Mehr Selbstmarketing, weniger Akquise

Mit gezieltem Selbstmarketing effektiver Kunden gewinnen

Von: Elke Fleing
Stand: 30. November 2009
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Über die Autorin: Elke Fleing

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Elke Fleing lebt und arbeitet als freiberufliche Marketing-Beraterin, Bloggerin, Texterin und Webentwicklerin in Hamburg.

Ihr Erfolgs-Credo: Leidenschaft, Selbst-Bewusstsein, Kreativität und Fleiß führen viel zwangsläufiger zum Erfolg als jede andere Kombination persönlicher Eigenschaften.

Ihr Marketing-Credo: Interaction rulez! Besonders Marketing-Instrumente, die auf Dialog setzen, sind für Freiberufler und Kleinunternehmer am erfolgversprechendsten. Getreu dieser Devise können Sie mit Elke Fleing an vielen Stellen in Kontakt treten, u. a. hier: textfluss.de, Berufung selbstständig und Twitter.

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Zeitfresser Akquise

Aktive Akquise ist nicht nur ein mühsames, sondern oft auch ausgesprochen ressourcenintensives Unterfangen. Hinzu kommt, dass das Klinkenputzen von vielen als unangenehm empfunden wird. Lösen lässt sich das Dilemma, indem Sie den Auftragsprozess umkehren: Anstatt die Kunden überreden zu müssen, lassen Sie diese doch zu sich kommen! Elke Fleing zeigt, wie es funktioniert.

Wer Kunden und Aufträge an Land ziehen will, muss gemeinhin viel arbeiten, sehr kreativ sein und eine Menge Selbstdisziplin aufbringen. Aber selbst wer alle diese Voraussetzungen erfüllt, akquiriert im Grunde nur. Und das ist ungünstig. Denn:

  • Aktive Akquise ist ein Zeitdieb: Sie müssen viel Zeit, Energie, Geld und Kreativität in den Versuch investieren, einen einzigen - möglichen - neuen Kunden zu fischen. Und selbst dieser Aufwand garantiert nicht, dass der von Ihnen Auserwählte Ihnen am Ende auch tatsächlich attraktive Aufträge erteilt.

  • Aktive Akquise ist ein Beutelschneider: Aktive Akquise ist teuer - und zwar unter drei Aspekten:

  • Aktive Akquise ist für viele ein Spaßkiller: Viele Freiberufler und Kleinunternehmer akquirieren einfach nicht gern. Aus den unterschiedlichsten Gründen, aber mit ziemlich ähnlichen negativen Auswirkungen: Sie sind bei der Akquise nicht motiviert und entsprechend wahrscheinlich auch wirtschaftlich nicht besonders erfolgreich.

    Viele "Akquisehasser" haben deutlich mehr Spaß daran, ihr Selbstmanagement immer weiter zu professionalisieren. Dabei sind die Tätigkeiten deutlich abwechslungsreicher und sie haben nicht das für viele lästige Gefühl des "Betteln-Gehens".

  • Aktive Akquise zwingt uns ins Hamsterrad: "Jedes Mal alles auf Anfang" - genau das bedeutet aktive Akquise. Für jeden möglichen Kunden begeben wir uns zu Punkt eins der Akquise-Arbeitsschritte und arbeiten sie dann der Reihe nach artig ab. Und dann erneut von vorn. Wieder und wieder. Ein Hamsterrad.

Trotz all dieser Gründe ist Akquise ein sinnvolles Instrument sein, um Aufträge zu generieren. Manchen Menschen, mir zum Beispiel, macht aktives Akquirieren sogar Spaß. Aber Akquise die einzige magische Formel sein, um Kunden und Aufträge herbeizuzaubern.

Diejenigen, die nicht so gern akquirieren bzw. ihre Ressourcen schonen möchten, sollten voll und ganz auf das Instrument Selbstmarketing setzen.

Was ist Selbstmarketing?

Es gibt wahrscheinlich so viele Definitionen von "Selbstmarketing", wie es Menschen gibt, die den Begriff definieren. Meine Definition ist recht kurz:

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