Unterhaltsrecht, praktisch erklärt

Unterhaltsansprüche, Rangfolge und steuerliche Absetzbarkeit von Unterhaltszahlungen

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Von: Ann Yacobi
Stand: 12. Januar 2010

Unterhaltspflicht

Kinder haben inzwischen im Unterhaltsrecht den Vorrang vor allen anderen Unterhaltsberechtigten: Ihre Ansprüche stehen im Unterhaltsrecht an erster Stelle. Das ist wichtig, weil in vielen Fällen das Geld - meist des Vaters - nicht für alle Anspruchsberechtigten ausreicht. Außerdem sind alle betreuenden Elternteile beim Unterhalt gleichgestellt, egal ob sie verheiratet waren oder nicht. Geschiedene Eltern müssen sich schneller wieder um eine Arbeit kümmern als vor der Reform, die zum 1. Januar 2008 in Kraft getreten ist.

Das reformierte Unterhaltsrecht ist die Antwort auf eine neue Familienwelt, in der es immer weniger "Hausfrauenehen" und immer mehr "Patchwork-" und Zweitfamilien gibt. Sie soll vor allem die stärken, die nicht für sich selbst sorgen können: die Kinder. Auch Zweitfamilien mit Kindern, die zurzeit unter hohen Unterhaltszahlungen an einen ehemaligen Ehepartner leiden, profitieren von den Bestimmungen. Gut verdienende Unterhaltszahler wurden durch die Reform eher finanziell entlastet, geschiedene Mütter schlechter gestellt. Aber: In Fällen, wo das Geld ohnehin nicht reicht, um den Unterhalt aller Berechtigten zu bezahlen, kann wegen steuerlicher Nebenwirkungen sogar weniger Unterhalt bei den Kindern ankommen als vor der Reform.

Die neuen Regelungen betreffen alle Scheidungen und Trennungen, die nach dem 1. Januar 2008 ausgesprochen werden. Unter Umständen werden sie auch auf bereits zuvor geschiedene Ehen angewendet.

Das Prinzip des Unterhaltsrechts: Kinder zuerst!

Das jetzt gültige Unterhaltsrecht teilt alle Unterhaltsberechtigten in verschiedene Ränge ein.

Im ersten Rang stehen nur die Kinder, solange sie minderjährig sind oder (bis zum Alter von 21 Jahren) noch zur Schule gehen und im Haushalt eines Elternteils leben. Das Gesetz unterscheidet nicht zwischen ehelichen und unehelichen Kindern: Kind ist Kind! Erst wenn alle Ansprüche aus dem ersten Rang erfüllt sind, kommen die aus dem nächsten Rang an die Reihe.

Auf den Rang kommt es bei der Unterhaltsberechnung immer dann an, wenn nicht genug Geld da ist, um alle Unterhaltsberechtigten auszuzahlen - also in rund 80 Prozent der Unterhaltsfälle! Die Kinder sind durch die geänderte Rangfolge die Gewinner der Reform: Sie bekommen, auch wenn das Geld knapp ist, so viel Unterhalt wie möglich.

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Unterhalt

Guten Tag

Ich habe eine Frage an Sie, bei der es um die Unterhaltszahlungen geht.
Zur Frage, nehmen wir an ich Zahle regelmäßig unterhalt, für meine Kinder, nun würde ich Arbeitslos werden
und könnte keine Zahlungen mehr leisten, ich hätte aber noch größeres Barvermögen.
Wie würde es sich in diesem Fall mit den Unterhaltszahlungen verhalten?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Grundsätzlich sehr wohl!

Grundsätzlich gilt sehr wohl, dass bei nicht ausreichendem Einkommen die Unterhaltspflicht auch aus etwaigem Vermögen heraus bestritten werden muss, soweit das nach Maßgabe des Einzelfalls billig und zumutbar ist. Weitere Betrachtungen zu dieser Sachlage finden Sie bei Rechtsanwalt Lattermann:

"Die Pflicht zur Zahlung von Kindesunterhalt aus vorhandenem Vermögen."

Ich stecke selber auch in so

Ich stecke selber auch in so einer Situation.. ich verdiene grad mal 1300 soll davon 400 euro unterhalt bezahlen hab aber eine neue Freundin die von mir schanger ist und das Jugendamt sieht nicht mal das ich von dem Geld as mir noch im Monat bleibt leben kann
ich zahle 700 euro miete und mir bleiben selber grad mal 100 zum essen kaufen.. und jetzt ill das Jugendamt nochmehr geld ich will nur meine ruhe und eine eigende familie gründen mit meiner neuen freundin

Mutter muss Unterhalt zahlen

Ich habe einen Sohn 4 Jahre, gehe arbeiten 1400 netto. Nach der Trennung lebt der Sohn bei meinem Ex. Er ist arbeitslos und ich könnte nicht mehr in meinem Beruf arbeiten, deshalb haben wir uns so entschieden. Ich zahle 225€ Unterhalt. Jetzt bin ich von meinem neuen Freund schwanger, kann ich den Unterhalt jetzt schon neu berechnen lassen wegen Mehraufwand in der Schwangerschaft?

Steuersplitting

Ich bin ein geschiedener und wiederverheirateter Mann. Zahle Unterhalt. Aber Unterhalt wird nach der Steuerklasse III berechnet. Warum? Ich habe doch nicht die Kinder geheiratet. Meine Frau ist momentan zu Hause und betreut unser gemeinsamen Sohn. Und die Unterhaltsberechnung ist sowieso ungerecht. Da wird die zweite Familie gar nicht beachtet. Unverschämheit!!!!!

MfG

Andreas

-> Beratung aufsuchen

Guten Tag,

Sie haben zwar nun Ihrem Ärger Luft gemacht, aber die von Ihnen konkret benannten Punkte sollten Sie doch einmal prüfen lassen.

Dafür ist dieses Forum und diese Form nicht geeignet. Sie haben aber die Möglichkeit in Ihrer Stadt einen guten Fachanwalt für Familienrecht und einen guten Steuerberater aufzusuchen. Die arbeiten meistens sogar für sehr wenig Geld im Rahmen einer Beratung bei der Diakonie (Männer-/Väter-/Familienberatung) oder in der freien Familienberatung.

Darüber hinaus müssten Sie einen Berechnungsbogen erhalten haben,aus dem Details hervorgehen. Gerichtliche Titel sind nur bei Gericht abänderbar (Abänderungsklage). Für aussergerichtliche "Titel" oder nacheheliche Vereinbarungen kann eine Feststellungsklage sinnvoll sein. Alles weitere dann konkret, wenn Ihnen das Ergebnis aus der Beratung vorliegt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich finde es einfach völlig falsch alle Eltern und Kinder in einen Topf zu werfen - wir haben so viel unnütze Bürokratie und hier durch diese Vereinfachung so viele Verlierer (das sind nicht immer die "Kinder")

Das Gesetz sollte sich der Zeit anpassen - es ist doch heutzutage völlig normal, dass Mann wie Frau vor der Ehe sexuelle Erfahrungen sammeln, ich bin absolut überzeugt, dass es ohne solche Gesetze nicht so viele "ungewollte Kinder " gäbe!

Ich kenne als Frau so viele Frauen die ABSICHTLICH Männer reinlegen und das Kind einfach nur als Versorgung sehen und den Mann als "Zahlesel" mit aller Staatlicher Unterstützung!

Genauso gibt es natürlich auch die Sorte von Männern - denn ALLES egal ist "HAUPTSACHE SPASS GEHABT"!

Es ist doch auch ein Unterschied ob zwei Menschen aus LIEBE ein Kind möchten - oder vor vollendete Tatsachen gestellt wird!

Ich finde es auch unfair, dass Kinder in einer Familie bei finanziellen Problemen kürzer treten müssen und die anderen immer die gleichen RECHTE haben!

Allein dieser Selbstbehalt den man einem Berufstätigen eigesteht - ist einfach unrealistisch bei den heutigen Kosten!

Wieviele Frauen wollten schwanger werden, wenn man als Mutter oder Vater selbst für sein Kind Verantwortung übernehmen muss? und nicht so wie viele Frauen heute "die Oma kümmert sich und Geld kommt auf das eigene Konto"!

Die Menschen sind so unterschiedlich - da müsste wirklich um gerecht zu werden weder Fall genauer angeschaut werden und man sollte auch werdende Mütter (ohne Mann) befragen - wie sie sich ihre Mutterrolle vorstellen - wie und in welchem Umfang sie sich um das Kind kümmern wollen!
(zum WOHL der Kinder)

Bei Adoptionen - gibt es sooo viel Bürokratie (wo meistens Eltern aus Liebe ein Kind grossziehen möchten) und hier? Ist das zum Wohl der KINDER? - oft sehen die Kinder von den Zahlungen der Väter garnichts, aber der "Mutter" gehts gut!
Wenn man von einem Menschen öffentlich Geld für einen anderen verlangt - sollte der Zahlende auch über den Verbleib informiert werden und auch Belege einfordern dürfen - wenn es wirklich dem Kind zugute kann, sollte das ja kein Problem sein!

Unser Staat macht das ja auch so - gleiches Recht und damit Gerechtigkeit für alle!

Es gäbe noch so viel...... Darum kann hier eine Pauschalregelung nicht GERECHT sein!

Und ab 18 Jahren ENDLICH keine PFLICHT mehr! (die mehrheit unterstützt anständige junge Erwachsene sicherlich weiter)

NUR RECHTE - UND KEINE PFLICHTEN!? WAS SOLL AUS DIESER GESELLSCHAFT WERDEN????

Sicherlich einiges zum nachdenken - aus verschiedenen Perspektiven!

MFG

eine Frau und Mutter

Noch ein Zusatz zur Antwort von Heute:

ca. 2 Monate vor dem 18 Geburtstag der Tochter hat die Dame von Jugendamt (Freundin der Mutter, die Jahrelang nichts angerechnet hat - weder Fahrkosten zum Arbeitsplatz noch abzugsfähige Schulden... und die Herausgabe der Berechnung verweigert)beim Gericht eine Abänderungsklage eingereicht obwohl der Vater immer bezahlt hat und der Rest der Familie nichts vernünftiges mehr zum Essen hatte!

Die Tochter möchte ausser Geld keinerlei Kontakt und bedroht sogar die kranke Ehefrau, weil ohne Sie noch mehr Geld vorhanden wäre!

Sie droht nun mit dem Anwalt - möchte nicht an einen Tisch mit dem Vater sitzen der seit 18 Jahren für sie bezahlt hat - "sollt mehr sein"

Die Familie hat so viele Sorgen (Gesundheit und Finanziell) und findet einfach keine Ruhe!

Das ist die neue Generation "MAN HAT NUR RECHTE - KEINE PFLICHTEN" wirkich abscheulich!

Ist das der Dank? Kann das noch sein? Wie soll MANN das verkraften?

Muss man so einen Erwachsenen Menschen noch schützen? Der Schutz bräuchte diese Familie!

MfG

Sehr geehrte Frau Jakobi (Antwort vom 25.06.2009)

Die Tochter mittlerweile 18 Jahre lebt bei der Mutter (die noch einem weiteren Mann ein Kind angehängt hat und hauptsächlich von Arbeitslosengeld - arbeitet immer nur ca 1 Jahr und Kindergeld (Unterhalt))

Die Tochter hat mittlere Reife, möchte aber um den Vater auszunehmen weiterhin zu Schule Abi machen - zählt sie mit Abschluss im 1. Rang?

Die schwerbehinderte Ehefrau kümmert sich selbst um ihren 14 jährigen Sohn und dessen Vater bezahlt nur keinen Unterhalt weil er sein Vermögen als Selbstständiger sehr gut verstecken kann und das Jugendamt keine Steuererklärung verlangen darf!

Unterstützung bekommt die Mutter keine weil da der Lohn des Ehemann zählt der auch für das Kind aufkommt - aber bei der Unterhaltsberechnung für die 18 jährigen zählen (die Schwerbehinderte und ihr 14 jähriger Sohn) beide nicht mit!

Kann das richtig sein? Wie soll das funktionieren?

MfG

Mein Lebensgefährte und ich sind beide Beamte im mittleren Dienst. Er ist geschieden und hat zwei nette Kinder aus erster Ehe, mit denen wir regelmäßig die Wochenenden verbringen. Alles läuft gut. Da ich allerdings mittlerweile bald 30 werde, steigt mein Wunsch nach einem eigenen Baby. Wir wohnen in einer Mietwohnung mit einem kleinen Kinderzimmer, welches jedes Wochenende die beiden Mädels meines Partners beziehen. D.h. bevor wir uns Gedanken über ein Baby machen, müssen wir zunächst eine größere Wohnung beziehen, bzw. ein Haus kaufen. Mein Partner hat ein wenig Schulden bei der Bank - ich eine KLEINE Summe Eigenkapital.
Mein Partner zahlt die Hälfte seines monatlichen Verdienstes an seine Exfrau + Kinder. Ich bezahle momentan die Miete. Kurzum: Mein Partner und ich fragen uns täglich "von welchem Geld sollen wir ein kleines süßes Baby denn finanzieren?" Wenn ich mit dem Beruf aussetze, haben wir (trotz Elterngeld) kaum genug, um uns zu ernähren - geschweigedenn eine größere Wohnung zu beziehen. Dazu kommt, dass es mir nach dem einen Jahr Pause aufgrund der Kinderbereuung nicht möglich ist wieder 42 Stunden zu arbeiten. Ich müsste natürlich Teilzeit arbeiten - Es geht einfach nicht. Wenn ein Mann geschieden ist und unterhaltspflichtig gegenüber seiner neue Familie, kann er keine weitere Familie mehr gründen. Es sei denn, man ist arbeitslos - dann muss man sich keine Gedanken über die Wohnung, kaputte Waschmaschinen, Babyausstattung...etc. machen. In diesem Staat sind die berufstätigen die Dummen. Aber: ich liebe meinen Freund trotzdem über alles...

antwort auf beitrag von gast am 27. Juli 2009 - 0:01

Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen!! In diesem Staat sind wirklich die berufstätigen die Dummen.

Zur Anfrage vom 28.05.09

Guten Tag,

das ist ein komplizierter Fall, der sich - wenn überhaupt - nicht so einfach beantworten lässt. Da gibt es nämlich mehrere Unbekannte: Bei wem lebt das fast 18-jährige Kind? Gibt es einen Unterhaltstitel - nach altem oder neuem Recht? Warum zahlt der Vater des 14-Jährigen keinen Unterhalt? Wer kommt für den Unterhalt dieses Kindes auf (evtl. ergänzende Sozialleistungen)? "Betreut" die schwerbehinderte Mutter das 14-jährige Kind (eigener Unterhaltsanspruch!)? usw.

Eine "Einzelfallberatung" bzw. -berechnung können wir an dieser Stelle nicht leisten. Das (neue ebenso wie das alte) Unterhaltsrecht ist nämlich voller Fallen.

Herzliche Grüße
Ann Yacobi

Hallo,

ich habe eine sehr wichtige Frage:

Wie verhält es sich wenn man ein uneheliches Kind fast 18 J.hat, seit über 11 Jahren verheiratet ist und die Ehefrau ein Kind 14 J. mit in die Ehe gebracht hat.

1. die Ehefrau ist schwer krank und schwerbehindert, so dass sie lediglich einen Midi Job hat.
Sämtliche Medzinische Versorgungskosten muss der Ehemann übernehmen, weil die Krankenkasse sich nach dem Gesamtbrutto richtet.

2. Der Vater des mit in die Ehe gebrachten Kindes bezahlt keinen Unterhalt.Man bekommt keine Unterstützung, weil das Gesamtbrutto der Eheleute betrachtet wird. Aber bei der Berechnung für das uneheliche fast 18 J. Kind zählen die beiden nicht.

3. Durch solche unüberlegten Berechnungen kommt so eine Familie in erhebliche Schwierigkeiten.
Das Geld wo da beim Jugendamt berechnet wird ist einfach nicht vorhanden und die betroffene Familie gerät immer mehr in finanzielle Schwierigkeiten.

3.Wie sieht in so einem Fall die Berechnung für ein uneheliches Kind aus?

Es geht ja nicht immer darum, dass man nicht bezahlen möchte, aber so geht es nicht!

MfG

An 1. Stelle sollte die FAMILIE stehen!!!!!!

Für Affären-Kinder einen Beitrag leisten - OK!

Aber keiner macht sich Gedanken um die Kinder die mit ihrer Familie leben!!!!!!

Hat man jeden Monat gleich viel Geld????

Rechnungen? Reparaturen? ....... in einer Familie müssen, dann ALLE den Gürtel enger schnallen - nur die "Affären-Kinder" nicht???

Ist das Gerecht?

Es ist doch heutzutage sowieso schon schwer eine Familie zu ernähren und bei einer Familie wird immer und überall nur das Brutto gesehen!

Was bleibt am ende noch übrig???

Bei den Unterhaltszahlungen wird ja fast nicht angerechnet, da bekommt man Zahlen vorgerechnet, die man sich nur wünscht!!!!

Du hat Familie - egal! Du versuchst etwas auf die Beine zu stellen - egal! ..... zählt nicht!
Deine Kinder haben auch Bedürfnisse und Wünsche? - egal!

Deine Frau managet zuhause alles? - egal! zählt nicht!

Was für eine verschobene Welt!

Die Rechnungen gehen nur NIE auf und wer leidet - die Familie und die Kinder in einer Familie - nur weil der Papa in seiner Jugend eine Dummheit gemacht hat!!!

So geht es meinem Sohn, nur weil mein Mann, sein Papa von einer Schlampe reingelegt wurde!!!
Die hat es noch bei anderen Männern versucht und geschafft! Lebt jetzt bestens auf Kosten anderer! Pfui!

Das gehört übrigens zu meinem Beitrag von gestern
"Einigkeit und Recht und Freiheit"

von einer FRAU und Mutter!

Hallo,

zur Antwort von HEUTE!
Ich bin eine Frau!!!!
Es geht mir hauptsächlich um die Frauen die absichtlich Männer reinlegen - aus welchen Grund auch immer!
Da ich auch eine Frau bin - bekommt man natürlich sehr viel mehr mit, wie die Männer - dabei habe ich "Pferde" kotzen sehen!
Ich habe erlebt wie Männer erpresst und fertig gemacht werden, weil sie den Kontakt zu ihren "ungewollten" Kindern aufrecht erhalten wollten, egal was sie auch alles finanziert und wieviel Zeit und liebe sie auch infestieren - es nie GENUG!
Ich finde es abscheulich und krank wie viele Frauen ihre Kinder als Druckmittel einsetzen umd meinen sie könnten auf diese Weise die Macht über einen Menschen erlangen!
Aussagen wie "Wenn du mir das nicht gibst...darfst du das Kind nicht sehen! Du musst....sonst...! Ich verlange.....sonst...!
Wie lange kann soetwas gutgehen - bis "MANN" nicht mehr kann und will?
Ich habe solche Szenarien mitbekommen und wenn die Männer hofften, dass wenn das Kind etwas älter ist, könnte es einfacher werden - Irrtum, dann ging das gleiche Spiel mit den Kindern weiter!- die wollten nur zum abkassieren kommen und hatten ansonsten keinerlei Interesse am Vater!

Ich finde es auch unrealistisch, wenn man eine Familie gründen will "mit einer Frau die man liebt" zusammen etwas aufbaut und zusammen alles meistert, dass an "erster Stelle" ein FREMDES Kind stehen soll!
Oder ein gewolltes Kind mit dem man jeden Tag zusammen ist - genau so viel wert sein soll wie eine jugendliche Dummheit! Absolut unrealistisch!

Die Devise sollte doch lauten "LEBEN UND LEBEN LASSEN" !
Nur leider tragen die meisten ihren Frust auf den Schultern ihrer Kinder aus und kommen dazu noch alle RECHTE!

Ich habe als Frau auch die Möglichkeit, mich gegen eine Schwangerschaft zu entscheiden, wenn ich selbst nicht in der Lage bin das Kind zu versorgen!
Wieviele uneheliche Kinder gäbe es wohl, wenn jeder bei dem das Kind lebt, dafür verantwortlich wäre?
Früher wurden solche Frauen verachtet - heute habe sie mehr Rechte als alle anderen!

Ja ich mache mir wirklich Sorgen um meine Söhne (17 J. und 14 J.) es fängt an mit den ersten sexuellen Erfahrungen, was normal ist, wenn man in dem Alter (selbst ja noch Schulkinder) nicht aufpasst - keine Chance mehr - Jahrelang zum "zahlen" verdonnert! Studium? Familie? .... immer steht an erster Stelle die Jugengliche Dummheit!

Machen sie sich mal Gedanken!
Vielleicht hatten sie auch nur Glück mit der Mutter ihrer Kinder (ich kenne die Situation nicht)? Stellen sie sich das einmal anderst vor, wenn man reingelegt wurde (mach dir keine Sorgen, ich nehme ja die Pille!.....)und danach nur der "Zahlesel ist für Mutter und Kind!
So geht es leider sehr, sehr vielen Väteern!
Unterstützen - Ja! aber das kann nicht erzwungene Mittelpunkt im Leben eines Mannes sein! Oder?

hallo anonym von gestern mittag!

So, reingelegt wurden Sie also? Hat Ihnen ja keiner gesagt, dass beim Sex Kinder entstehen können, richtig? Und deshalb wollen Sie natürlich nicht zahlen,schließlich wollten sie ja sich nur mal eben erleichtern und keine Familie gründen und überhaupt, das ist ja eine Unverschämtheit, und da warnen Sie dann lieber gleich ihre Söhne...

Was kann ihr ungewolltes Kind dafür, dass es Ihnen nicht in den Kram passt? Haben Sie es gezeugt oder nicht? Warum soll die Allgemeinheit für Ihre Verantwortungslosigkeit und Ihren Egoismus bezahlen?

Mit Verlaub: Männer wie Sie finde ich zum Kotzen. Und übrigens- ich bin auch ein Mann. Aber ich sehe meine Kinder nicht als Kollateralschaden, den es zu minimieren gilt.

Einigkeit und Recht und Freiheit?

Wo bleibt die Freiheit für Väter, die eigentlich keine Kinder wollten?
Kenne sehr viele Männer die reingelgt wurden, dürfen die sich nun nichts mehr aufbauen?
Die haben auch Rechte - selbstverständlich ist die ausgesuchte Familie wichtiger wie ein Kind, das man nicht wollte!
Ich finde das alles "Weltfremd" und es macht einem wirklich Angst!
Habe selbst 2 Söhne - soll ich die vor den "Frauen" warnen? Falls ihr reingelgt werdet habt ihr nur noch Pflichten?

Wer Kinder möchte sollte auch so viel Verantwortung haben - wie versorge ich sie! Und nicht einen "DUMMEN" suchen!

Ich finde das neue Gesetz einfach super, da meine uneheliche Tochter auf das gleiche Geld und auch das gleiche Recht pochen kann.

Liebe Frau Schmitz tut mir ja echt leid das sie arbeiten gehen müssen um leben zu können, aber zu Ihrem Trost muß ich feststellen das es tausende anderer Frauen gibt die auch arbeiten gehen und dies verdammt gern tun, weil man seinem Kind ein Vorbild ist, das Kind gleich selbstständiger aufwächst und erstaunlicherweise auch lernt das man was tun muß wenn man was erreichen möchte.

Mit freundlichen Grüßen H.v.d. Wall

Guten Abend,

ich möchte mich für Ihre ausführliche Darstellung des neuen Unterhaltsrecht zunächst bedanken, obwol sich mir leider noch die eine oder andere Frage nicht schließen ließ. Ich selber bin ein, im August 07, geschiedener Unterhaltspflichtiger Mann. Im Scheidungsurteil wurde die Unterhaltszahlung für meine Kinder (5/12) nicht festgelet, da wir zur damaligen Zeit eine, für beide gerecht scheinende, Unterhaltszahlung vereinbarten. Leider hat sich natürlich diese Ansicht mittlerweile grundlegend geändert, so dass ich in neuester Zeit von meiner Ex-Frau mit Forderungen nach einer höheren Unterhaltsvergütung für die Kinder belastet werde. Nun ja, mir erschließt sich leider nicht in wie weit das Gehalt von der voll berufstätigen Mutter (meine Ex) in die Berechnung für den Kindesunterhalt mit einfließt oder ob dies überhaupt mit in Betracht gezogen wird. Bisher liest sich jeder Kommentar oder auch Bericht in WWW als finanzielle Totschreibung eines Unterhaltspflichtigen. Was mir ebenso nicht in den Kopf will ist die nicht zu erkennende Gleichberechtigung beider, auch wenn geschieden, Sorgerechtberechtigter. Die Kinder kann man zwar nicht in Scheiben schneiden aber ich würde ebenso gerne meine Kinder vollzeit betreuen und beide bei mir leben haben wie sie bei meiner Ex jetzt auch leben. Statt dessen sehe ich mich nur noch als Melkkuh um dass dortige Leben (wie gesagt sie ist selbst voll berufstätig und hat nebenbei einen ebenso berufstätigen Freund) mit meinem Verdienst außerordentlich zu bereichern. Ich wäre jedem unsagbar dankbar, falls er hierzu einen Tipp oder einen Ratschlag wüsste oder mir letztlich aufzeigen könnte, warum ich aus meiner Lage nicht heraus käme. Es ist zermürbend mitzuerleben und zu sehen, dass man(n) Kind und Familie verliert (klar ist man ist nicht unschuldig daran), letztlich neue Wege gehen will, man(n) dann aber für den Rest seines weiteren Lebens denn Lebensunterhalt der Ex indirekt weiter finanziert und man selbst nichts mehr zu erwarten hat. Wo ist denn da der Sinn? Ist es wirklich gerecht, wenn es dem einen Elternteil dreckig geht damit der Andere (klar Kindesunterhalt, wobei die das Geld eh nicht erhalten) sein neues Leben genießen kann?

mit freundlichem Gruß

Michael Palm

Guten Morgen sehr geehrte Damen und Herren, ich finde das neue Gesetzt einfach eine Schande gegenüber der zweiten Familie. Ich bin die zweite Frau meines Unterhaltspflichtigen Mannes. Wir haben eine gemeinsame Tochter und er hat aus erster Ehe zwei Töchter. Mein Mann wird als Mangelfall berechnet. Ich als zweite Frau bekomme null Unterhalt weil ja alles an die Kinder geht. Ich muss arbeiten gehen !!! Meine Tochter mit 7 muss in die Betreuung in die Schule gehen das kostet ca. 90 Euro monatlich. Bei der Berechnungwas mein Mann bezahlen muss, findet dies aber keinerlei Beachtung. Ich bin gezwungen das Geld der Betreuung zu bezahlen, kann ja keine 7 jährige alleine lassen, weil ich arbeiten muss. Das finde ich eine Unverschämtheit der zweiten Familie gegenüber ! Und das heisst es im Gesetzt: Alle Kinder bzw. alle Menschen sind gleich ????? Nur wenn ich nicht arbeiten gehe und die Betreuungskosten spare, habe ich kein Geld um mich selber zu versorgen, wie es der Gesetztgeber so schön verlangt. Wer denkt sich sowas widersprüchliches aus ??? MFG S. Schmitz

Sehr geehrte Frau Yacobi,

danke für den ausfühlichen und auch für den Leihen gut lesbaren Bericht zum neuen Unterhaltsrecht. Den Ansatz der Neuregelung find ich gelungen, mann wird aber wohl warten müssen wie die Gerichte die Sache in Zukunft beurteilen. Den steuerlichen Aspekt find ich eine Schweinerei, hier wurde die Sache absolut stümperhaft umgesetzt. Es ist einfach nicht gerecht, dass Männer die Unterhalt zu leisten haben keinerlei steuerliche Entlastung bekommen, währen die verheirateten Männer hier erhebliche Steuervorteile haben. Der Betreuungsunterhalt ist die ersten drei Jahre zu leisten egal ob verheiratet oder nicht.

mit freundlichen Grüßen

Roland Jürgens

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