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Einfach motivieren: Loben

Lob des Lobens: Wie Sie Mitarbeiter und Geschäftspartner für sich einnehmen

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Stand: 7. August 2013 (aktualisiert)

Lob motiviert und zeugt von Wertschätzung und Respekt – deshalb ist Loben eines der mächtigsten Werkzeuge zur Beeinflussung des Verhaltens anderer Menschen. Das gilt vor allem im Berufsleben, z. B. gegenüber Mitarbeitern oder Geschäftspartnern. Trotzdem geizen die meisten Selbstständigen und Unternehmer mit lobenden Worten und positivem Feedback an ihre Umgebung. Wir geben Praxistipps zum "Management-by-Bauchpinsel".

Viele Menschen wünschen sich nichts sehnlicher als Anerkennung und Wertschätzung durch ihre Umgebung. Das gilt ganz besonders für das Berufs- und Geschäftsleben. Doch ausgerechnet hier kommt positive Kritik viel zu kurz.

Lob-Wüste Deutschland

Eine Umfrage der Jobbörse Stepstone unter 10.000 Angestellten in acht europäischen Ländern brachte vor einigen Jahren zutage, dass in Deutschland "mehr als die Hälfte der Beschäftigten den Eindruck (haben), dass ihre Leistungen von ihrem Chef nicht geschätzt werden". Nur 28 Prozent wussten demnach sicher, dass ihre Arbeit honoriert wird.

Bild vergrößernArmes Deutschland: Mitarbeiter hungern nach Anerkennung

Ein Blick ins benachbarte Ausland zeigte überdies, dass es erhebliche kulturelle Unterschiede beim Verteilen von Lob und Anerkennung gibt: Vier von fünf befragten Niederländern waren sich beispielsweise sicher, dass ihre Arbeit anerkannt wird. Dort sahen sich lediglich 11 Prozent nicht oder ungenügend gewürdigt (mit 56 Prozent sind das in Deutschland fünfmal so viele Menschen!). In Norwegen und Italien empfanden immerhin zwei Drittel aller Befragten genügend Wertschätzung.

Wie ausbaufähig die Loyalität deutscher Arbeitnehmer nach wie vor ist, zeigt auch der aktuelle Gallup Engagement Index für das Jahr 2012: Demnach ließen im vergangenen Jahr rund 85 % der Mitarbeiter keine oder nur eine geringe emotionale Bindung zu ihrem Unternehmen erkennen.

Glaubt man einer Online-Umfrage der Jobbörse Jobs.de (damals Jobscout24), dann sind "angenehmes Arbeitsklima und Wertschätzung" aus Sicht von Mitarbeitern das entscheidende Qualitätsmerkmal bei der Beurteilung eines Arbeitsplatzes wichtiger noch als die leistungsgerechte Bezahlung:

Bild vergrößernMitarbeiterbindung: Klima schlägt Kohle!

Die Lob-Lücke …

Die Ergebnisse der erwähnten Studien erheben keinen Anspruch darauf, repräsentativ zu sein. Dass hierzulande jedoch viele Menschen von der Aushilfe bis zum Vorstandsvorsitzenden an mangelnder oder sogar völlig fehlender Anerkennung leiden, sollte Anlass sein, über das Thema Wertschätzung gründlich nachzudenken.

Einen Mangel an Anerkennung gibt es dabei nicht nur im Verhältnis von Chefs und Vorgesetzten zu ihren Arbeitnehmern oder Mitarbeitern. An Unterernährung in Sachen Wertschätzung leiden auch

  • Kollegen untereinander,

  • Kooperationspartner und Teilhaber,

  • Dienstleister und Lieferanten,

  • Kunden und Interessenten oder auch

  • Behördenmitarbeiter

um nur einige Beispiele zu nennen.

Überall dasselbe Bild: Wenn Menschen überhaupt Feedback zu hören bekommen, dann weit überwiegend negatives. Zum Beispiel, weil Ziele nicht erreicht, weil Aufgaben nicht schnell genug oder fehlerhaft erledigt worden sind.

… und die Folgen

  • Menschen, deren Leistungen nicht von Zeit zu Zeit ausdrücklich gewürdigt werden, fühlen sich vernachlässigt: Regelmäßige Gehaltszahlungen oder das anstandslose Begleichen von Honorarrechnungen genügen einfach nicht.

  • Menschen, die sich nicht richtig wahrgenommen fühlen, bleiben hinter ihren Möglichkeiten zurück.

  • Sie reagieren häufig mit Widerständen auf Negativ-Kritik oder (Zusatz-)Anforderungen so berechtigt und notwendig die auch immer sein mögen.

Die positiven Auswirkungen aktiv geäußerter Wertschätzung für andere Menschen auf Ihren beruflichen und geschäftlichen Erfolg können Sie gar nicht hoch genug einschätzen!

Eine zweischneidige Sache …

Bevor es daran geht, Praxistipps zum positiven Feedback zu formulieren, muss das "Lob des Lobs" jedoch an einem wichtigen Punkt eingeschränkt werden. Denn es besteht ein riesengroßer Unterschied zwischen

  • der von Herzen kommenden Anerkennung und Wertschätzung, also dem Aussprechen einer ehrlich empfundenen, positiven Wahrnehmung und

  • dem zweckgerichteten, manipulativen Einsatz von Komplimenten und Belobigungen.

Lob kann mit vielerlei Hintergedanken ausgesprochen werden. Das Erzeugen von Leistungsbereitschaft oder Sympathie ist nur einer davon, ein anderer Hintersinn kann im subtilen Hinweis auf die Hierarchie bestehen. Wortkombinationen wie "Lob und Tadel" machen die Zweischneidigkeit deutlich, die dem Loben oft anhängt: Es bringt häufig ein Machtgefälle zwischen Lobendem und Gelobtem zum Ausdruck. Üblicherweise wird von oben nach unten gelobt, positives und negatives Feedback im Betrieb ist ein Privileg des Chefs. Wer die Richtung umkehrt, wird verwunderte Blicke ernten. Wie hört sich das auch an:

"Alle Achtung, Chef: Das Kundengespräch haben Sie perfekt auf den Abschluss hingelenkt! Gute Leistung, das haben Sie wirklich prima gemacht!"

Aber auch wenn Sie Arbeitgeber oder Vorgesetzter sind, sollten Sie sich Allmachtsfantasien der Marke "Zuckerbrot und Peitsche" erst gar nicht zu eigen machen.

Manipulation durch Motivation?

Wie Unternehmensberater Reinhard Sprenger in seinen Bestsellern "Mythos Motivation" und "Das Prinzip Selbstverantwortung" überzeugend dargelegt hat, funktionieren platte Manipulationstechniken ohnehin nicht. Menschen lassen sich nicht von außen motivieren das kann nur jeder Einzelne für sich selbst erledigen.

Worauf Sie jedoch Einfluss haben, das sind die äußeren Rahmenbedingungen und die Atmosphäre, in der diese Selbstmotivation erfolgt. Wenn Sie in einer Umgebung, in der Anerkennung und positive Rückmeldungen Mangelware sind, die Leistungen anderer Menschen glaubhaft würdigen, dann verbessern Sie mit minimalem Aufwand das Betriebs- und Arbeitsklima. Die Folgen:

  • Desinteresse, Widerstand und Trotzverhalten ("Reaktanz") treten seltener auf.

  • Ihre Mitmenschen reagieren umgekehrt auch positiver auf Sie.

Das gilt natürlich nicht nur auf dem Gebiet der Personalführung, sondern in allen Bereichen des Berufs- und Privatlebens.

Beispiel: Verkaufsgespräche

Verkaufsprofis beispielsweise wissen nur zu genau, wie wichtig das Verringern von (Kauf-)Widerständen bei potenziellen Kunden ist: Ebenso gut wie mit den Vorteilen der eigenen Produkte und Dienstleistungen kennen sie sich daher mit den Angeboten ihrer künftigen Geschäftskunden und den persönlichen Vorlieben ihrer Verhandlungspartner aus und schaffen es überzeugend, sich positiv darauf zu beziehen.

Warum fällt das Loben so schwer?

Dass positive Rückmeldungen in unserer Gesellschaft, insbesondere im Geschäftsleben, so selten sind, hat vor allem zwei ganz banale Gründe: Gedankenlosigkeit und Zeitmangel. Wenn Sie sich die großen Chancen vor Augen führen, die das Loben bietet, werden Sie sich die überaus sinnvoll investierte Zeit dafür aber bestimmt nehmen.

Der konstruktive Einsatz positiver Rückmeldungen bleibt aber selbst dann schwierig. Das hat unmittelbar mit der erwähnten Obrigkeitsfunktion des Lobens zu tun – wer lobt, kann leicht herablassend wirken. Sie kennen das vielleicht: Da fällt Ihnen eine tolle Leistung, eine elegante Problemlösung oder ein überzeugendes Verhalten auf – Sie trauen sich aber nicht, das auch auszusprechen oder Sie wissen nicht, wie:

  • "Das steht mir doch gar nicht zu!"

  • "Ach, das hat sie bestimmt schon tausendmal gehört.

  • "Der 'da oben' braucht das doch nicht, der ist doch so überlegen und souverän …"

  • "Ich weiß gar nicht, wie ich es sagen soll, ohne dass sich das überheblich anhört."

  • "Mir selbst wäre das auch peinlich, wenn ich das zu hören bekäme."

  • "Ich sag das lieber nicht, das klingt ja anbiedernd. Ich will mich doch nicht einschleimen."

Kennen Sie solche Selbstgespräche? Grund genug, sich auch mit dem eigenen ungestillten Bedürfnis von Anerkennung und Wertschätzung auseinanderzusetzen. Es kann nicht oft genug gesagt werden: Die meisten Menschen haben eben gerade nicht "tausendmal" gehört, wie "toll" sie sind oder wie gut sie ihre Aufgaben erledigen! Wenn es denn – selten genug – Komplimente gibt, ist daher vielfach verkrampftes Herunterspielen statt ehrlicher Freude die Folge.

Grund: Unsere Leistungsgesellschaft ist zwar im Kern auf –möglichst öffentliche – Statusbestätigung, Anerkennung und Bewunderung ausgerichtet; zugleich verlangt die vorherrschende Etikette jedoch Bescheidenheit und Demut (im Sinne einer "demütigen Entgegennahme von Huldigungen"). Durchbrechen Sie diesen scheinheiligen und bigotten Kreislauf: Zeigen Sie offen Ihre eigene Freude über von Herzen kommende Anerkennung. Und teilen Sie selbst großzügig aus.

Faulheit fördern?

Wer Personalverantwortung hat, dem kommen im Zusammenhang mit freigiebigen Anerkennungen schnell Befürchtungen wie diese: "Ich will lieber nicht zu dick auftragen – der hebt sonst ab und strengt sich nicht mehr an."

Horchen Sie in sich hinein

Dieses weitverbreitete Vorurteil widerspricht wissenschaftlichen Erkenntnissen ebenso wie praktischen Erfahrungen. Wie ist das bei Ihnen, wenn Sie Anerkennung für Ihre Leistungen ernten: Führt das denn normalerweise dazu, dass Sie sich selbstzufrieden zurücklehnen und die Hände in den Schoß legen?

Das Gegenteil ist der Fall, stimmt's? Sie gehen mit neuem Elan an die Arbeit, bestenfalls sind Sie sogar (wieder) bereit, sich zu zerreißen. Und glauben Sie bloß nicht, dass Sie da eine Ausnahme sind: Den allermeisten anderen Menschen geht es ganz genauso!

11 Praxistipps: "Management-by-Bauchpinsel"

Patentrezepte für das richtige Loben gibt es nicht. Aber eine ganze Menge Anregungen, wie Sie Anknüpfungspunkte finden, sie geschickter in Worte fassen und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, deren gewünschte Wirkung zu erhöhen.

  1. Fast noch wichtiger als der konkrete Inhalt einer positiven Botschaft ist vielfach das Gefühl Ihres Gegenübers, als Mensch überhaupt wahrgenommen zu werden. Er oder sie spürt: Da hat mich jemand bemerkt, hat sich über mich Gedanken gemacht.

  2. Suchen Sie ganz bewusst nach Stärken bei sich und anderen Menschen. Was die eigene Schokoladenseite und die der anderen mit Erfolg zu tun haben, erläutert übrigens unser Beitrag "Stärken stärken!"

  3. Verwechseln Sie Ihre eigene Gedankenwelt nicht mit der Realität: Wenn Sie etwas Gutes über jemanden denken, dann weiß er oder sie davon noch lange nichts. Deshalb: Sprechen Sie Ihre positiven Wahrnehmungen auch laut aus. Und: Haben Sie bloß keine Angst vor Wiederholungen. Langeweile tritt beim Empfänger bei der Annahme von Anerkennung erfahrungsgemäß nur sehr, sehr selten auf.

  4. Wenn Sie von Eigenschaften, Leistungen und Verhaltensweisen überzeugt sind, tragen Sie Ihre positiven Eindrücke möglichst konkret nach außen. Sagen Sie genau, was Sie schätzen und woran Ihnen das aufgefallen ist. Pauschales Lob ("Alles prima, weiter so!") verpufft.

  5. Sprechen Sie Anerkennung möglichst zeitnah aus (und nicht etwa im Jahresrückblick oder vorab auf Vorrat).

  6. Seien Sie dabei ehrlich: Versuchen Sie erst gar nicht, Menschen Honig ums Maul zu schmieren, um sie zu einer bestimmten Reaktion zu bewegen. Offensichtliche Manipulationsversuche erhöhen den Widerstand, anstatt ihn abzubauen.

  7. Loben Sie ruhig auch mal in Abwesenheit und setzen Sie darauf, dass Ihre Anerkennung auf Umwegen ankommt.

  8. Würdigen Sie nicht nur Bestleistungen und Ausnahme-Anstrengungen: Auch vermeintliche Selbstverständlichkeiten, wie die regelmäßige zuverlässige Erledigung von Aufträgen oder pünktliche Lieferungen in versprochener Qualität, sind von Zeit zu Zeit unbedingt "der Rede wert".

  9. Senden Sie anerkennende Ich-Botschaften statt oberlehrerhafter Beurteilungen. So wird dann beispielsweise aus der erwähnten Anmaßung …

    "Alle Achtung, Chef: Das Kundengespräch haben Sie perfekt auf den Abschluss hingelenkt! Gute Leistung, das haben Sie wirklich prima gemacht!"

    … das erfreuliche Feedback:

    "Wie Sie vorhin das Kundengespräch auf den Abschluss hingelenkt haben, das hat mich beeindruckt. Das versuche ich bei nächster Gelegenheit auch mal."

    Sie sehen: Ich-Botschaften klingen grundsätzlich weniger anmaßend oder umgekehrt gönnerhaft als Beurteilungen.

  10. Überlegen Sie sich gut, in welcher Situation Sie Anerkennung aussprechen: Ein öffentliches Lob stellt eine extreme Verstärkung Ihrer Botschaft dar – je nach Kontext kann das aber unerwünscht sein. So können offizielle Belobigungen einzelnen Mitarbeitern unter Umständen peinlich sein, weil sich die Kollegen dadurch zurückgesetzt fühlen und/oder sie deshalb als Streber oder Günstling gelten.

    Je besser das Betriebsklima ist, desto weniger wichtig sind solche Spiele der Erwachsenen. Trotzdem: Wenn Sie erst wenig Erfahrung im bewussten Verteilen von Lob haben, sollten Sie als Übungsfeld zunächst vor allem das Vier-Augen-Gespräch nutzen.

  11. Anerkennung lässt sich in ganz unterschiedlicher Form äußern. Oft sind es die unspektakulären Komplimente im Vorbeigehen, beim Smalltalk, die unerwartete Wirkung entfalten.

Auch schriftlich lässt sich Lob geschickt verpacken: Nutzen Sie zum Beispiel bei Ihrer Korrespondenz das oft unterschätzte "PS", um Ihrem Adressaten etwas Nettes zu sagen. Achten Sie einmal darauf: Der Aufmerksamkeitswert des "PS" wird von der Werbebranche intensiv genutzt. Auch Auftragsbestätigungen oder sogar Banküberweisungen lassen sich für kleine Komplimente an geschätzte Geschäftspartner nutzen.

Fazit

Sicher: Das Geschäftsleben ist keine Wellness-Oase. Und schon gar keine therapeutische Selbsterfahrungsgruppe. Doch Anerkennung und Würdigung sind viel zu mächtige Verhaltensverstärker, als dass Sie ohne Not darauf verzichten sollten. Der Versuch, gezielt zu motivieren, zu manipulieren oder Ihren Mitmenschen Honig ums Maul zu schmieren, bringt allerdings wenig.

Der Nutzen liegt in einer dauerhaften atmosphärischen Verbesserung, einem produktiveren Betriebs- und Arbeitsklima. Lassen Sie sich und Ihren Mitmenschen Zeit, setzen Sie auf Langzeitwirkung. Der Erfolg ist Ihnen dabei meistens sicher: Gerade weil so selten gelobt wird, steigen Sie in den meisten Fällen automatisch in der persönlichen Wertschätzung Ihres Gegenübers.

Nicht zu vergessen: Unabhängig von der Reaktion Ihrer Umwelt tun Sie sich selbst den größten Gefallen, wenn Sie Ihre vorherrschende Wahrnehmung von Fehlersuche und Negativkritik auf die konstruktive Suche nach Stärken, Erfolgen und Wertschätzung umstellen: Sie werden dabei nämlich auch gnädiger mit sich selbst.

Mehr Tipps für Nachwuchs-Chefs

Geborene Führungskräfte mit natürlicher Autorität sind selten. Hinzu kommt, dass die Vermittlung von Personalführungskompetenz in Ausbildung und Studium sträflich vernachlässigt wird. Kein Wunder, dass viele Jung-Unternehmer sich im Umgang mit ihren Mitarbeitern unsicher und hilflos fühlen. Der Beitrag "… Chef sein dagegen sehr!" leistet Erste Hilfe.

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Diesen Artikel lob ich mir :-)

Vielen Dank für diesen schönen und prägnanten Artikel, der mich mal wieder dazu gebracht hat, meine sich doch leider immer wieder einschleifenden Verhaltensweisen zu überprüfen.

Und den Vorsatz zu fassen, ab sofort wieder aufmerksamer Ausschau zu halten nach den vielen kleinen Dingen im Privat- und Geschäftsalltag, die ein Lob verdienen - und es dann vor allem auch laut auszusprechen.

Im Endeffekt eigentlich ein ganz eigennütziger Vorsatz. Denn Loben ist ja wie Schenken - im besten Fall macht es einem selbst genauso viel Freude wie dem Gelobten :-).

Hallo Robert,

wieder ein toller Artikel.

Jeder hat in seinem BWL-Studium schon mal die Bedürfnispyramide nach Maslow gehört. Ich habe es gerade im ersten Semester. Annerkennung ist eines der fünf Grundbedürfnisse des Menschen, aber in der praktischen Umsetzung als Manager tut man sich schwer.

In meiner Abteilung fehlt eine Kultur der Annerkennug. Ich habe es mir kürzlich erlaubt, meinen Chef zu loben. Ich denke schon, dass ich die rechten Worte gefunden hatte. Aber meinen Chef habe ich mit meinem Lob sehr irritiert und er konnte es auch nicht annehmen.

Komisiche Arbeitswelt.
LG
Peter

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