Leasing - rechnet sich das?

Wann sich Leasing lohnt und welche Vor- und Nachteile es hat

Von: Cornelia Niklas
Stand: 28. März 2011
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Über die Autorin: Cornelia Niklas

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Cornelia Niklas lebt in Regensburg und ist als Controllerin bei der Andritz Fiedler GmbH tätig. Sie arbeitet seit einigen Jahren als Autorin. Themen: Management und Führung, Projektmanagement, Projektcontrolling und Risk Management. Sie ist Co-Autorin des 2005 im Hanser-Verlag erschienen "Projektmanagement - Handbuch für die Praxis". Ihre Veröffentlichungen zu Themen rund ums Projektmanagement finden Sie im Projekt Magazin.

Darüber hinaus ist sie für das Existenzgründerzentrum Frau und Beruf in Regensburg als Dozentin tätig.

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Leasing-Tipps

Leasing-Tipps aus betriebswirtschaftlicher Sicht

  • Auf Vertragslaufzeit achten!

    Bei Vollamortisationsverträgen ist es empfehlenswert, sie über die betriebsübliche Nutzungsdauer (oder knapp darunter) abzuschließen. Das heißt zum Beispiel bei Notebooks oder Computern, dass die Laufzeit bei drei Jahren liegen sollte. Bei Pkws werden häufig kürzere Laufzeiten angeboten und es wird ein Restwert vereinbart, der in etwa dem Marktwert entspricht. Auch hier lohnt es sich, je nach angesetzter Fahrleistung auf die Laufzeit zu achten und keine allzu kurzen Laufzeiten (wie etwa drei Jahre) zu wählen. Als Faustregel kann gelten "je kürzer die Laufzeit, desto teuerer das Leasing".

  • Auf Zusatzkosten achten!

    Informieren Sie sich über die Zusatzkosten (wie z. B. Bearbeitungsgebühren oder die Kosten für obligatorische Versicherung), die gegebenenfalls noch auf den Leasingvertrag erhoben werden. Nur so können Sie die tatsächlichen Ausgaben in eine Vergleichsrechnung von Angeboten einfließen lassen. Denken Sie auch an Kosten, die nach Ablauf des Leasing-Vertrags auf Sie zukommen können, wie z. B. Schlusszahlung, Entsorgungskosten, Transportkosten.

  • Serviceangebot vergleichen

    Viele Leasinggeber bieten Servicepakete an, in denen Versicherung, Wartung und ähnliche Leistungen enthalten sind. Auch Pkw-Leasing wird inzwischen als Full Service Paket angeboten. Nehmen Sie diese Angebote mit den enthaltenen Leistungen in eine Vergleichsrechnung zwischen unterschiedlichen Anbietern - oder zwischen Kauf und Leasing auf. Das gibt eventuell ein anderes Bild als das reine Leasing-Angebot.

  • Anzahlungszeitpunkte und Restablösung steuerlich planen

    Ist in dem Leasingmodell eine hohe Anzahlungsleistung enthalten (wie z. B. bei Maschinen oder Transportfahrzeugen), so sollten Sie klären, wie die steuerliche Berücksichtigung aussehen wird. Es kann günstig sein, den Zeitpunkt und die Höhe der Anzahlung mit dem Steuerberater zu besprechen, um sie so auszurichten, dass sie noch in ein Kalenderjahr fällt, in dem Sie hohe Erträge erwarten.

  • Mehr- und Mindererlös verhandeln

    Ist ein Restwert vereinbart, so sollten Sie über die Konditionen bei einem Verkauf an einen Dritten sprechen. Es gibt verschiedene Optionen, den Mehr- und Mindererlös (bei höherem bzw. niedrigeren Marktwert) aufzuteilen.

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