer Optimierungsaufgabe: Wie können Sie die Erwartungen Ihrer Kunden an Ihr Unternehmen mit möglichst geringem finanziellen Aufwand unter angemessenen Bedingungen erfüllen? Zwar ließen sich durch Absenken der Zimmertemperatur auf unter 10 Grad zweifellos Heizkosten senken – der Arbeitsfreude und Gesundheit der Belegschaft wird das jedoch kaum zuträglich sein. Das Fehlen von Hochglanz-Imagebroschüren, protziger Geschäftswagen und mancher Zeitschriften- und Loseblatt-Abos ist dagegen verschmerzbar – wenn es überhaupt bemerkt wird.

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