Effektives Webpublishing ohne CMS

Das PHP-Include - System

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Stand: 11. April 2007

Statische und dynamische Seiten

Wer Webseiten erstellt, fragt sich früher oder später, ob er Elemente wie den Kopfbereich oder die Navigation, die fast unverändert auf allen Webseiten wieder auftauchen, wirklich auf jeder Seite neu schreiben muss. Änderungen an den Webseiten sind dadurch sehr zeitaufwändig und führen nicht selten zu komplizierten datei-übergreifenden "Suchen und Ersetzen"-Aktionen, die nicht selten in "Suchen und Entsetzen" enden.

Mit dem PHP-Befehl include() können Sie sich wiederholende Inhalte in eine eigene Datei auslagern, die dann später einfach in den entsprechenden Webseiten wieder eingebunden wird. So müssen diese Inhalte nur noch ein einziges Mal geschrieben werden, was Änderungen z. B. am HTML-Grundgerüst oder an der Navigation ungemein erleichtert. Ohne Frames. Ohne Datenbank. Ohne Content Management System.

Beispielseiten zum Downloaden

Falls Sie die Beispielseiten nicht selbst schreiben möchten, können Sie die Dateien auch downloaden: Beispielseiten zum PHP-Include-System (ZIP, 13kb)

Nur HTML: Statisches Webpublishing

Beim traditionellen Webpublishing wird eine Webseite manuell erstellt und anschließend per FTP auf den Webservercomputer kopiert. Nach dem Hochladen liefert der Webserver die fertige Webseite ein ums andere Mal unverändert aus, weswegen man diese Art der Veröffentlichung auch als statisches Webpublishing bezeichnet:

Bild vergrößernStatisches Webpublishing im Überblick

HTML mit PHP: Dynamisches Webpublishing

Beim dynamischen Webpublishing mit PHP wird die Webseite erst auf Anforderung durch den Browser fertiggestellt. Die auf dem Webserver gespeicherte Webseite enthält Platzhalter, die vom PHP Übersetzer vor der Auslieferung an den Browser bearbeitet werden:

Bild vergrößernDynamisches Webpublishing im Überblick

Und so funktioniert dynamisches Webpublishing:

  • Der Webserver erkennt an der Dateiendung *.php, dass es sich um eine PHP-Datei handelt. Deshalb liefert der den Quelltext nicht sofort an den Browser aus, sondern schickt ihn zur Fertigstellung an den PHP-Übersetzer (Schritt 3).

  • Der PHP-Übersetzer, im Fachjargon auch "Interpreter" oder "Parser" genannt, arbeitet die im folgenden als PHP-Blöcke bezeichneten Platzhalter im Quelltext ab und ersetzt sie durch ganz normales HTML (Schritt 4).

  • Der fertige Quelltext wird an den Webserver (Schritt 5) gegeben, der schon lange darauf wartet und ihn wie gewohnt an den Browser ausliefert (Schritt 6).

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Über den Autor:

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Peter Müller, Dozent und Autor, beschäftigt sich bereits seit 1995 mit dem Web und veröffentlichte zahlreiche Bücher rund um das Thema Webpublishing. Seine Erklärungen sind nicht ausschließlich für E ...

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