Kredite vergleichen ohne Schufa-Reue

Achten Sie darauf, in welche Schufa-Anfrage Sie einwilligen!

Von: Robert Chromow
Stand: 19. Mai 2011 (aktualisiert)
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Über den Autor:

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Robert Chromow ist gelernter Industriekaufmann, Betriebswirt und Politologe. Seit über fünfzehn Jahren arbeitet er als freiberuflicher Journalist, Texter und Berater im eigenen Projektbüro. Print- und Online-Medien beziehen dort Fach- und Serviceartikel sowie Lernmaterialien. Außerdem schreibt er Handbücher, Webtexte und Newsletter für Unternehmen.

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Vor Abschluss eines Darlehensvertrages erkundigen sich Existenzgründer, Häuslebauer und andere Kredit-Interessenten normalerweise bei mehreren Geldinstituten nach den Darlehenskonditionen. Bei den meisten Banken ist damit eine obligatorische Schufa-Anfrage verbunden. Wiederholte Erkundigungen binnen kurzer Zeit können sich aber nachteilig auf die Kreditwürdigkeit auswirken. Um das zu vermeiden, müssen Banken zwischen endgültigen "Kreditanfragen" und vorläufigen "Konditionenanfrage" unterscheiden. Wir erläutern, worauf Sie dabei achten sollten.

Die Darlehenskonditionen von Banken und Sparkassen hängen nicht zuletzt vom Risiko im Einzelfall ab. Daher müssen Neukunden bei den meisten Banken und Sparkassen bereits bei unverbindlichen Anfragen die sogenannte Schufa-Klausel unterschreiben: Damit erklärt der Kunde sein Einverständnis mit der Übermittlung seiner Daten an die Auskunftsstelle. Die Schufa wiederum speichert diese Kreditanfragen - und weist andere Kreditinstitute darauf hin, falls innerhalb der nächsten zehn Tage ein weiteres Auskunftsersuchen eintrudelt.

Erster Nachteil: Die Bank weiß vom Kreditantrag bei der Konkurrenz

Ihre Verhandlungspartner bei der Bank wissen also schnell, dass Sie sich auch bei der Konkurrenz nach einem Kredit erkundigt haben. Banken, Sparkassen und andere Gläubiger bietet dieser Mechanismus einen gewissen Schutz gegen die ungewollte Vergabe von Mehrfachkrediten - aber auch eine bessere Verhandlungsposition: Sie erkennen auf Anhieb, dass sie keinen Einfaltspinsel, sondern einen mit spitzem Bleistift rechnenden Geschäftspartner vor sich sitzen haben.

Zweiter Nachteil: Ihr Schufa-Score wird schlechter

Doch nicht nur deshalb war die früher gängige Anfragepraxis für Bankkunden nachteilig: Selbst wenn es überhaupt nicht zu einer Kreditvergabe kam, blieben die Erkundigungen zwölf Monate lang in den Schufa-Datenbeständen erhalten. Dort entfalten sie dann vielfach ein unerwünschtes Eigenleben: Wer sich nämlich häufiger nach einem Darlehen erkundigt, aber keines bekommt (oder in Anspruch nimmt), hat unter ansonsten gleichen Bedingungen am Ende ein schlechteres "Scoring" als ein Zeitgenosse, dessen Bank zum ersten Mal eine Anfrage stellt.

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Klasse!

bei uns hier am Land behaupten die Volkbanken steif und fest, es gäbe gar kein Scoring *g*

viele Grüsse Barbara Eder

Ich erzähl den Bauern auf dem Land auch immer in der Stadt, wachsen an den Bäumen goldene Äpfel... Sie merken: Es gehören immer zwei zu einer dummen Behauptung und wenn der eine auf dem Land wohnt, dann ist das eine "gmahdä Wiesn" hahahahaha....
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Es grüßt der
Vollstrecker