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Verkaufsstarke Produktfotos für eBay und Online-Shops

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Stand: 4. April 2010

Ihr "Heim-Studio": Wie Sie mit relativ einfachen Mitteln Produktfotos zu Hause oder im Büro knipsen können

Was Sie für Ihr Mini-Studio zu Hause benötigen

Die Minimalvoraussetzungen

  • Für kleine Gegenstände - bis etwa 30 cm Größe - benötigen Sie etwa ca. 80 cm Platz. Je mehr Platz Sie haben, desto besser. Sie können einen Tisch benutzen oder die Arbeitsfläche in der Küche.

  • Für das einfache Mini-Studio brauchen Sie zur Beleuchtung eine Halogenlampe plus Tageslicht oder mehrere (Halogen-) Lampen: Z. B. Schreibtischleuchten, die Leuchtstoffröhre der Küchenbeleuchtung oder Baustrahler etc.

  • Außerdem benötigen Sie einen Hintergrund: Ein großes Blatt Papier, z. B. ein Flipchart-Papier oder einen weißen A1 oder A0-Zeichenbogen (gibt es im Schreibwarengeschäft oder beim Künstlerbedarf). Nehmen Sie stärkere Qualitäten - die sind zwar teurer, aber knitterfrei. Auf dünnem Papier hinterlassen Objekte schnell einen unschönen Abdruck, das Papier fängt außerdem an zu knittern.

Bild vergrößernDas ist die absolute Minimalausstattung, die Sie zum Fotografieren kleiner Gegenstände benötigen.

Beleuchtung und Zubehör

Das ist erst einmal das "Minimal-Programm". Etwas aufwändigere (aber auch teurere) Heimstudio-Varianten, weiteres Zubehör sowie Tipps zum Thema Licht und Beleuchtungsquellen kommen in den nächsten Abschnitten detailliert zur Sprache.

Was Sie sonst noch brauchen können

  • Aufheller (z. B. Styropor), um von der Gegenseite Licht in die Schattenpartien des Produkts zu lenken

  • matt schwarzen Karton (A4, A3), um ungewünschten Lichteinfall zu verhindern

  • Klebestreifen (Tesafilm, Kreppband) und Knetgummi zur Befestigung des Hintergrundkartons

  • einen oder mehrere Spiegel unterschiedlicher Größe, um Lichteffekte zu setzen

  • Klammern, Klebepunkte, Draht, Schnüre, Büroklammern - alles, was sich zur Befestigung/Stabilisierung des zu fotografierenden Objekts oder der Hilfsmittel eignet

Bild vergrößernDie Grundausstattung: Ein Aufheller, ein Spiegel, ein Karton zum Abdunkeln

Fotokiste statt Studiokoffer

Es wird sich im Lauf der Zeit ein ganzer Fundus von Kleinigkeiten einfinden, die Ihnen "am Set" helfen. Am besten besorgen Sie sich eine Klappbox oder eine kleine Kiste, in der Sie die kleinen nützlichen Gegenstände aufbewahren.

Findige Hersteller vertreiben "Tabletop-Studios aus dem Koffer". Der Vorteil: Man hat alles in einem Alukoffer, muss diesen nur noch aufklappen und kann loslegen.

Eine pfiffige Lösung für Leute mit wenig Platz, wie es scheint. In der Praxis ist dieses Ensemble oft eine überteuerte und kurzfristige Lösung, weil man mehr braucht, als im Koffer drin ist, und weil die paar Teile, wenn man sie sich einzeln kauft, günstiger zu haben sind.

Außerdem eignet sich dieses extrem kleine Ministudio nur für sehr kleine Objekte. Wenn Sie Geld investieren wollen, dann kaufen Sie lieber ein kleines Lichtzelt. (Dazu mehr im nächsten Abschnitt.)

Das Studio aus dem Koffer - billiger geht's im Eigenbau.

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Über die Autorin:

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Jacqueline Esen ist freiberufliche Fotografin und gibt ihr Wissen in Foto-Kursen, Online-Workshops und Fachbüchern weiter. Ihre Bücher "Der große Fotokurs" und "Digitale Fotografie" sind Bestseller ...

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