In Deutschland werden derzeit etwa 300-400 Millionen Euro für Kultur-Sponsoring ausgegeben - Tendenz steigend. Denn Kultur-Sponsoring wird zunehmend auch von kleineren und mittleren Unternehmen genutzt, die nach einer sympathischeren und auffälligeren Werbealternative zur klassischen Reklame suchen.
Im Gegensatz zum Spendenwesen oder Mäzenatentum steht beim Kultur-Sponsoring der werbliche, wirtschaftliche und kommunikative Nutzen für den Sponsor im Vordergrund. Sponsoring beruht auf klar definierter Leistung und Gegenleistung. Gleichwohl sollten Spendensuchende ihrem Gegenüber immer auf Augenhöhe begegnen: Schließlich haben ja auch sie etwas zu verkaufen.
Doch wie findet eine Kultureinrichtung einen Sponsoren? Was sollte man in der Kommunikation miteinander und bei der vertraglichen Gestaltung beachten? Antworten auf diese und andere Fragen liefert dieser Ratgeber.
Diesen Beitrag gibt es in mehreren zielgruppenspezifischen Varianten. Diese Fassung ist speziell auf die Arbeit von Kultureinrichtungen, künstlerischen Institutionen und Kirchengemeinden abgestimmt. Die Version "Sponsoring für Vereine" geht dagegen in Detailfragen sowie in den Beispielen auf die Situation von Vereinen und ihrer Finanzierung ein.
Folgende Abschnitte stehen als Leseprobe bereit:
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