Logo gestalten - Wie Sie schnell und einfach Ihr eigenes Logo entwickeln

Ihr Logo, selbstgemacht

Wenn Sie selbstständig sind, sollte auch Ihre Präsentation nach außen das ausdrücken. Ihre ganze Professionalität wird schließlich sofort in Frage gestellt, wenn Sie Visitenkarten aus dem Bahnhofsautomaten oder Briefpapier in Achtjähriger-bastelt-mit-WordArt-Qualität einsetzen.

Das bedeutet auch zwingend, dass Sie für ein einheitliches Erscheinungsbild sorgen und dafür ein Logo benötigen. Nun könnten Sie natürlich einfach nur Ihren Namen irgendwohin schreiben, aber das hat praktisch keinen Wiedererkennungswert. Schließlich sollen Ihre Kunden auch beim nächsten Mal wiederkommen und dafür müssen sie sich Ihren Namen leicht merken können.

Logo

Eigentlich ist das hier entwickelte Logo gar keines, sondern eine Wortmarke, also die Kombination aus Text/Firmenbezeichnung und grafischen Elementen. Tatsächlich hat sich die Bezeichnung "Logo" inzwischen aber so verallgemeinert (siehe auch wikipedia), dass dem typischen Selbstständigen dieser feine Unterschied gar nicht auffällt und im Grunde vermutlich auch egal ist.

Selbstverständlich gibt es ein Logo beim Grafiker nicht umsonst. Das ist gerade für Selbstständige in der Startphase eine hohe Hemmschwelle. Also machen Sie es doch versuchsweise mal selbst! Sie können nicht gut zeichnen? Das ist nicht unbedingt ein Problem: Grafikprogramme gleichen viele grafische Unzulänglichkeiten durch passende Funktionen aus. Außerdem geht es hier auch darum, sich überhaupt mal mit dem Thema zu beschäftigen.

Und wenn es nichts geworden ist, kann die endgültige Zeichnung immer noch von einem Grafiker ausgeführt werden. Dann ist der Aufwand für die Ideenfindung schon mal deutlich reduziert und Sie haben sich Gedanken über Ihre Wünsche an das Firmenlogo gemacht. Möglicherweise werden Sie dadurch die Arbeit eines Grafikers erst recht zu schätzen wissen, wenn Sie sehen, was bei einem Profi alles möglich ist. Sie können also nur gewinnen.

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Herr Hölscher berät leider nicht gut in dieser Sache. Ein Signet ist alles andere als ein beliebiges buntes Ding, das man überall drauftut. Es ist im Idealfall die Essenz Ihrer Unternehmenswerte. Ein versierter Designer (m/w) arbeitet mit Ihnen den Kern Ihrer Marke heraus und konzentriert die Idee und das Gefühl (Erlebnis) Ihrer Marke in einem Signet. Design ist zu 95 % Kopfsache und zu 5 % Aussehen.

Recherchieren Sie im Internet, fragen Sie Freunde und Bekannte nach Empfehlungen. Sehen Sie sich die Portfolios von Designern (online) an. Spätestens im Gespräch mit ihm werden Sie ein Gefühl dafür entwickeln, ob Sie gut zusammenarbeiten könnten. Und falls das Geld sehr knapp ist, versuchen Sie ihn auf Zahlungsmodelle anzusprechen. Viele Designer sind offen dafür.

Eine unprofessionell gestaltete Visitenkarte sieht leider immer unprofessionell aus und somit wirkt auch der, der sie verteilt unprofessionell. Am Ende zieht man damit genau den Kundenkreis an, der nichts oder wenig für professionelle Leistung bezahlen will (eben wie Sie selbst). Es spricht nichts dagegen ein Logo selbst zu machen, wenn man genau das erreichen möchte.

Hannah C.

Allein die Bezeichnung "Logo" verrät doch, dass der Autor keine Ahnung hat, wovon er spricht. In der Branche wird eine Firmenkennzeichnung nämlich nicht als Logo, sondern als Wortbildmarke bezeichnet!

So "Logogestaltungs Tipps" sind was für Schüler und gelangweilte Möchtegerns, die ein wenig in Photoshop experimentieren (eine Wortbildmarke erstellt man zudem ordnungsgemäß ohnehin als Vektordatei).

Wer ernsthaft an einem Firmenzeichen interessiert ist, der sollte einen Mediengestalter bzw. Grafikdesigner beauftragen. Nicht umsonst muss man die Gestaltung von Geschäftsausstattungen und Co. LERNEN.

Lieber die Finger von Themen lassen, von denen man keine Ahnung hat, als auf jeden fahrenden Zug aufspringen, der verlockend erscheint.

MfG Stefanie

Mir stehen die Haare zu Berge!

Frieda hat es in ihrem Beitrag schon wunderbar formuliert, ich kann ihre Aussage nur unterstreichen.

Im Gegensatz zu diesem Text fand ich den Beitrag "Gratis-Dienste und Umsonst-Beratung" sehr erquickend. Texte schreiben und Inhalte didaktisch aufbereiten kann der Autor nämlich hervorragend :-) Aber bitte, bitte keine Logos mehr ...

Da muss ich ja lachen, Herr Vonshangen, ich hab fast tausend Euro für einen Ihrer "Sparingspartner" ausgegeben und dann hat er versucht, mir mit dem Anwalt verbieten zu lassen, seine blöden Entwürfe von jemand anders korrigieren zu lassen. Von den Designern sind halt viele mehr "Geldausgebingspartner". Ich hätte früher mich mit Gimp einfummeln müssen, das hätte mir Geld und Zeit und viel Nervensparing gebracht.

mfg.
Frieda

Hoffentlich fallen nicht zu viele Gründer auf diesen "Tipp" herein. Sich ein gutes Logo gestalten zu lassen und dabei den Fachmann auch als Sparingspartner für die Ausrichtung (inhaltlich strategisch, kundenansprache und kommunikativ) des eigenen Unternehmens zu nutzen, ist günstiger als die hier vorgeschlagene Billiglösung.

Kommunikation ist kein Kostenfaktor, sondern eine Investition. DAS müssen Gründer lernen - statt ihre Zeit mit dem malen von schlechten Logos zu verschwenden.

Jens Voshage

Ich sehe Logo "Marke Eigenbau" auch eher kritisch, aber es ist doch ein guter Ansatz, wenn man als Existenzgründer am Anfang doch ein arg knappes Budget zur Verfügung hat. Das Internet bietet auch einige kostengünstige Möglichkeiten um an das eigene Logo zu kommen, z.B. shutterstock.com oder den Mittelweg aus fertigem Logo und Beratung durch professionelle Designer: auf 99designs.com oder in Deutschland auf www.designenlassen.de kann Wettbewerbe mit vorher festgelegtem Preisgeld ausschreiben an denen sich professionelle Designer mit Entwürfen beteiligen, die Kosten bleiben dabei unter Kontrolle. Kann ich nur jedem empfehlen, sich auch mal da umzuschauen! Ansonsten aber wie gesagt eine gute Idee, auch mal einen Guide zum Selbermachen auf dieser Seite einzustellen!

Der Herr Hölscher scheint ja ein wahres Multitalent zu sein....also so was Grausliges an Empfehlung...da erstarren einem ja die Hände auf der Tastatur..

Herzlichen Gruß
Peter G. Conzen

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