Ihr Foto auf Ihrer Website: So können Sie sich sehen lassen

Authentische Porträts statt Massenware

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Stand: 22. Februar 2013

Porträts wirken

Bilder sind das Salz in der Suppe: Agenturen liefern zu jedem Thema passende Motive, aber die Fotos von und mit professionellen Modellen wirken oft zu künstlich. Warum also nicht authentische Porträtfotos von sich selbst oder von den Mitarbeitern zeigen? Wir verraten Ihnen, worauf Sie bei der Produktion und Auswahl Ihrer Bilder achten sollten, damit Sie beim Kunden einen bleibenden positiven Eindruck hinterlassen.

Warum Sie auf Bilder nicht verzichten sollten

Es gibt immer noch viele Firmen-Homepages, die völlig ohne Bebilderung daher kommen. Content counts – der Inhalt zählt. So vertreten viele Selbständige auch die Auffassung, dass Ihr Wissen, ihre Referenzen oder ihre Dienstleistung wichtiger sind, als die eigene Person. Auch Suchmaschinen bewerten die Informationen, also den Text, den Sie Ihren potenziellen Kunden zur Verfügung stellen. Besser gefunden werden Sie mit Ihrer Homepage nicht, wenn Sie viele Fotos einbauen.

Ist der Seitenbesucher aber erst einmal auf Ihren Seiten gelandet, gelten andere Regeln.

Porträts mit AccessoiresBild vergrößernFotografie: Jacqueline Esen, Modell: Frank Freygang

Fotos motivieren den Seitenbesucher dazu, sich eingehender mit den Informationen zu beschäftigen.

So gut Ihre Texte sein mögen: Werden sie nicht gelesen, können sie ihre Wirkung nicht entfalten. Bilder wirken viel direkter und schneller. Sprache, insbesondere geschriebene Texte, erfordern Zeit und bewusste Aufmerksamkeit beim Leser. Inmitten der Reizüberflutung von Mail, Internet, Telefon und Co. besteht die große Gefahr, dass der Seitenbesucher schnell wieder weiter klickt.

Der Wirkung von Bildern kann man sich viel schwerer entziehen. Das Gehirn verschafft sich innerhalb von etwa 200 Millisekunden einen ersten Gesamteindruck von einer gerade aufgerufenen Website. Dabei wird der Blick unwillkürlich von den Bildern auf der Seite angezogen. Noch bevor sich der analytische Verstand einschaltet, hat das Gehirn unbewusst reagiert, sortiert, bewertet, gespeichert.

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"Kleider machen Leute"

Hallo,

ergänzend zur Kleidung möchte ich darauf hinweisen, daß die Farben entsprechend dem Hauttyp gewählt werden sollten. Die gängige Unterscheidung in Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintertyp unterscheidet zwischen 1. warmen und kalten Farbtönen und 2. deren Intensität, nämlich eher leuchtend und intensiv oder pudrig und zurückgenommen.
Wer gute Fotos möchte, sollte zumindest in Gesichtsnähe seinem Typ entsprechende Farben tragen und auch auf einen dazu passenden Hintergrund achten.
Typgerechte Farben lassen Fältchen, Unebenheiten und andere Unregelmäßigkeiten optisch zurücktreten, während die unpassenden Farben solche eher noch hervorheben. Ein Profifotograf wird zwar seine Arbeit etwas retuschieren, aber je weniger Retuschierarbeit vonnöten ist, desto gelungener ist in der Regel das Ergebnis.

Freundliche Grüße
Hildegard Fuchs
http://www.weingut-fuchs.de

Verwendung und Ziel des Bildes

Hallo,

man sollte sich im Vorfeld Gedanken machen, wen man mit einem Foto erreichen will und welche Aussage es das Foto haben soll.
Als Beispiel ein Politiker Portrait mit freundlichen Lächeln?
Kommt auf die Kampanien an, wenn Handeln und Entschlossenheit gefragt ist, sollte man auf unsinniges Lächeln verzichten und Gesten "Aktion" ins Bild bringen.

Liebe Grüße

Natalie Moon
http://nataliemoon.de
info@nataliemoon.de

Farbtypen und Hintergründe

Hallo Frau Fuchs,

vielen Dank für Ihre Anmerkung. Die farbtypengerechte Kleidungsphilosophie ist mir bekannt und wer sich danach orientiert, muss oder wird sich beim Webseitendesign konsequent danach richten. Problematisch wird es allerdings, wenn die Farbe der Kleidung in Gesichtsnähe "intensiv" ist. Die Farbe der Kleidung erzeugt im Foto sehr häufig Farbstiche und Farbabweichungen. Besonders krass sind Neonfarben, Orange, Pink oder Knallrot, die das Gesicht rötlich, rosa oder gelblich machen. Grün oder Blau lässt Personen mitunter blasser oder sogar kränklich aussehen.

Die Farbe der Kleidung strahlt zurück auf die Haut und verändert die Hauttöne im Bild. Hier ohne (zusätzliche) Retuschierarbeit stimmige Hauttöne zu erzielen, und gleichzeitig die intensive Kleidungsfarben zu erhalten, erfordert viel Erfahrung beim Fotografieren und Geschick in der Bildbearbeitung.

Falten und Unebenheiten lassen sich beim Fotografieren definitiv nicht durch farbige Kleidung sondern vielmehr durch gutes Makeup und eine weiche Beleuchtung kompensieren.

Freundliche Grüße,
Jacqueline Esen

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