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Mit Google-AdWords effektiv werben

Zum Schluss

Abmahngefahr: Der Wettbewerb liest mit!

Wie sollte es anders sein, wenn es um Internet und Umsatz geht? Auch am Thema AdWords verdienen die Anwälte und auch hier versuchen Konkurrenten, Mitbewerber mit juristischen Mitteln aus dem Feld zu schlagen. Folgendes sollten Sie beachten, damit Sie keine unangenehme Post erhalten:

  • Vermeiden Sie "unangemessene Texte" und bewerben Sie keine verbotenen Waren und Dienstleistungen. Informationen hierzu finden Sie bei den Werberichtlinien von Google.

  • Überprüfen Sie Ihre Werbeaussagen. Wenn Sie mit der "bayernweit größten Auswahl an Katzenkörbchen" trommeln, sollten Sie dies auch belegen können. Sonst freut sich die Konkurrenz - und deren Anwälte.

  • Auch wenn Markennamen als Keyword besonders effektiv sein mögen: Finger weg von geschützten Begriffen und dem Namen des Wettbewerbs, sonst droht eine Abmahnung und daraus resultierende Kosten. Was im Beitrag "Eigenimporte, Grauimporte und gefälschte Produkte: Die Marken-Sünden der Ebayverkäufer" steht, gilt entsprechend auch für Google AdWords!

  • Vergleichende Werbung ist zwar im Prinzip erlaubt - dafür gelten aber enge Grenzen. Details stehen im Beitrag Vergleichende Werbung - wann erlaubt?".

Fazit

Google verdient mit Werbekunden gutes Geld. Umgekehrt gibt es aber auch gerade für Freiberufler, kleine Firmen und Mittelständler mit ihrem meist überschaubaren Budget nicht viele Werbeformen mit derart vielen Gestaltungsmöglichkeiten, wie AdWords sie bietet: Dort lassen sich von der ersten Minute an Kosten und Möglichkeiten genau steuern und jederzeit ändern, je nach verfügbarem Budget, Gusto und Gegebenheiten.

Für eine AdWords-Kampagne gilt wie für jede andere Marketing-Maßnahme auch: Die Erfolgschancen steigen, wenn Sie sich genau über das eigene Angebot, Ihre Zielgruppe und Ihre Wettbewerbssituation klar sind.

Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von AdWords sind gute Planung und Gestaltung sowie laufende Kontrolle. AdWords muss kein Buch mit sieben Siegeln sein, es erfordert aber einen gewissen Aufwand. Und es schadet nichts, wenn Sie ein gesundes Maß an Internet-Affinität und ein wenig "Spieltrieb" mitbringen, regelmäßig ein Auge auf Ihr Konto werfen und auch das eine oder andere Google-Tool zur Optimierung und Analyse nutzen.

Erst nach einer ausgedehnten Probezeit sollten Sie wirklich entscheiden, ob AdWords für Sie als effektives und preisgünstiges Werbemedium in Frage kommt. Im Blindflug betrieben, ist AdWords-Werbung jedenfalls nicht mehr als ein Kostenfaktor ohne messbare Umsatzsteigerung.

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Über die Autorin:

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Margit Sies-Gurel ist beeidigte Übersetzerin für englisch und spanisch und Betriebswirtin (VWA), Schwerpunkt Marketing. Seit langer Zeit nutzt sie selbst AdWords erfolgreich zur Kundengewinnung. Ihr A ...

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