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Erfolgreich im Beruf durch kreative Problemlösungen

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Stand: 18. Januar 2010

Warum lösungsorientiert?

Eine Eigenschaft, die im Berufsleben sehr geschätzt wird, ist Lösungsorientiertheit - das fantastische Talent zu haben ein Problemlöser zu sein. Aber ist das nicht nur eine dieser Floskeln? Schließlich ist es nicht sinnvoll nur nach einer Lösung zu suchen, gegebenfalls ist man auch gezwungen dem Problem einfach ins Auge zu sehen.
Darauf sollten Sie tatsächlich stets achten. Der Unterschied zur Problemlösung ist das Wie
.

Wie Sie oben bei den "Blockierern" bereits gelesen haben, gibt es eine Sicht auf Probleme, die entweder lähmt und damit auch ideen- und handlungsunfähig macht. Und es gibt die positivere Variante: Ja, wir haben ein Problem. Was tun wir jetzt?

Lassen Sie uns einen Schwenk zu positiver und negativer Sichtweise machen. Häufig ist das "Positive" etwas verpönt und wird mit rosaroter Brille und schönreden verwechselt. Im Gegenzug dazu wird mitunter der Eindruck vermittelt, "negativ" zu sein = realistisch.

Sicher haben Sie es bereits selbst erlebt, wie - völlig unabhängig vom Inhalt - die Einstellung und Ihre innere Grundhaltung auch Ihren "inneren Energiepegel" und Ihr Wohlbefinden beeinflusst. Und das Ihrer Umwelt.

Wenn man die Dinge nicht mehr unter Kontrolle hat, sich hilflos ausgeliefert fühlt, geht es einem schlecht, man ist niedergedrückt und strahlt das auch aus. Kennen Sie Menschen, die überall nur Haare in der Suppe finden? Wie mag es denen nur gehen? Und wie geht es Ihnen, wenn jemand immer nur schimpft, motzt oder jammert?

Der Clou an der kreativen Problemlösung ist es, die Kontrolle wiederzubekommen: In dem Moment, in dem Sie sich sagen "Okay, das ist mein Problem. Was mach ich denn nun, um es zu lösen? Wo sind meine Möglichkeiten, etwas zu tun? Oder auch: Wen kann ich um Unterstützung bitten?", fühlen Sie sich bereits ganz anders. Weil Sie aktiv sind und sich um eine Lösung zu bemühen anstatt auf der Stelle zu treten. Und auch das verändert nicht nur Ihr inneres Gefühl, sondern strahlt nach außen.

Sicher kennen Sie Menschen, die tatkräftig erscheinen, die sich nicht niederdrücken lassen, sondern auf der Suche nach Lösungen sind und damit ein gutes Gefühl vermitteln bzw. sogar mit ihrer Art positiv anstecken.

Nun wird manchmal das Positive verwechselt mit "das Negative ignorieren". Und da wären wir bei der rosaroten Brille. Die will kein Mensch. Denn damit laufen Sie erstens Gefahr, wichtige Bereiche zu ignorieren oder sie nicht ernst genug zu nehmen. Und zum anderen ist der Versuch, Bedenken wegzuschieben meistens ohnehin wirkungslos: denn die Bedenken oder die Befürchtung hat man innerlich ja nach wie vor.
Und das ist auch gut so: Realistische Betrachtungsweise der Situation beinhaltet sowohl die positiven Aspekte als auch das Negative. Und manchmal gibt es tatsächlich auch nur schlechte Nachrichten. Nehmen Sie sie ernst und schauen sie Ihre Bedenken und die "schwarzen Seiten" näher an. Ohne dies können Sie keine konstruktive Lösung erreichen.

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