Bewerbungsfotos: So geben Sie ein gutes Bild ab

Zu einer perfekten Bewerbung gehört ein gutes Bewerbungsbild

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Stand: 11. Mai 2006

Zu einer perfekten Bewerbung gehört ein gutes Bewerbungsbild. Das Foto kann den Bewerber als Mensch erscheinen lassen und von vornherein für Sympathie und Wiedererkennung sorgen. Dabei lauern aber auch Fallstricke: Ein Foto aus dem privaten Bilderfundus ist genauso ungünstig wie ein Passfoto aus dem Automaten. Was macht ein gutes, effektives Bewerbungsfoto aus?

Auch für Selbstständige

Der Einfachheit halber sprechen wir in diesem Beitrag durchweg von Bewerbungsphotos. Allerdings gilt das Gesagte auch für Selbstständige, die beispielsweise ein Angebot, eine Werbebroschüre oder ähnliches mit einem Bild von sich selbst "garnieren" - auch da ist das Foto ein wichtiger Hingucker, der schon im Vorfeld entscheidet, mit wieviel Sympathie die Unterlagen aufgenommen werden. Und auch hier sollten die Zielgruppe, das eigene Angebot und die dafür erforderlichen Eigenschaften über Art und Aussage des Bildes entscheide, so wie bei einem Bewerbungsfoto das Profil der ausgeschriebenen Stelle die Bildaussage bestimmt.

Das Bewerbungsfoto

Sie können sicher sein, dass die Mitarbeiter/innen einer Personalabteilung den Unterschied zwischen einem Automatenfoto, einem Fotografenfoto und einem geknipsten Urlaubsbild erkennen und entsprechend bewerten. Wer sich bei der Bewerbung sichtlich Mühe gibt, signalisiert, dass er echtes Interesse an einem Job hat. Dutzendfach kopierte Unterlagen und billige, farbstichige Fotos signalisieren Frust und Beliebigkeit. Auch wenn sich der Personaler ausrechnen kann, dass Sie schon viele Bewerbungen verschickt haben, sollte jede Bewerbungsmappe so aussehen, als wäre es Ihre Allererste. Neben hochwertigem Papier, einem guten Druckbild und einer ordentlichen Mappe erhöht ein aussagekräftiges Foto Ihre Aussichten auf ein persönliches Gespräch.

Natürlich sollte Ihre Qualifikation eine deutlich höhere Rolle spielen als Ihr Aussehen: Aber im Foto wird Ihre Ausstrahlung sichtbar - ein erster Hinweis für Ihren zukünftigen Chef, ob Sie als Persönlichkeit den Aufgaben gewachsen sind und ob Sie ins Team passen. Mit einem professionellen Porträt können Sie den Eindruck vermitteln, dass Sie genau der oder die Richtige für den ausgeschriebenen Job sind.

Wie also sollte Ihr Bewerbungsfoto aussehen - und wie nicht? Auf keinen Fall sollten Sie Fotos verwenden, die

So vielleicht eher nicht...

  • aus dem Bahnhofsautomaten stammen

  • deutlich veraltet sind. Zu erkennen an: Kleidung, Frisur oder Accessoires wie Brillen

  • im Urlaub gemacht wurden oder in anderer Weise amateurhaft aussehen, d.h. die Sie unscharf, mit roten Augen, vor störenden Hintergründen oder in einer unpassenden Umgebung zeigen.

  • Eselsohren, Knicke oder andere Beschädigungen aufweisen.

Passfoto?

Passfotos werden nicht umsonst scherzhaft als "Verbrecherfotos" bezeichnet. Auf ihnen sind wir oft nicht wieder zu erkennen. Ausgerechnet!

Der Grund ist leicht zu sehen. Gesichter sind asymetrisch, die linke und rechte Gesichtshälfte sehen unterschiedlich aus. Dreht eine Person beim Fotografieren das Gesicht nur ganz leicht nach rechts oder links, entsteht sofort ein anderer Eindruck. Jeder Mensch hat eine "Schokoladenseite", die ihn attraktiver oder sympathischer wirken lässt. Durch Beleuchtung kann man zusätzliche Akzente setzen.

Seit der Einführung des elektronisch lesbaren Passes gibt es für Passbilder jedoch keinen kreativen Spielraum mehr: Das Gesicht muss frontal von vorne so fotografiert werden, dass es auf dem Bildformat von 35 x 45 mm mindestens 32 mm und maximal 36 mm hoch und genau zentriert ist. (Die genauen Vorgaben für Passfotos können Sie auf www.epass.de nachlesen, einer offiziellen Info-Seite der Bundesregierung.)

Fazit: Auf einem Passfoto haben Sie keine Chance, Ihre Schokoladenseite zu präsentieren.

Format und Farbe

Das klassische Bewerbungsfoto sollte 4,5 x 6 cm groß sein. Das ist nicht besonders groß. Damit man Sie auf dem Bild gut erkennen kann, darf es kein Ganzkörperbild sein, d.h. auf dem Foto dürfen nur Kopf, Hals, eventuell Schultern und Brust zu sehen sein - das "klassische" Porträt also.

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