Neupositionierung: Raus aus der Krise, rein in die Nische

Von: Heide Liebmann
Stand: 9. Februar 2010
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SWOT-Analyse

Ein etwas komplexeres Modell, um mögliche Ansatzpunkte für eine Neupositionierung zu entwickeln, nutze ich sehr gern, wenn alle offensichtlichen Strategien zunächst nicht zu greifen scheinen. Die so genannte SWOT-Analyse erfasst ganz systematisch die Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens sowie die äußeren Gegebenheiten des Marktes. SWOT steht dabei für Strengths = Stärken, Weaknesses = Schwächen, Opportunities = Chancen und Threats = Risiken.

Fragen Sie sich also:

  • Stärken: Was zeichnet mich bzw. unser Unternehmen aus? Was machen wir anders oder besser als andere?

  • Schwächen: Wo sind unsere Schwachpunkte? Was können wir noch optimieren? Wenn Sie bereits die Konkurrenzanalyse aus dem 2. Kapitel gemacht haben, werden Sie diese Fragen rasch beantworten können.

Wenden Sie sich dann den externen Faktoren zu und betrachten Sie Ihren Markt. Wodurch zeichnet sich dieser aus? Wie sind die gesellschaftlichen, ökonomischen, technologischen, kulturellen, demografischen Rahmenbedingungen?

  • Risiken: Welche Probleme spielen in Ihrer Branche eine besondere Rolle, worüber klagen alle?

  • Chancen: Wo sehen Sie aber auch Chancen für zukünftige Entwicklungen? Welche Trends werden sich in den nächsten Jahren durchsetzen und auf Ihrem Markt bemerkbar machen?

Lesen Sie Trendstudien und Branchenberichte und halten Sie sich insgesamt stets auf dem Laufenden - das gibt Ihnen wertvolle Hinweise.

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