Kostenmanagement im Kleinbetrieb: alle Ausgaben im Blick behalten und optimieren!

Die wichtigsten Schrauben, an denen erfolgreiche Sparkommissare drehen

Von: Robert Chromow
Stand: 02. Juli 2008
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Über den Autor: Robert Chromow

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Robert Chromow ist gelernter Industriekaufmann, Betriebswirt und Politologe. Seit über fünfzehn Jahren arbeitet er als freiberuflicher Journalist, Texter und Berater im eigenen Projektbüro. Print- und Online-Medien beziehen dort Fach- und Serviceartikel sowie Lernmaterialien. Außerdem schreibt er Handbücher, Webtexte und Newsletter für Unternehmen.

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Die wirtschaftliche Flaute fördert auch bei kleineren Unternehmen die Bereitschaft, sämtliche Ausgaben-Positionen auf den Prüfstand zu bringen. Doch für ein produktives Kostenbewusstsein genügen gut gemeinte Sparvorsätze nicht. Wir nennen die wichtigsten Schrauben, an denen erfolgreiche Sparkommissare drehen.

Die Berichte über Umsatz- und Gewinneinbrüche sowie die schwachen konjunkturellen Aussichten finden bei Weitem nicht nur in den Medien statt: Viele Kleinunternehmer und Selbstständige spüren die Flaute am eigenen Leib. Klar, dass das Hauptaugenmerk auf dem Hereinholen zusätzlicher Aufträge und dem Aufspüren neuer Kunden liegt.

So wichtig und naheliegend das zweifellos ist: Der kurzfristig wirklungsvollere und auch dauerhaft Gewinn bringende Ansatzpunkt zur Verbesserung der Liquidität ist die Ausgabenseite. Das zeigt eine einfache Gegenüberstellung:

  • Gewinnerhöhung über die Einnahmenseite: Der zusätzliche Gewinn ist immer nur ein - mehr oder weniger großer - Teil des Mehrumsatzes. Schließlich müssen die für die Erstellung der Leistung oder des Produkts erforderlichen Aufwendungen abgezogen werden.

  • Gewinnerhöhung über die Ausgabenseite: Jede erfolgreiche Kostensenkung hingegen schlägt voll als zusätzliches Plus in der Kasse durch!

Um die gleiche Liquiditätswirkung zu erreichen, müssen Sie über die Einnahmenseite wertmäßig erheblich mehr bewegen als bei der Ausgabenseite. Weiterer Vorteil: Kostensenkungen schlagen vielfach schneller durch als ein Umsatzplus, da der Verzug bis zu den Einzahlungen der Kunden eingerechnet werden muss.

Gefahr des Kaputtsparens?

Um Missverständnissen vorzubeugen: Das "Sparen um jeden Preis" zu Lasten der Liefer- oder Leistungsqualität wird hier keineswegs propagiert. Sie stehen vor einer Optimierungsaufgabe: Wie können Sie die Erwartungen Ihrer Kunden an Ihr Unternehmen mit möglichst geringem finanziellen Aufwand erfüllen - angemessene Bedingungen der Leistungserbringung selbstverständlich vorausgesetzt: So lassen sich durch Absenken der Zimmertemperatur auf unter 10 Grad zweifellos Heizkosten senken - der Arbeitsfreude und Gesundheit der Belegschaft wird das jedoch kaum zuträglich sein. Das Fehlen vieler Hochglanz-Abos oder Loseblatt-Sammlungen hingegen ist verschmerzbar - wenn es überhaupt bemerkt wird.

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