Internationale Pressearbeit

Hausgemacht oder per Agentur?

Von: Peter Richter
Stand: 29. Mai 2009
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Über den Autor: Peter Richter

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Peter Richter, Jahrgang 1949, arbeitet seit 1985 in der Öffentlichkeitsarbeit. Seit 2003 betreut er mit seiner PR-Agentur AutoCom Deutschland nationale und internationale Kunden. Die Schwerpunkte liegen neben den genannten Bereichen zusätzlich in der Forst- und Landwirtschaftstechnik. In diesen beiden Branchen schreibt er als freier Autor für verschiedene Fachzeitschriften.

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Auswertung

Auf die Aussendung folgt die Auswertung

Die Pressemeldung kann man entweder selbst versenden oder dies Dienstleistern für die Versendung von Pressemeldungen übertragen, wie z. B. www.newsaktuell.de oder www.businesswire.com, die auch auf internationaler Ebene versenden.

Weitere, nach Branchen zusammengestellte Anbieter-Listen finden Sie in den Presse-Taschenbüchern des Kroll-Verlags.

Wichtig ist nur, dass sie nicht als Sammel-E-Mail hinausgeht, sondern individualisiert. Auch den Zeitpunkt sollte man beachten, denn montags und freitags finden oftmals Redaktionskonferenzen statt. Und direkt vor einem Feiertag eine Pressemeldung auszusenden, ist auch nicht sehr geschickt.

Um nach erfolgter Aussendung zu erfahren, welche Meldung wo abgedruckt wurde, ist die Auswertung unerlässlich, das so genannte Monitoring. Es umfasst zum einen die quantitative Beobachtung, zum anderen die qualitative, die aber bedeutend teurer ist. Bei der quantitativen Auswertung werden alle Zeitschriften, die im Medienverteiler enthalten sind, systematisch danach durchsucht, ob eine eigene Pressemeldung oder ein Fach-Aufsatz abgedruckt wurden. Ist ihre Zahl überschaubar, so bietet sich an, sie zu abonnieren und selbst zu suchen. Bei einem größeren Verteiler hingegen macht es Sinn, einen so genannten Clipping-Dienst zu beauftragen. Als Clippings werden gefundene Pressemeldungen bezeichnet.

Das beauftragte Unternehmen sucht dann die betreffenden Fachzeitschriften durch und übersendet die gefundenen Meldungen in einem vorher festgelegten Rhythmus. Das kann als monatliche Lieferung festgelegt sein, aber auch kürzere Intervalle sind buchbar. Dazu werden die gefundenen Beiträge ausgeschnitten und auf ein Blatt geklebt, das verschiedene Angaben zur Fachzeitschrift wie beispielsweise Ausgabe, Seitenzahl und ähnliches enthält. Ein derartiger Service ist auch für andere Medien, wie Tages- und Wochenzeitungen, Anzeigenblätter, das Internet oder Radio und TV, buchbar. Zudem eignet er sich hervorragend als Mitbewerberbeobachtung, da stets nach bestimmten, vorher festzulegenden Worten gesucht wird.

Eine elektronische Übersendung der Clippings findet nur begrenzt statt, weil das Einscannen von gedruckten Beiträgen mit dem Urheberrecht kollidieren könnte. Aus dem gleichen Grunde sind auch hauseigene elektronische Pressespiegel bedenklich, mit denen alle gefundenen Beiträge innerhalb eines Unternehmens verbreitet werden. Das gilt vor allem für Deutschland; andere Länder handhaben dies wesentlich lockerer.

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