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Mehr Links durch Linkwäsche

Ihre Nische ist heftig umkämpft? Was Sie brauchen, sind viele gute Links!

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Stand: 17. Juli 2007

Linkwäsche: Das Konzept

Ihre Nische ist heftig umkämpft - z. B., weil Ihre Website sich um die Themen 'Kredite' oder 'Versicherungen' dreht. Mit reiner On-Page-Optimierung erreichen Sie schon lange nichts mehr. Was Sie brauchen, sind viele gute Links - und genau die liefert Ihnen die "Linkwäsche".

Profitechnik!

Dieser Artikel beschreibt eine Profitechnik. Bevor Sie diese Technik ausprobieren, vergewissern Sie sich, dass Sie mit den Risiken und Nebenwirkungen leben können.

Sämtliche bisher erschienenen sowie die geplanten Beiträge aus der Serie "Profi-Tricks in der Suchmaschinen-Optimierung" finden Sie in der Artikel-Übersicht.

Was ist Linkwäsche?

Die Suchmaschinen möchten nicht, dass Sie Links kaufen oder tauschen. Zumindest nicht, wenn es darum geht, dadurch höhere Positionen in den "natürlichen Suchergebnissen" zu erreichen. Sie erwarten von Ihnen, dass Sie ausschließlich aus den nobelsten Beweggründen heraus handeln und Links nur auf die Seiten setzen, die Sie wirklich toll finden.

Wenn das in der Realität jeder so machen würde, dann wäre das Internet ein besserer Ort auf Erden. Nur schade, dass die Realität so nicht funktioniert. Da die Suchmaschinen Seiten abstrafen, wenn diese Links aus "niederen Beweggründen" erhalten, muss sich der gewiefte Webmaster dagegen zur Wehr setzen. Gerade bei stark umkämpften, kommerziellen Suchen findet sich schließlich nicht automatisch die beste Website unter den Top 10.

Mit "ehrlichen" Mitteln schaffen Sie das heutzutage nur noch selten. Unter Umständen konkurrieren Sie mit Unternehmen, die Millionensummen für ihr Marketing ausgeben. Ich möchte jedoch nicht vorschlagen, dass Sie unehrliche Mittel verwenden. Sie sollten sich aber im Klaren darüber sein, dass Ihre Konkurrenz u. U. keine Probleme damit hat, harte Bandagen anzulegen.

Linkwäsche funktioniert im Grunde wie Geldwäsche: Die Herkunft eines "gewaschenen Links" lässt sich nicht ohne Weiteres feststellen. Die Linkwäsche ist ein Mechanismus, bei dem Links getauscht werden, ohne dass jemand nachvollziehen kann, woher diese Links kommen oder dass sie überhaupt getauscht wurden.

In meinem Einführungsartikel zu den Profitricks habe ich bereits beschrieben, dass sich ein Profitrick oft nur durch den Grad der Automatisierung von einem Nichtprofitrick unterscheidet. Dieser Grundsatz gilt auch hier. Linkwäsche lässt sich auch manuell betreiben. Dazu brauchen Sie nur zwei verschiedene Websites. Sie verlinken mit der ersten Website auf die Seite Ihres Freundes, Ihr Freund verlinkt auf Ihre zweite Website. Dann haben Sie erfolgreich einen Link "gewaschen".

Wie können wir dieses Prinzip "professionalisieren"?

Linkwäsche in der Praxis

Sie betreiben ein Portal für Versicherungsvergleiche: Website X. Obwohl Ihre Seite um ein Vielfaches besser ist als die des Marktführers, haben Sie mit den üblichen Mitteln (On-Page-Optimierung) keine Chance, gleichzuziehen. Diese Nische ist einfach zu hart umkämpft. Sie warten jetzt schon seit zwei Jahren und haben langsam die Nase voll.

Sie beschließen: Ich brauche jede Menge Links. Also beginnen Sie damit, Links mit anderen Websites zu tauschen. Sie stellen fest, dass das kaum was bringt. Der Grund: Suchmaschinen entwerten jeden Link auf eine Website, wenn diese auf die verlinkende Seite zurückverlinkt. Die Fachwelt hat für einen solchen Link einen Begriff: der "reziproke Link". Reziprokes Verlinken ist out. Es wurde zu stark missbraucht. So wie die Meta-Keywords.

Außerdem macht es auch irgendwie Sinn, solche Links zu entwerten, denn sie sagen nicht wirklich etwas über die Popularität und Qualität einer Website aus. Was ist Ihrer Meinung nach populärer:

  • Eine Website A, die 100 Links von jeweils 100 anderen Websites erhält (ein Link pro Website), von denen jeder einzelne Link wieder auf Website A zurückverlinkt (reziprok), oder

  • eine Website B, die ebenfalls 100 Links erhält, wobei Website B auf keine von diesen Websites verlinkt?

Profis sprechen hierbei von "Einweglinks". Offensichtlich genießt Website B eine viel höhere natürliche Popularität als Website A. Die verlinkenden Webmaster stecken augenscheinlich nicht "unter einer Decke".

Linkwäsche funktioniert am besten und sichersten, wenn Sie zum Waschen der Links keine Websites verwenden, die Sie optimieren wollen. In diesem Fall wäre das Website X, das Portal für Versicherungsvergleiche. Website X soll nachher von der Linkwäsche profitieren. Sie bleibt aber bei dem Linkwäsche-Schema erstmal außen vor. Wir brauchen also eine Website Y. Wie soll diese Website Y aussehen?

Inhalte für Linkwäscheseiten

Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Die Möglichkeiten sind endlos. Ein paar Beispiele:

  • Eine Website mit lustigen Videos.

  • Ein Softwareverzeichnis für Freeware, Shareware und Open-Source-Software.

  • Ein Lexikon zu einem Thema, in dem Sie sich gut auskennen: Finanzlexikon, Diätenlexikon, Filmlexikon.

  • Eine Fanseite für TV-Serien und deren Stars.

  • Eine Shoppingvergleichsseite.

  • Ein Forum zu einem populären Computerthema, z. B. einem Computerspiel.

Für alle Ideen gilt folgender Grundsatz: Je mehr Massenappeal, desto besser. Das Thema von Website Y hat idealerweise nichts mit dem Thema der Website X zu tun. Der entscheidende Faktor ist, dass Sie ein Thema wählen, das selbst nicht zu kommerziell ist, so dass es

  • für andere Webmaster einfach ist, auf Sie zu verlinken, und

  • andere Webmaster auch gerne von Ihnen einen Link haben möchten.

Mit anderen Worten: Wenn Sie eine Website zum Thema Versicherungen von der Linkwäsche profitieren lassen möchten, dann bringt es wahrscheinlich nichts, wenn Sie eine Website zum Thema Kredite aufbauen. Da wird Ihr Kampf nämlich genauso kompliziert sein, wie im ersten Markt. Und das ergibt natürlich keinen Sinn.

Die Linkfreundlichkeit können Sie noch weiter erhöhen, wenn Sie in der Anfangsphase komplett auf Werbung verzichten. Das Linkwäscheportal soll ja keine primäre Einnahmequelle sein, sondern nur einen speziellen Zweck erfüllen: so viele Links wie möglich zu generieren. Das heißt natürlich nicht, dass die Website selbst lieb- und leblos sein soll. Ganz im Gegenteil: Je besser Ihr Linkwäscheportal für die anvisierte Zielgruppe ist, desto besser für Ihre eigenen Ziele. Und wenn Sie nachher mit Ihrem Linkwäscheportal mehr Geld verdienen als mit Ihrer Hauptseite - herzlichen Glückwunsch.

Ausbau der Website

Nachdem Sie sich für ein Thema entschieden haben, fangen Sie mit dem Ausbau der Website an. Oder Sie kaufen eine, wenn Sie dafür ein Budget haben. Sie brauchen für diese Website einigermaßen gute Positionen und auch eine ordentliche Anzahl an Besuchern. Sobald die neue Website läuft, kommt der eigentliche Trick, die Linkwäsche.

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Lieber Anonym,

der Artikel enthält explizit *KEIN* solches Skript, sondern nur Gedanken darüber, wie so ein Skript aussehen könnte.

Der Trick ist ja gerade ein wenig kreativ zu sein. Wer glaubt nach Blaupause irgendeinen Trick, den er im Internet findet einfach so verwenden zu können, wird sich schnell wundern. Das bezieht sich nicht nur auf das Thema Linkwäsche.

Ob es klug ist, ein auch noch unter dem Thema Linkwäsche publiziertes Skript zu verwenden? Ob Google wohl doof ist? Die Leute dort lesen auch im Web und es kostet sie keine Minute alle Seiten zu finden, die dieses Skript einsetzen. Viel Spaß beim Zusehen, wenn die eigenen Seiten wegschmieren...

Wann kommt wohl der erste Kurs: Flugzeugmotoren günstig mit Plastikbesteck reparieren?

Danke für die Antwort. Ich warte schon neugierig auf die weiteren Teile.

Viele Grüße
Markus Thies

Hallo Herr Thies,

ja, das war eben von mir. War wohl nicht eingeloggt.

Es ist eine berechtigte Frage, aber sie gehört nicht wirklich hier hin. Es geht in dem Artikel um die Automatisierung von Linktausch nach dem Linkwäscheprinzip und nicht darum, welche Rankingkriterien besser sind. Daher bleibe ich dabei.

Das ist vielleicht etwas für einenneuen Artikel. Hier nur kurz meine Meinung dazu. Aktuell macht es keinen großen Unterschied, ob Subdomain oder Fulldomain. Sie haben Recht, wenn Sie denken, dass Subdomains in Zukunft vielleicht abgewertet werden könnten. Gerade wegen dem ganzen Spam von hoch angesehen Domains (high authority subdomain spam). Die Nummer sicher wäre also auf eine neue Domain zu setzen. Das gilt immer: "Neues Spiel, neues Glück".

Ich würde mir persönlich immer dann keine Gedanken darum machen, wenn ich eh plane das Linkverzeichnis durch gute Inhalte aufzuwerten. Denn dann ist es so ziemlich egal. Interessant an Ihrem Verzeichnis ist ja wirklich, dass sie sehr schön fokussiert zur Ihrem Thema ist. Das ist nützlich und nützlich ist gut. In meinen Augen ist das wichtiger als die Frage Sub- oder Fulldomain.

Ich persönlich verwende Subdomains gerne für andere Sprachen (z.B: wenn ich domain.com für Englisch nicht besitze, dann en.domain.de). Aber auch für deutlich verschiedene Anwendung, wie Foren und andere Software, die man vielleicht nicht in einem Verzeichnis installieren kann.

Viele Grüße
Sasa Ebach

Hallo Anonym,

ich bin der Meinung, daß die Frage doch genau hier gestellt werden sollte.
Ich versuche es noch mal zu erklären:
Wenn man bisher Ausgehende Links von der Domain.de/Katalog/ gesetzt hat, die eingehenden auf Domain.de verlinken, ist das zwar keine a zu b und b zu a Verlinkung, aber doch sehr nahe dran (da immer von Domain zu Domain verlinkt wird).
Ist es deshalb besser mit dem Katalog auf katalog.domain.de umzuziehen oder sogar auf eine neue Domain z.B. domain-katalog.de.
Der Redirekt wäre dann sinnvoll, danke für den Hinweis.
Die Frage bleibt aber, ob man die Links zu domain.de stärken kann, in dem man mit dem Katalog umzieht.
Übrigens würde ich ein frischen Katalog immer als Subdomain anlegen, aber ein alter Katalog hat möglicherweise einen "Altersbonus". Außerdem könnte fraglich sein, ob Subdomains noch lange als eigenständige Domains gewertet werden.

Viele Grüße
Markus

Hallo Herr Thies,

ich glaube diese Frage hat nichts mit Linkwäsche zu tun. Ich glaube es geht Ihnen um einen Umzug. Das Wichtigste, was Sie bei einem Umzug bedenken müssen, sind 301 Umleitungen. Richten Sie jür *JEDE* wichtige Seite einen sog. "301 permanent redirect" ein. Google hilft Ihnen bestimmt dabei herauszufinden, wie das geht. Es ist in jedem Fall kein Profitrick ;)

Viel Erfolg

Hallo Herr Ebach,

wie ist mit gewachsenen Verzeichnissen umzugehen, die ein Bestandteil einer Seite sind?

Auf meiner Seite www.ttpur.de habe ich seit langem einen relativ großen Katalog http://www.ttpur.de/tischtennis-webverzeichnis/
häufig setzen dort eingetragene Seiten einen Backlink auf die Startseite. Reicht die "Entfernung" aus (eingehende und ausgehende Link kommen und gehen von der selben Domain), oder sollte man den Katalog auf eine Subdomain oder sogar eine eigene Domain auslagern?
Da ich die Seite relaunchen werde, kann ich den Katalog so wie er ist wahrscheinlich nicht übernehmen und suche nach einer sinnvollen Lösung.

Vielen Dank

Markus Thies

Ich hätte eine Frage zum Thema der Seiten: Seite y, die die Links setzt, hat ja ein ganz anderes Thema als die Versicherungsseite x, also vielleicht Software. Bringt ein Link von y denn einer möglichen Partner-Seite aus dem Finanzbereich denn etwas? Oder umgekehrt, ist ein Link von einer dritten Softwareseite z, denn ich über Linkwäsche kriege, weil y eine Software-Seite ist, denn für meine eigentlich wichtige Seite x denn überhaupt von Vorteil, oder ist es egal, wenn die Links von Seiten mit ganz anderer Thematik kommen?

nein es geht eher darum das ich auch werbekaufmann in einer internetmarketingagentur bin die unter anderem seo und sem betreibt
habe meinem chef von der linkwäsche erzählt und er gerne beispiele sehen würde.
gerne auch per mail oder so wenn sie es hier nciht öfffentlich machen wollen

ps nicht alle anonyms bin ich

Lieber Anonym,

1) mit Beispielen ist das immer so eine Sache. Wenn ich eins nennen würde, dann würden direkt alle darauf rumhacken.

2) Wenn Sie fragen müssen, ob das gefährlich ist, dann ist das vielleicht schon nichts mehr für Sie. Sie sollten in der Lage sein diesen "Trick" selber einzuschätzen bevor Sie ihn verwenden. Um sich die Frage selber beantworten zu können, müssen Sie folgende Situation einschätzen können. "Wie gefährlich ist es für meine Website, wenn ich täglich X neue Links aus von mir kontrollierten Quellen bekomme?" Sie müssen das ganze ja nicht automatisieren. Probieren Sie es doch erstmal zu Fuß.

Viele Grüße
Sasa Ebach

Haben sie auch schon Beispiele von Seiten, die es gemacht haben
und damit erfolgreich waren?
Und wie gefährdet ist man damit aus dem
Suchmaschinenindex zu fliegen?

Es ist immer kritisch, wenn Leute meinen, sie wüssten, wie Google funktioniert. Und es gibt auch Profis, wirkliche Profis, die reziprokes Linken nach wie vor für "natürlich" und damit effektiv halten. Also vielleicht ist das ganze Linkwäsche-Gebäude nur viel Lärm um nichts, zumal die amerikanische Quelle sich geren auch mit Content-Klau befasst, also sicher ziemlich seriös sein dürfte.

Nein, Sie haben recht - das ist ein Profi-Trick, wie ja auch drüber steht ...

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