Kundengespräche: Wenn König Kunde keine Lust hat

Zuhören und Argumentieren im Kundengespräch

Von: Lorenz Hölscher
Stand: 11. Oktober 2011 (aktualisiert)
5
(1)
Anmelden um Kommentare zu schreiben

Downloads zu diesem Beitrag

Über den Autor: Lorenz Hölscher

bild80517

Lorenz Hölscher ist freiberuflicher Dozent, Berater und Programmierer mit Schwerpunkt Anwendungs-Programmierung. Vorrangig widmet er sich Access, Word und Excel sowie begleitenden grafischen Arbeiten. Er legt viel Wert auf benutzerfreundliche Oberflächen und ordentliches Design in Optik und Programmierung. Zu Hilfe kommen ihm da seine langjährigen "branchenfremden" Erfahrungen als Architekt, Layouter und Designer.

Lorenz Hölscher bietet eigene Hilfeseiten an und hat bei Microsoft Press mehrere Bücher veröffentlicht zu Access 2007, Access 2007 VBA, Word 2007 VBA und Access 2010.

Beiträge des Autors als Atom-Feed Atom-Feed: Neues von akademie.de

Argumente sammeln

Es reicht nicht, ein gutes Produkt zu haben. Es muss auch jemand kaufen. Viele Unternehmer scheitern an der Hürde, dass sie zwar eine tolle Idee und auch einen brauchbaren Prototypen haben, aber keine Fähigkeit zu dessen Vermarktung.

Selbst wenn es im Tagesgeschäft meiner Erfahrung nach eher selten ist: Es kann vorkommen, dass Sie etwas Tolles entwickelt haben. Etwas, das nicht von einem Kunden verlangt wurde. Irgendeine Idee, die Sie schon lange mit sich herumgetragen und nun endlich verwirklicht haben.

Argumente sammeln

Nehmen wir an, Sie haben das ultimative Word-AddIn zur Nutzung beliebiger Adressen in beliebigen Dokumenten entwickelt. Wie bitte, das gibt es schon? Nein, das ist der falsche Ansatz! Denn wenn Sie schon nicht von dessen Einmaligkeit überzeugt sind, wie wollen Sie dann den Kunden überzeugen?

Machen Sie also zuerst eine Liste von Argumenten, die für Ihr Produkt sprechen:

  • Es erleichtert die Arbeit: Die Adressen müssen nicht mehr mühsam aus anderen Programmen zusammenkopiert werden.

  • Es macht bisher Unmögliches möglich: es kann per Serienbrief auf Adress-Datenbanken zugreifen.

  • Es verbessert Vorhandenes: es ist übersichtlicher oder effektiver als ein bereits vorhandenes Programm.

  • Es ist preiswerter: Durch den Verzicht auf andere Lösungen fallen beispielsweise Lizenzgebühren weg.

  • Es ist schneller: Durch neue Technik müssen die Nutzer nicht mehr so lange wie früher auf die Ergebnisse warten.

Diese Liste lässt sich je nach Anwendungsfall beliebig erweitern. Achten Sie vor allem darauf, dass es Argumente für den Kunden sein müssen, nicht für Sie.

Diese Seite ist für Mitglieder von akademie.de reserviert.

Möchten Sie die Mitgliedschaft 14 Tage kostenlos testen und den Beitrag komplett lesen?

Ich bin bereits Mitglied
Jetzt Probemitglied werden
Ich kann in den 14 Tagen Probezeit formlos z.B. per E-Mail stornieren. Wenn ich das nicht tue, entscheide ich mich für ein