Erfolgreich im Beruf durch kreative Problemlösungen

Von: Gitte Härter
Stand: 18. Januar 2010
3.6
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Nichts zensieren!

Blockieren Sie Ihren Gedankenfluss und mögliche Lösungen nicht dadurch, indem Sie sich selbst zensieren. Sehr viele Ideen werden buchstäblich im Keim erstickt, weil man sie nicht weiterentwickelt.

Mögliche Hindernisse oder Befürchtungen - tatsächlicher oder angenommener Natur - führen häufig dazu, dass man Einfälle von Haus aus verwirft. Zu teuer, nicht machbar, keine Zeit, fixe Idee, zu umständlich, wird nicht angenommen etc.

Nehmen Sie mögliche Hindernisse und Befürchtungen ernst. Notieren Sie sie separat und kommen Sie zu einem späteren Zeitpunkt darauf zurück.

Gerade in der Ideenfindungs- und Sammelphase sollte "Zensur" tabu sein.

Ein gutes Beispiel wie hinderlich es sein kann, zu früh zu beurteilen, kennt man aus den Regeln für Brainstorming. Bei einem Brainstorming geht es in erster Linie einmal darum, so viele Ideen wie möglich zu finden. Werden während des Brainstormings zu früh Bewertungen angestellt ("ist die Idee gut/machbar"), wird das Brainstorming unterbrochen - so versiegen häufig Ideen sehr schnell. Weitere Folge: teilnehmende Personen halten sich zurück, aus Angst, etwas Falsches zu sagen, ins Kreuzfeuer der Kritik zu kommen oder ad-hoc einen spontanen Einfall bis ins Kleinste erklären oder gar verteidigen zu müssen.

An diesem Beispiel sieht man sehr gut, wie durch zu schnelle Bewertungen Chancen vergeben werden und möglicherweise sich die "beste Lösung" erst gar nicht entwickeln kann.

Denn häufig sind es auch spätere Kombinationen von Gedankenfragmenten oder unterschiedlicher Einfälle, die einen Lösungsweg "noch besser" machen.

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