Vertrauen gewinnen: Wie Sie bei Ihren Kunden Vertrauen wecken und mit Zuverlässigkeit punkten

Von: Martin Dunker
Stand: 11. Januar 2010
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Die Phase vor der Leistung (Akquise- und Angebotsphase)

Marktanalyse: In welchem Umfeld bewegen Sie sich?

Sie wissen bereits, was unter Kundenvertrauen zu verstehen ist und wie man "Kunde" definiert. Wie Kundenerwartungen aussehen können, wissen Sie nun auch.

Machen Sie als nächstes eine Umfeldanalyse, um zu ermitteln, mit welchen Rahmenbedingungen Sie es zu tun haben. Dann wissen Sie auch, wie Sie die Rahmenbedingungen für sich nutzen können.

Kennen Sie sich und Ihr wirtschaftliches Umfeld, haben Sie ein fundierteres Bild über Ihre Chancen und Risiken. Gleichzeitig lassen sich aus der Analyse praktische Hinweise ableiten, wie man im eigenen Geschäftsfeld Kundenvertrauen aufbaut.

Keine Sorge - das klingt schwieriger als es ist: Nutzen Sie auch hier Ihren gesunden Menschenverstand und beantworten Sie die nachfolgenden Fragen so ehrlich wie möglich. Im Grunde geht es darum, zu erkennen, was wichtig ist und was Sie tun müssen. Die Stellung Ihres Unternehmens innerhalb der Region und der Branche ist dabei von besonderer Bedeutung.

  • Ihre Branche

    • Wie wettbewerbsintensiv ist Ihr Umfeld?

    • Wer ist Ihr Wettbewerb eigentlich ganz konkret? In engerem Sinne, in weiterem Sinne?

    • Wissen Sie, was dieser anbietet?

    • Was machen Ihre Konkurrenten gut, was weniger gut?

    • Wie sieht es bei Ihnen aus? Besser oder schlechter als beim Wettbewerb?

  • Gesellschaftliche Trends

    • Wie ist die Einstellung zu Ihrer Branche?

    • Was für gesellschaftliche Entwicklungen gibt es?

    • Gibt es neue gesetzliche Vorschriften, die für Sie relevant sein können?

  • Technische Aspekte

    • Welche Produktinnovationen gibt es?

    • Gibt es interessante Ersatzprodukte für das, was Sie anbieten?

    • Gibt es neue Techniken, die spannend sind?

  • Umweltaspekte

    • Wie energieintensiv ist Ihre Leistung?

    • Welche Strömungen gibt es (zum Beispiel im Umweltschutz), die für Sie relevant sein können?

    • Was können Sie selbst zum Energiesparen beitragen?

Auch an dieser Stelle ein kleines Beispiel: Ein selbstständiger Heizungsmonteur stellt sich auf sein Umfeld wie folgt ein: Er merkt, dass der gesellschaftliche Trend hin zu den Themen Energiesparen, Umweltschutz und Nachhaltigkeit geht. Es gibt besondere Innovationen, die sowohl den Ölverbrauch als auch die CO2-Emissionen von Heizungen senken und somit gute Argumente für die Erneuerung von Heizungsanlagen bieten. Gleichzeitig gibt es von staatlicher Seite Fördergelder für solche Maßnahmen. Der Monteur macht sich dies zu Nutze, bewirbt die Themen in seinem Kundenkreis und stellt sich dabei mit der entsprechenden Kompetenz dar - bis hin zur Unterstützung bei der behördlichen Antragstellung. Er entwickelt sogar eine kleine PowerPoint-Präsentation, die er seinen Kunden per Laptop zeigen kann.

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