Durchführung
2. Die Durchführung: Wer pflegt die Website?
In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass das Thema Websitepflege sträflich vernachlässigt wird. Angegraute "News" von vor ein paar Jahren oder gar Preise in D-Mark sollten sich bei Ihnen nicht finden lassen.
Legen Sie schon vor (!) der Website-Erstellung fest, wer sich später um die Website kümmern soll. Können oder wollen Sie diese Aufgabe nicht selbst übernehmen, übertragen Sie diese entweder fest an einen Mitarbeiter oder an Ihren externen Dienstleister. Schließen Sie ggf. einen Wartungsvertrag ab.
Nicht nebenbei
Die Pflege der Website ist nichts, was sich nebenbei erledigen lässt. Verdonnern Sie also eine Bürokraft zu dieser zusätzlichen Arbeit, können Sie das Projekt auch gleich ganz sein lassen. Beachten Sie: Die Pflege der Website kostet Zeit - und erfordert Engagement. Derjenige, der sich um die Homepage kümmert, sollte also Lust darauf haben und zumindest zum Teil von anderen Arbeiten befreit werden. Je nach Umfang Ihrer Seite sollten Sie von einem Betreuungsaufwand von 1-5 Stunden wöchentlich ausgehen.
Wichtig ist auch, dass nicht zu viele Mitarbeiter an der Website herumhantieren. Einer sollte in jedem Fall die Oberaufsicht haben.
Enorm wichtig für eine einfache und regelmäßige Pflege Ihrer Website ist auch die Verwaltung der Inhalte, etwa der Texte, Preise und Bilder. Heute werden die meisten Websites mit so genannten Content-Management-Systemen (kurz CMS) programmiert. Diese Systeme helfen Ihnen, Ihre Website selbst ohne Programmierkenntnisse anzupassen. Somit haben Sie keine Folgekosten und sind unabhängig von Ihrem Dienstleister.
Es gibt eine Vielzahl von CM-Systemen. Von kostenlosen Open-Source-Lösungen bis hin zu eigens für Sie entwickelten Systemen ist die Vielfalt groß.
Für Handwerker empfehlen sich in jedem Fall die kostenlosen Open-Source-Varianten. Bekannt sind hier vor allem Joomla und Wordpress. Vor allem Wordpress wird gerne von Bloggern genutzt, weil es innerhalb weniger Minuten eingerichtet ist.
In Content-Management-Systeme kann man sich vergleichsweise schnell einarbeiten. Ein guter Dienstleister wird Ihnen direkt eine Einführung geben und Ihnen das System ausführlich zeigen. Zur Not gibt es jede Menge Tutorials im Internet, als Handbuch wie als Schulungsvideo, oft sogar kostenlos.
Auch hier gilt: Ein CMS arbeitet nicht von allein - Sie müssen es schon selbst bedienen (bzw. der/die Mitarbeiter/in). Entsprechend sollten Sie Zeit dafür einplanen, sich das CMS anzueignen. Es ist kein Hexenwerk, bedarf aber einiger Gewöhnung.
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