Mehr Umsatz bei gleichbleibender Angebotspalette

Leistungen, von denen der Kunde nicht weiß, dass Sie sie erbringen, kann er auch nicht kaufen. Also sagen Sie dem Kunden, was Sie alles können.

Von: Hans-Jürgen Borchardt
Stand: 15. November 2011
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Über den Autor: Hans-Jürgen Borchardt

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Hans-Jürgen Borchardt ist seit 1967 selbstständiger Marketingberater. Er berät mittelständische Unternehmen, vorwiegend im Handel und Handwerk in Deutschland, Schweiz und den Niederlanden. Seit über 20 Jahren veröffentlicht H.-J. Borchardt zudem Fachbeiträge.

H.-J. Borchardt war Gründer und Präsident des Marketingclubs Nordhessen und war 22 Jahre Beauftragter des Landes Hessen für Ausbildungsfragen für Werbekaufleute. Neun Jahre leitete er die Akademie für Absatzwirtschaft. Parallel dozierte er an der Fachhochschule Fulda und hielt Marketing-Seminare für den RKW Hessen und die IHK Kassel. H.-J. Borchardt erhielt die Ehren-Plakette der IHK Kassel für die Förderung des Nachwuchses.

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Wenn der Kunde nicht weiß, dass Sie bestimmte Leistungen erbringen, kann er diese auch nicht kaufen. Also sagen Sie dem Kunden, was Sie alles können.

"Was, das haben Sie auch im Angebot?!" - Jeder Unternehmer wird diesen Satz schon mal gehört haben. Die spontane Reaktion: Man betet sein Leistungsspektrum herunter. Und das war es dann.

Erfolgversprechender ist es allerdings, darüber nachzudenken, warum der Kunde das Leistungsspektrum nicht kennt. Denn wenn ein Kunde nicht weiß, was Sie eigentlich so alles anbieten, wissen das auch die meisten anderen Interessenten und Kunden nicht. Und damit verschenken Sie Umsatz. Denn Leistungen, die der Kunde bei Ihnen nicht erwartet, kann er auch nicht anfordern.

Was ist also zu tun? Ganz einfach: Lassen Sie alle Welt wissen, was Sie können und worin Ihre Fertigkeiten liegen. Auf diese Weise können Sie zusätzlichen Umsatz generieren, ohne Ihre Angebotspalette erweitern zu müssen.

Natürlich ergibt es keinen Sinn, wenn Sie in jedem Werbemittel detailliert erklären, was Sie alles anbieten. Deshalb ist es sinnvoll, im Voraus zu überlegen,

  • welche Aussagen über das Gesamtangebot gemacht werden sollen und

  • in welchen Kommunikationsmitteln dies geschieht.

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