Lohnt ein CMS für die Kanzlei-Website?

Sinn, Vorteile und Kosten eines Content-Management-Systems für Rechtsanwälte

Von: Eric Sturm
Stand: 22. Mai 2007
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Über den Autor: Eric Sturm

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Dipl.-Ing. Eric Sturm arbeitet als Webdesigner (www.ericsturm.de), Fachautor und Dozent für Internet-Themen in Berlin. Er ist Gründer der Video-Plattform "architekturvideo.de" und Herausgeber von "Internet-fuer-Architekten.de".

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Website-Verwaltung per CMS

Wer kennt das nicht:

  • Das Ausscheiden des Partners aus der Kanzlei erfordert Änderungen im Impressum der Kanzlei-Website;

  • das neue Urteil des BGH muss dringend auf die Website gestellt werden;

  • das Webfoto aus der Referendarszeit vor fünfzehn Jahren ist mal zu ersetzen.

Jede dieser an sich kleinen Überarbeitungen erfordert das Eingreifen des schwer erreichbaren Dienstleisters (Webdesigner, Internet-Agentur etc.) mit seinen (zumindest gefühlt) überhöhten Stundensätzen. Dieses in vielen Kanzleien anzutreffende Problem kann durch ein Content-Management-System (CMS oder "Redaktionssystem") gelöst werden. Die Mitarbeiter der Kanzlei können damit notwendige Überarbeitungen der Website schnell selbst erledigen.

Was ein CMS ist, was es kostet und wie mit den Dienstleistern zusammengearbeitet wird, erfahren Sie in diesem Artikel.

Das Prinzip des Content Managements

Eine so genannte "statische" Website besteht aus HTML-Dateien, in denen Layout- und Textinformationen sowie Bilddateien gespeichert sind. Änderungen an Inhalt und Struktur müssen von Experten durchgeführt werden. Diese Vorgänge sind zeit- und kostenintensiv.

Inhalte und Struktur einer Website, die über ein Content-Management-System gesteuert werden, können im Gegensatz dazu ohne besondere Fachkenntnisse gepflegt werden: Die bearbeitenden Mitarbeiter geben neue Inhalte ein. Der Vorgang ist mit dem Schreiben einer E-Mail vergleichbar. Hier wie dort werden in festgelegte Felder Texte geschrieben. Je nach CMS sind darüber hinaus Formatierungen möglich (z. B. das Auszeichnen von Wörtern und Buchstaben); Links, Dokumente und Bilder können eingefügt werden. Auch Änderungen der Seitenstruktur wie das Einrichten einer neuen Rubrik oder das Anlegen von neuen Seiten ist mit einem Content-Management-System ohne computertechnische Fachkenntnis möglich.

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