OpenOffice.org: Das Büro-Paket zum Nulltarif

Office muss mit Vornamen nicht immer "MS" heißen

Von: Robert Chromow
Stand: 20. September 2003
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Über den Autor: Robert Chromow

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Robert Chromow ist gelernter Industriekaufmann, Betriebswirt und Politologe. Seit über fünfzehn Jahren arbeitet er als freiberuflicher Journalist, Texter und Berater im eigenen Projektbüro. Print- und Online-Medien beziehen dort Fach- und Serviceartikel sowie Lernmaterialien. Außerdem schreibt er Handbücher, Webtexte und Newsletter für Unternehmen.

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Office muss mit Vornamen nicht immer "MS" heißen: Text-, Kalkulations- und Präsentationsaufgaben lassen sich mindestens ebenso gut mit dem kostenlosen "StarOffice"-Ableger "OpenOffice.org" erledigen.

Gewiss: In Gefolgschaft der Windows-Hegemonie ist Microsoft Office, der Quasi-Standard unter den Büro-Anwendungen ganz oder teilweise auf vielen Rechnern zu finden. Weit verbreitet ist auch die Kombination aus Word und Microsoft Works, dem kleinen Office-Bruder, der für die gängigsten Einsatzzwecke

  • Geschäftskorrespondenz

  • Kalkulationen

  • Datenbestandsverwaltung und

  • Terminplanung

auch völlig reicht. Nicht ganz so hoch wie die Zahl der installierten Versionen ist jedoch die der bezahlten Lizenzen. Und wer den Einsatz von Microsoft-Produkten legalisieren oder eine alte MS Office-Version auf neuesten Stand bringen will, muss ganz schön tief in die Tasche greifen: Die kürzlich veröffentlichten Preise für die kommende Version Microsoft Office 2003 liegen zwischen 500 und 600 Euro, die Upgrades von Vorversionen schlagen mit 300 bis 400 Euro zu Buche!

Selbst wenn die Lizenzkosten bei PC-Neukäufen in die Bundle-Preise eingerechnet sind und dadurch etwas weniger happig ausfallen, ist in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Schmerzgrenze vieler Computerbesitzer erreicht: Die Bereitschaft, über günstigere Konkurrenzprodukte nachzudenken, wächst also nicht nur in Bezug auf Betriebssystem-Alternativen wie Linux.

Alternative 'OO.o'

OpenOffice.org-LogoMit OpenOffice.org, gibt es inzwischen denn auch eine leistungsfähige Software-Alternative fürs Büro, die

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Nein, beide Programmpakete lassen sich problemlos nebeneinander installieren und nutzen. Sie müssen nur darauf achten, dass die "Default"-Verknüpfung der einschlägigen Datei-Typen (wie doc, rtf oder xls) demjenigen der beiden Officepakete zugewiesen wird, mit dem Sie hauptsächlich arbeiten. Dann öffnet ein einfacher (Doppel-)Klick auf eine Datei sie in diesem Office-Paket, und über den Umweg über "Rechte Maustaste --> Öffnen mit --> [das "zweite" Office-Paket]" können Sie die Datei auch im Konkurrenzprodukt ansehen.

Ach ja, natürlich können Sie eine Datei nicht gut gleichzeitig mit zwei Programmen bearbeiten, aber das ist ein grundsätzliches Problem.

Übrigens: Sogar zwei Betriebssysteme (Linux und Windows) können Sie problemlos nebeneinanderher "fahren", wenn Sie zuerst Windows und danach Linux (etwa SuSE Linux) installieren. Aber das führt wohl weg vom Thema Ihrer Frage...