Wo plausibilisieren sich Formular-Daten am besten?

Welche Daten sollen überprüft und welche Abhängigkeiten sind dabei zu berücksichtigen?

Von: Ralph Steyer
Stand: 13. März 2007
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Über den Autor: Ralph Steyer

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Ralph Steyer ist Diplom-Mathematiker und seit 1996 selbstständig im Bereich Schulung, Programmierung und Beratung. Seine Spezialgebiete sind die Internet-Programmierung und objektorientierte Software-Entwicklung. An der Hochschule RheinMain hat er einen Lehrauftrag im Fachbereich Multimediadesign. Ralph Steyer schreibt außerdem regelmäßig für verschiedene Computermagazine und ist Autor zahlreicher Fachbücher zu Themen von JavaScript, Web-Frameworks wie jQuery über Java bis zum Intranet-Management. Auf der Autorenseite von Amazon finden Sie zu den Büchern genauere Informationen. Sein Blog und seine Homepage sind auch gute Quellen für weitere Informationen.

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Plausibilisierung von Webformularen

Das Plausibilisieren der Eingaben in Webformulare ist alles andere als trivial. Dieser Artikel erklärt, wie sie ein Plausibilisierungskonzept für Formulareingaben entwickeln. Dazu muss zunächst geklärt werden, welche Daten überprüft werden sollen und welche Abhängigkeiten dabei zu berücksichtigen sind. Außerdem stellt sich die Frage, wo Plausibilisierung Sinn macht: per JavaScript beim Client, mit einer Scriptsprache auf Server-Seite oder auch in der Datenbank?

Im zweiten Teil dieser kleinen Reihe zur Plausibilisierung von Formular-Daten geht es um die Überprüfung der in ein Webformular eingegebenen Daten per JavaScript direkt beim Client: "Formulardaten mit Javascript plausibilisieren".

Wenn Anwender in einem Webformular Daten eingeben und zum Server schicken wollen, sollten diese in vielen Fällen gewissen Plausibilitäten genügen. Allerdings ist es im Gegensatz zu eigenständigen PC- und Host-Applikationen im Web in der Vergangenheit lange Zeit üblich gewesen, dass viele Webformulare nicht korrekt plausibilisiert wurden. So war es vor nicht allzu langer Zeit durchaus üblich, dass man in Onlineshops Produkte auswählen und diese Bestellung mit einer negativen Bestellmenge abschicken konnte. Und es gab sogar mehrere Fälle, bei denen die nachfolgenden Transaktionen ungeprüft durchgeführt wurden. Das bedeutete mit anderen Worten, dass der Besteller einer Ware für diesen Fall Geld überwiesen bekam. Man muss aber nicht so drastische Beispiele anführen, um deutlich zu machen, dass Eingaben in einem Webformular möglichst plausibel sein sollten.

Was versteht man unter der Plausibilisierung von Webformularen?

Das Plausibilisieren eines Webformulars bedeutet erst einmal ganz allgemein, die Schlüssigkeit von Anwendereingaben zu kontrollieren und bei Widersprüchen zu den geforderten Vorgaben Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dies sollte man möglichst schon vor einem Versenden der Daten durchführen. Das gesamte Prozedere ist jedoch alles andere als trivial und die wesentlichen Dinge betreffen nicht die Programmierung selbst. Plausibilisierung von einem Webformular ist nur als globales Konzept schlüssig, das auch die Weiterverwendung der Daten nach dem Versenden beinhalten muss.

Welche Problemstellungen müssen beachtet werden?

Bei der Plausibilisierung von einem Webformular müssen Sie sich zahlreicher Problemstellungen bewusst werden. Diese kann man über einige Fragen recht pauschal zusammenfassen:

  1. Was muss plausibilisiert werden?

  2. Welche Abhängigkeiten gibt es?

  3. Wie genau muss plausibilisiert werden?

  4. Wann wo und wie wird plausibilisiert?

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