Sponsoring und Fundraising für Kultureinrichtungen

Von: Dr. Joachim von Hein
Stand: 14. September 2011
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Verbindungen zwischen Sponsoren und Künstlern

Ein erster Zusammenhang besteht durch die Produktaffinität zum Beispiel zu Herstellern oder Händlern von Musikinstrumenten, Noten, Tonträgern, CDs oder auch Theaterrequisiten. Sie können im Zusammenhang mit der musikalischen Veranstaltung einen unmittelbaren Umsatzeffekt erzielen. Regional würde das bedeuten, die örtlichen Musikalienhändler, Buchhandlungen und CD-Geschäfte anzusprechen. Im Umkehrschluss würde es sich anbieten, auch in einem dieser Geschäfte ein kleineres Konzert mit besonderen Stücken aufzuführen, bei einer Hausmesse aufzutreten oder auch auf einem Messestand eines Handelsbetriebes. (Vorsicht bei den Gemeinnützigkeitsvorschriften im Vereinsrecht, wenn die Musiker zum Ersatz eines Hausorchesters zu werden drohen!) Völlig unproblematisch dagegen wäre eine kurze Lesung oder eine Theaterszene in einem Kaufhaus.

Kulturaffinität

Die spezielle Musikaffinität beispielsweise bei Radiogeräten oder CD-Playern. So hat sich beispielsweise die Firma Philips mit einer besonderen Förderung von Opernaufführungen einen Namen gemacht. Eine entsprechende Musikaffinität kann existieren, weil sich ein Unternehmen besonders der Nachwuchsförderung verschrieben hat und daher auch eine Nachwuchsgruppe von Musik- oder Theatergruppen unterstützt.

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