Positives Image, mehr Nachfrage

Wie Ihr guter Ruf für mehr Nachfrage sorgt und den Verkauf ankurbelt

Von: Hans-Jürgen Borchardt
Stand: 29. März 2011
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Über den Autor: Hans-Jürgen Borchardt

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Hans-Jürgen Borchardt ist seit 1967 selbstständiger Marketingberater. Er berät mittelständische Unternehmen, vorwiegend im Handel und Handwerk in Deutschland, Schweiz und den Niederlanden. Seit über 20 Jahren veröffentlicht H.-J. Borchardt zudem Fachbeiträge.

H.-J. Borchardt war Gründer und Präsident des Marketingclubs Nordhessen und war 22 Jahre Beauftragter des Landes Hessen für Ausbildungsfragen für Werbekaufleute. Neun Jahre leitete er die Akademie für Absatzwirtschaft. Parallel dozierte er an der Fachhochschule Fulda und hielt Marketing-Seminare für den RKW Hessen und die IHK Kassel. H.-J. Borchardt erhielt die Ehren-Plakette der IHK Kassel für die Förderung des Nachwuchses.

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Ein positives Image produziert Nachfrage, für die man nichts tun muss. Denken Sie an Autos, Uhren und Erfrischungsgetränke: Käufer bevorzugen bestimmte Marken, weil diese ein Image besitzen, das Branchen-Konkurrenten nicht bieten können. Für diesen (imaginären) Vorteil zahlen die Kunden zum Teil deutlich höhere Preise. Und jetzt kommen Sie ins Spiel: Das Ganze gilt nicht nur für Marken, sondern auch für Handel, Handwerk und Dienstleister. Hans-Jürgen Borchardt erklärt, wie Sie zu einem Image gelangen, das Nachfrage auf einem überdurchschnittlichen Preisniveau produziert und den eigenen Verkauf nachhaltig unterstützt.

Image entsteht durch die Summe aller Leistungen und Aktivitäten, die ein Unternehmen erbringt. Das beginnt bei der Qualität der Produkte bzw. der Leistungen und endet bei der internen und externen Kommunikation. Die Liste der Einflussfaktoren ist lang, deshalb hier nur die wichtigsten:

  • Produkt- bzw. Arbeitsqualität

  • Beratung, Bedienung, Kundenbetreuung, Abwicklung

  • Technik, Design, Lebensdauer, Sicherheit

  • Garantie

  • Service, Reklamationsbehandlung, Kulanz

  • Betriebsklima, interne Kommunikation

  • Externe Kommunikation, Werbung, PR

Diese Aufzählung macht deutlich, dass ein Image nicht statisch, sondern steuerbar ist und viele Facetten besitzt. Images sind sehr differenziert. Das wird besonders bei Pkws der Premiumklasse, Kosmetikartikeln oder bei Armbanduhren deutlich.

Sie selbst haben viele Images gespeichert und lassen sich in Ihren Kaufentscheidungen davon beeinflussen. Je komplexer Images sind, desto nachhaltiger wirken sie. Vermittelt ein Image zwei und mehr positive Vorstellungen, etwa außergewöhnliche Qualität und Statusaufwertung oder tolles Design in technischer Perfektion rund um das Produkt, werden Kaufentscheidungen nachhaltig beeinflusst. Eine beliebte Argumentation bzw. Rechtfertigung für den höheren Preis lautet: "Man gönnt sich ja sonst nichts!"

Images transportieren aber nicht nur positive, sondern auch negative Vorstellungen. Ist das der Fall, eliminieren Kunden diese Anbieter bereits weit vor der eigentlichen Kaufentscheidung.

Da jedes Unternehmen sein Image selbst prägt, ist es sinnvoll, wenn Sie sich sehr genau überlegen, welches Image Sie ausstrahlen möchten und welche kaufbeeinflussenden Inhalte es transportieren soll. Wichtig ist natürlich, dass Ihr Unternehmens-Image sich mit den Zielvorstellungen und den Erwartungen Ihrer Kunden deckt.

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